Das amerikanische militär unbesiegbar ?

Hallo Andreas,

diese Bedrohung existiert schon lange. Sie hat indes nicht
viel mit der herkömmlichen Kriegführung zu tun. Terror ist die
Waffe des unterlegenen Gegners, sie multipliziert die
Möglichkeiten, und das war auch vor der Epoche der
Nukleraren Waffen so.

Nicht nur. Terror benutzt man, sobald man

  • es sich leisten kann,
  • es einen Vorteil verspricht.

So wurde Truman beispielsweise zum atomaren
Terroristen, wei a) die Möglichkeit existierte
und b) eine Rechtfertigung gebastelt werden
konnte.

Wenn die USA Atomterror damit rechtfertigen
konnten, „ein paar tausend GI’s“ zu retten,
warum sollte nicht ein Achmed Al Xyz genauso
eine Rechtfertigung benutzen: „Wir vernichten
20 Städte des Feindes in einem heiligen Feuer“
um „ein paar tausend Mujaheddin“ zu retten.

Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann,
warum das noch nicht passierte, ist der „per-
sonelle“ Faktor. Solche vollkommen nihilistischen
Typen wie Gen. LeMay, LR Groves oder PW Tibbets,
die klug sind, alles opfern und 100%ige ‚execution‘-
Fähigkeiten besitzen, bringt die (vor-technische)
islamische Welt einfach nicht so leicht hervor.
(Die Ausnahme 9/11 bestätigt die Regel.)

Für den Fall eines nukleraren Angriffs sehen die Prognosen
ausgesprochen düster aus, es kommt dann dazu, daß es keinen
wirklichen Sieger geben kann, da alles Leben weltweit in
Mitleidenschaft gezogen wird. Diese Überlegung ist
weitgehender Konsens der Nuklearmächte, und findet
Niederschlag im Begriff des „Gleichgewichts des Schreckens“.
Es dürfte auch Zukünftig kaum zu größeren Nukleareinsätzen
kommen, man beharkt sich aus Angst gegenseitig konventionell,
sofern beide Kriegsparteien über ausreichend Bomben und
Trägersysteme verfügen, um den anderen ausreichend schwer zu
treffen. Allerdings kommt die Technik in Händen unüberlegter
oder fanatischer Leute zum Gebrauch, wirkt diese Abschreckung
natürlich nicht mehr…

„… unüberlegter fanatischer Leute“ ist mit Sicherheit
nicht der Punkt, sie müssten ähnlich überlegt fanatisch
sein, wie diese, die auf „unserer“ Seite derartige Terror-
aktionen zur Erreichung politischer Ziele ein-
setzten.

Mögliche Länder dieser Gruppe sind alle Atommächte, also die
Vereinigten Staaten, die Russische Föderation, Großbritannien,
Frankreich, Indien, Pakistan, Volksrepublik China. Inwieweit
Nordkorea tatsächlich über mehrere Bomben verfügt, ist unklar.
Ob sie die auch z.B. bis über den Pazifik schaffen können, ist
gleichfalls unklar, bis Japan würde es wohl reichen.

Ich gehe aufgrund der Meldungen und diverser Berichte darüber
hinaus davon aus, daß Südafrika eine Bombe besaß, diese
allerdings vermutlich zerstörte.

Ich dachte, das wäre „gesichert“(?):

http://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Phenix

 ...
 In his 2006 book On the Brink, retired CIA 
 clandestine service officer Tyler Drumheller 
 wrote of his 1983-1988 tour in South Africa:
 "We had operational successes, most importantly 
 regarding Pretoria's nuclear capability. My sources 
 collectively provided incontrovertible evidence that 
 the apartheid government had in fact tested a nuclear 
 bomb in the south Atlantic in 1979, and that they had 
 developed a delivery system with assistance from the 
 Israelis.
 ..."

Faktisch ist die notwendige Technik weltweit verbreitet, man
schätzt, daß z.B. Deutschland in wenigen Monaten eine
entsprechende Produktion aufbauen könnte, gleiches gilt z.B.
für Brasilien oder Japan.
Letzteres hat unter dem letzten Premierminister zumindest
verbal Ambitionen im Hinblick auf Nordkorea (und wohl auch auf
China… bei mir schien auch ein gewisser Revanchismus
gegenüber den Vereinigten Staaten mitzuspielen) auf nuklerare
Bewaffnung gezeigt.

Worin soll heute das Problem bestehen, 50kg Uran235
ausreichend rein durch Isotopentrennung herzustellen,
und daraus zwei unterkritische Massen „zu feilen“?
http://en.wikipedia.org/wiki/Little_boy#Assembly_det…

Addieren wir nun die „asymmetrische Kriegführung“ hinzu, wird
die Welt ein wahrhaftiges Pulverfaß - und der irrwitzige Krieg
gegen den Terror könnte die brennende Lunte sein…

So etwa sehe ich das auch. Wir bringen durch unsere
Politik irgenwann eine Gruppe von Leuten „des Gegners“
(der nie einer sein wollte) dazu, dafür zu sorgen, dass
wir „mit unserem Terror aufhören“, und zwar ein für
allemal.

