Hallo,
ich habe vor ca. sechs Jahren eine Darmspiegelung durchführen lassen.
In welchem Zeitabstand sollte man diese Untersuchung wiederholen?
Danke.
Grüße _ mki _
Hallo,
ich habe vor ca. sechs Jahren eine Darmspiegelung durchführen lassen.
In welchem Zeitabstand sollte man diese Untersuchung wiederholen?
Danke.
Grüße _ mki _
Hallo,
empfohlen wird immer alle 10 Jahre.
Hat man aber z.B. durch vermehrtes Darmkrebsvorkommen in der Verwandtschaft ein erhöhtes Risiko dann öfters. Ich muss alle 5 Jahre hin weil mein Vater mit 42 Jahren Darmkrebs hatte.
Grüße
Jessica
Hallo Mki,
es kann grundsätzlich auch nicht Schaden alle paar Jahre mal eine Stuhlprobe untersuchen zu lassen. Leider kann bei einer Darmspiegelung nicht die Darmflora untersucht werden, diese kann nun im Labor anhand einer Stuhlprobe erfolgen. Sollte also Bakterien, erhöhte Pilze oder Schädigungen der Flora vorliegen, wird dieses nicht unbedingt bei einer Darmspiegelung diagnostiziert werden können.
Alles Gute und liebe Grüße
Melanie
Wenn keine Beschwerden vorhanden sind, warum sollte dann die Darmflora untersucht werden? Zumal ich das eher für Unsinn halte.
Das kommt darauf an:
ab 55 gibt es sie als Vorsorge alle 10 Jahre - wobei es gerade diskutiert wird, bei negativem Befund den Zeitraum zu verlängern.
bei familiärer Disposition wird eine Kontrolle alle 5 Jahre empfohlen.
bei Beschwerden sollte der Arzt es anordnen, dann gibt es ja einen Grund. Dann spielen die o.g. Fristen keine Rolle.
Hallo Maren,
da du hier ja anscheinend schon länger angemeldet bist, solltest auch du wissen und beherzigen, dass wir uns hier begrüßen und einen Gruß als Verabschiedung hinterlassen.
Gefragt wurde hier, in welchen Abständen man eine Darmspiegelung durchführen lassen sollte. Da eine Darmspielung auch immer eine Belastung für den Körper ist, bin ich der Meinung, wenn keine aktuen Symptome vorliegen und man dennoch den Darm untersuchen lassen möchte, erst einmal den Stuhl untersuchen lässt.
Wenn keine Beschwerden vorhanden sind, warum sollte man dann eine Darmspiegelung machen, kann ich dich genauso fragen.
Letztendlich kommt es hier darauf an, dass es wichtig ist, grade auch im Bereich „Darm“ Vorsorge zu treffen und wie bereits auch schon erklärt, dass bei einer Darmspiegelung keine Schädigungen in Form von Pilzen oder Bakterien in der Darmflora festgestellt werden können, dieses auch durchaus mal eine Möglichkeit ist, die man in Betracht ziehen könnte.
Leider geht es hier nicht darum, was du für Unsinn und für richtig hälst, sondern um die Bitte um einen Ratschlag von Personen, die in diesem Bereich Erfahrung haben (wer-weiss-was.de und nicht ich-halte-das-fuer-unsinn.com
).
LG
- ab 55 gibt es sie als Vorsorge alle 10 Jahre - wobei es
gerade diskutiert wird, bei negativem Befund den Zeitraum zu
verlängern.
Länger als 10 Jahre? Hast du mal eine Quelle dafür? (Oder ist das ein Schreibfehler?)
Oder meinst du die Verlängerung von 5 auf 10? Oder die Diskussion um eine dritte Untersuchung?
Wenn keine familiäre Disposition vorliegt und man nicht zur Risikogruppe gehört (u.a. entzündliche Darmerkrankungen, ggf. Diabetes, Übergewicht, etc.,), dann reicht ein Intervall von 10 Jahren.
http://www.darmkrebs.de/ueberblick/darmkrebs-verhind…
Ob es empfohlen ist, auf ein kürzeres Intervall zu gehen, entscheidet der Arzt.
Die Darmkrebsvorsorge gehört zum Effektivsten, was im Bereich Krebs möglich ist. Die Darmspiegelung ist dabei ja nur ein Baustein der Vorsorge. Stuhlprobe und einfaches Darmabstasten sollte jährlich erfolgen.
Darmvorsorgeuntersuchung
Hallo,
Gefragt wurde hier, in welchen Abständen man eine
Darmspiegelung durchführen lassen sollte. Da eine Darmspielung
auch immer eine Belastung für den Körper ist, bin ich der
Meinung, wenn keine aktuen Symptome vorliegen und man dennoch
den Darm untersuchen lassen möchte, erst einmal den Stuhl
untersuchen lässt.
Die Belastung für den Körper ist da, aber nicht groß. Mittlerweile sind die Präparate für die Vorbereitung deulich besser geworden. Die Sedierung wird in aller Regel gut vertragen.
Das bringt in der Regel so gut wie nichts. Wenn man was im Stuhl direkt feststellen sollte, ist es meist leider zu spät.
Welchen Zeitraum man wählt, liegt an einem selbst. Leider erkennt man, dass die 10 Jahre von früher absolut nicht mehr richtig sind. Aus der Pathologie des Tumorwachstums weiss man, dass ein Tumor innerhalb von 3 Jahren so stark wachsen kann, dass eine Heilung zu spät kommt. Jetzt kann man sich selbt mit vielen mathematischen Modellen ausrrechnen, wie oft man eine Spiegelung machen lassen will. Zudem man bei einer Darmspiegelung nicht 100% der Schleimhautoberfläche sieht. Das liegt an der prograden Optik des Coloskopes.
Wenn keine Beschwerden vorhanden sind, warum sollte man dann
eine Darmspiegelung machen, kann ich dich genauso fragen.
Das dumme ist nur, wenn man Beschwerden hat, könnte es zu spät sein.
Letztendlich kommt es hier darauf an, dass es wichtig ist,
grade auch im Bereich „Darm“ Vorsorge zu treffen und wie
bereits auch schon erklärt, dass bei einer Darmspiegelung
keine Schädigungen in Form von Pilzen oder Bakterien in der
Darmflora festgestellt werden können, dieses auch durchaus mal
eine Möglichkeit ist, die man in Betracht ziehen könnte.Leider geht es hier nicht darum, was du für Unsinn und für
richtig hälst, sondern um die Bitte um einen Ratschlag von
Personen, die in diesem Bereich Erfahrung haben
(wer-weiss-was.de und nicht ich-halte-das-fuer-unsinn.com
Welche Erfahrung hast Du konkret?
Also in den Leitlinie steht nirgends dass es einen Sinn macht, den Stuhl auf Pilze und Bakterien zu untersuchen. Quelle: DVGS
Es macht Sinn für viele, die Darmreinigunszeugs verkaufen, und damit Geld verdienen. Man kann den Leuten schön Angst machen, und viel Geld damit verdienen. ABER also Vorsoge, und darum geht es, bringt es Null.
Noch weniger als die Hämoccult Test, womit man auch viele Leute verrückt machen kann.
Liebe Grüsse
Anja