Darlehensvertrag überschreiben möglich?

Hallo zusammen,

ich hätte mal einpaar Fragen zu folgender Situation.

Wir (meine Mutter & Ich) haben im Jahr 2002 dem Bruder meiner Mutter eine fünfstellige Summe geliehen, damit er sich eine Eigentumswohung kaufen kann. Er hatte versprochen das Geld im Jahr 2004 zurückzuzahlen.

Im Jahr 2004 hatte er sich aber geweigert das Geld zurückzuzahlen, weil er behauptet hat er sei dazu im Moment nicht in der Lage. Darauf hin sind meine Mutter und ihr Bruder zu einem Notar haben einen Darlehensvertrag unterschrieben in dem festgehalten wird, dass der Bruder eine Darlehensumme erhalten hat und in dem seine Wohnung als Grundschuld eingetragen wurde.

In diesem Darlehensvertrag wurde dann vereinbart, dass der Bruder das Geld spätetens bis zum Jahre 2006 zurückzahlen muss. Nun hat der Bruder auch in 2006 nicht zahlen wollen und hat um ein weiteres Jahr Verlängerung gebeten. Also sind meine Mutter und Ihr Bruder nochmals zum Notar und haben den Darlehensvertrag um ein weiteres Jahr auf 2007 verlängert. Nun haben wir 2008 und sowie es scheint, möchte der Bruder das Geld gar nicht mehr zurückzahlen sondern behalten.

Das Geld ist damals im Jahre 2002 von meinem Konto aus auf das Konto meines Onkels überwiesen worden, weil meine Mutter diese Summe nicht hatte um ihrem Bruder zu helfen, da sie von Hartz 4 lebt. Im Darlehensvertrag steht aber meine Mutter, weil sie das ganze mit ihrem Bruder ausgearbeitet hatte.

Gibt es nun die Möglichkeit diesen Darlehensvertrag auf mich zu überschreiben. So dass Ihr Bruder nicht mehr das Geld meiner Mutter schuldet sondern direkt mir?

Meine Mutter traut sich nicht ihn selber zu verklagen, weil der Bruder damit droht damit, zum Arbeitsamt zu gehen und dort zu behaupten, dass er von meiner Mutter eine fünfstellige Summe erhalten hat, so wie es im Darlehensvertrag steht. Dabei ist das Geld nachweislich von meinem Konto an den Bruder überwiesen worden, weil meine Mutter dieses Geld nie bessen hat.

Welche Möglichkeiten haben wir nun das Geld wieder zu bekommen?

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Gruß

David

Hallo,
dies ist nicht ganz einfach - aber wenn er wirklich wollte, hätte er schon mal mit Ratenzahlungen anfangen können, dafür war ja Zeit genug, oder?
Schaut mal hier http://www.frag-einen-anwalt.de ob hier schon beantwortete Fragen zu diesem Thema stehen.
Falls nicht könnt ihr den Fall so einstellen wie hier und einen juristischen Rat zu einem günstigen Preis bekommen.
Wichtig ist so viel ich weiß, das Darlehen mit einer 3-Monats-frist zu kündigen und einen Rückzahlungstermin dazuschreiben.

Zur Kündigung würde ich ihm dazuschreiben, dass wenn ein Anwalt ihm einen Brief schreiben muss, dieser ihm gleich eine Rechnung über mindestens 500 - 1000 Euro dazulegen wird und er dann Zinsen mindestens ab dem Tag der ursprünglichen Rückzahlung bezahlen muss.
Und wenn er es nicht tut, kann die Grundschuld realisiert werden = ZWangsversteigerung…

Man kann die Rechte aus einem Darlehensvertrag abteten, aber ob der Vertrag ganz übertragen werden kann, weiß sicher der Notar der den Fall ja kennt.
VG
Heinz

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