Hi,
angesichts der untigen Verwirrung habe ich eine Frage.
Wie um Himmels Willen ist es eigentlich passiert, daß mit der €-Einführung auch die Darstellung des $-Kurses in den Medien umgestellt wurde.
Anstatt also wie vorher den Dollar in Einheiten der einheimischen Wärung anzugeben - derzeit also 0,83 €, gibt man die eigene in fremder aus - derzeit also 1,2$.
Das verwirrt nicht nur, sondern verursacht psychologisch auch den Eindruck, die fremde Wärung sei fest, wärend die eigene um sie schwanke.
Also: Wer hat sich das ausgedacht?
Liebe Grüße,
Max
Hi Max,
ausgedacht hat sich das die EZB, also die Europäische Zentralbank bzw jene Institution, die dann durch die Einführung des Euros zur EZB wurde.
Es handedlt sich heute um die sog. Mengenotierung:
Welche Menge Auslandswährung bekomme ich für eine Einheit Inlandswährung (Euro)…
Früher war es die Preisnotierung:
Wie lautet der Preis in Inlandswährung (D-Mark) für eine Einheit der Auslandswährung…
Grund für die Umstellung ist, dass die meist gehandelten Währungen der Welt früher USD, GBP (Britisches Pfund) und CHF (Schweizer Franken) waren. Schon damals hatte auch das Pfund die Mengennotierung wie wir sie nun beim Euro haben.
Da nun seit Euro-Einführung der Euro den CHF als eine der meist gehandelten Währungen abglöst hat, hat man sich entschlossen, genau wie beim Pfund die Mengennotierung zu nutzen.
Ausserdem wird der Eindruck geschaffen, dass sich alles um den Euro dreht, weil man immer von 1 Euro ausgeht und nicht mehr von 1 USD. Das soll wohl in den Köpfen der Leute den Euro als starken Mittelpunkt der Währungswelt darstellen.
Gruss,
Martin