Was haltet ihr so von der Darvas-Methode? Bin durch Zufall über das Buch gestolpert und hab’s mal gelesen und naja lies sich schon recht gut lesen, etc. und manchen Dingen wie z.B. das Setzen und rigorose Beachten der Stop-Loss-Kurse und das man sich in seine Aktien auch wenn sie gut laufen nicht „verlieben“ sollte etc. stimme ich 100prozentig zu. Was mich aber mal interessiert: Wie genau sollte das mit diesen Darvas-Kästchen eigentlich funktionieren? Ist das im Prinzip nur eine Art „Vorgänger“ des Aufwärtstrendkanals. Also auf gut deutsch: Kaufen einer Aktie die in einem Aufwärtstrend liegt sobald sie sich der Unterstützungslinie extrem nähert, darauf hoffen, dass sie im Trendkanal bleibt (bzw. bei Glück sogar nach oben ausbricht) und sobald sie die Unterstützungslinie nach unten durchbricht verkaufen? Also nicht falsch verstehen, ich finde einige Aussagen in dem Buch auf alle Fälle sehr gut und ich persönlich glaub, dass die meisten Menschen an der Börse keine oder nur geringe Gewinne machen weil sie sich keine Stopp-Kurse setzen und immer meinen, dass die Aktien jetzt „billiger“ ist und ja wieder steigen muss (die meisten von denen ich weiß dass sie sich stopp-kurse gesetzt hatten ham sich diese zwar gesetzt aber nicht eingehalten was dann meistens sehr traurig geeendet hat…),
ABER wenn diese Methode so einwandfrei sein soll, warum hat der wehrte Heer Darvas sich dann mit den ca. 2 Millionen zufriedengegeben und aus den 2 Millionenn nicht 50 Millionen (oder was weiß ich wieviel) gemacht?
Würde mich mal interessieren was andere von dieser Methode halten…
Was haltet ihr so von der Darvas-Methode?
Wenn es so wäre, dass es irgendein Rechenmodelle gäbe, nach denen man die Kursentwicklung zuverlässig vorhersagen kann, dann hätte der Entwickler dieses Modells es erst mal nur für sich genutzt und wäre dann heute reicher als Bill Gates.
Schwierig genug ist schon eine Vorhersage des Wetters, wobei letzteres immerhin bekannten physikalischen Regeln unterworfen ist.
Aber eine halbwegs fundierte Methode für einzelne die vorhersage einzelner konkreter Kurse, auf die man seine Kauf/Verkauf-Entscheidung fußen kann, die muss noch gefunden werden.
Von einer Vorhersage konkreter Kurse kann eigentlich gar nicht die Rede sein. Das was dieser Herr gemacht hatte, war praktisch bei neuen historischen Höchstkursen, dynamischer (spekulativer) Aktien zu kaufen und falls seine Erwartung eintraf hat er damit Gewinn gemacht, falls nicht durch einen relativ knapp gesetzten Stop-Loss-Kurs seinen Verlust begrenzt (und hat auch gesagt, dass er nicht erwartet, dass er bei seinen Entscheidungen öfters als zur Hälfte richtig liegt) . So sollen seine Gewinne (die er auch durch stop-loss kurse absicherte) deutlich höher als seine Verluste gewesen sein. Aber wie gesagt steh ich dieser Methode auch etwas kritisch gegenüber, da ich glaube, dass er sonst noch viel mehr Geld gemacht hätte…andererseits ist der Mann schon seit einiger Zeit Tod und die 2 Millionen US-$ hatte er bereits in den 50er Jahren was damals wohl schon recht viel Geld gewesen wär. Ich glaub jedenfalls, dass diese Methode für die damalige Zeit gar nicht so dumm gewesen ist und dass er seine Gewinne hauptsächlich der strikten Beachtung der Stop-Loss-Kurse zu verdanken hat (Ich kenne ja SO viele Leute die sich zwar nen Stopp-Kurs setzen aber ihn dann doch nich einhalten, weil sie keine Aktie mit Verlust verkaufen wollen und denken dass sie wieder anzieht obwohl die Aktie dann meistens noch viel tiefer in den Keller sackt aber naja…) sowie einer gehörigen Portion Glück 
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Kurse im Reichwerden gebe ich nur gegen Geld (owt)