Grüße

CMБ

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Hallo Semjon,

Letztlich braucht man nur eine größere Yacht, auf
die man 20 taktische Nuklearsprengköpfe (z.B. 2x10
aus zwei geklauten und ausgeschlachteten SS-24)
packt, es schafft, mit dieser Yacht irgendwo ameri-
kanisches Festland zu erreichen, dort das ganze
unauffällig über einen gewissen Zeitraum auf 20
Lieferwagen verteilt und diese gleichzeitig in
20 Städten zur Explosion bringt (10x West-, 10x
Ostküste). Bei 0,55MT pro Sprengkopf ist auch
die nicht optimale Positionierung (auf dem Boden)
unbedeutend. Das Ergebnis wäre klar. Eines "Land"es
bedarf es für diesen Angriff nicht, auch keines „SSBN“.

Die Kette wird mittlerweile aber immer länger und damit wächst auch das Risiko, daß Fehler gemacht werden und das Unternehmen fehlschlägt:

  • als erstes muß ein Nuklearsprengkopf gebaut/ beschafft werden, ohne daß irgendein Geheimdienst davon Wind bekommt
  • dann muß via Schiff die USA erreicht werden, ohne von Küstenwache oder Navy aufgebracht zu werden
  • und dann müssen die Sprengköpfe, an Polizei und FBI vorbei, gelagert und an ihre Bestimmungsorte kutschiert werden

klingt ganz schön nach Hollywood

Das Verblüffende an dieser Überlegung wäre auch,
dass es im Extremfall nicht mal unbedingt gegen
die Interessen Russlands ware, bei so einem „beklaut
werden“ etwas „Zurückhaltung bei der Verfolgung“ an
den Tag zu legen.

kann ich mir vorstellen, müssen aber vielleicht aufpassen, daß die USA nicht von den Tschetschenen „beklaut“ werden

Gruß

Hallo

Die Kette wird mittlerweile aber immer länger und damit wächst
auch das Risiko, daß Fehler gemacht werden und das Unternehmen
fehlschlägt:

  • als erstes muß ein Nuklearsprengkopf gebaut/ beschafft
    werden, ohne daß irgendein Geheimdienst davon Wind bekommt
  • dann muß via Schiff die USA erreicht werden, ohne von
    Küstenwache oder Navy aufgebracht zu werden
  • und dann müssen die Sprengköpfe, an Polizei und FBI vorbei,
    gelagert und an ihre Bestimmungsorte kutschiert werden
    klingt ganz schön nach Hollywood

OK, mag sein. Ich dachte an korrupte enttäuschte
Militärs der Russen, die ein unauffälliges Ausräumen
einer SS-24-Stellung ermöglichen und sich dann mit
der empfangenen Kohle inkognito absetzen. Und die
letztendlich mit der „Zielstellung“ von Achmed ein-
verstanden sind.

Das Schiff wird natürlich eine größere Millionärs-
yacht sein, die dort herumkutschiert, wo man es
auch erwartet (Karibik).

Das Verblüffende an dieser Überlegung wäre auch,
dass es im Extremfall nicht mal unbedingt gegen
die Interessen Russlands ware, bei so einem „beklaut
werden“ etwas „Zurückhaltung bei der Verfolgung“ an
den Tag zu legen.

kann ich mir vorstellen, müssen aber vielleicht aufpassen,
daß die USA nicht von den Tschetschenen „beklaut“ werden

*Derzeit* sehe ich Russland ganz klar als potentiellen
verbündeten der arabischen Welt. Daran ändert auch das
Tschetschenienproblem nichts.

Grüße

CMБ

Hallo CMБ

OK, mag sein. Ich dachte an korrupte enttäuschte
Militärs der Russen, die ein unauffälliges Ausräumen
einer SS-24-Stellung ermöglichen und sich dann mit
der empfangenen Kohle inkognito absetzen. Und die
letztendlich mit der „Zielstellung“ von Achmed ein-
verstanden sind.

Dieses Bild hat vielleicht der Westen vom russ. Militär…

Das Schiff wird natürlich eine größere Millionärs-
yacht sein, die dort herumkutschiert, wo man es
auch erwartet (Karibik).

Dort sind aber auch die Amis auf Posten, um die Kokaineinfuhr aus Südamerika einen Riegel vorzuschieben. Ich denke mal die sind auch nicht so blöd ihre Flughäfen zu Hochsicherheitstrakts umzuwandeln und dabei ihre Küsten und Häfen ungeschützt zu lassen.

*Derzeit* sehe ich Russland ganz klar als potentiellen
verbündeten der arabischen Welt. Daran ändert auch das
Tschetschenienproblem nichts.

Als Verbündeten sehe ich Rußland nicht. Dazu sind die Beziehungen zum Islam zu belastet (Afghanistan, Aserbaidschan, Tschetschenien). Nur aufgrund der Tatsache, daß die islamische Welt zu sehr mit der Bekämpfung des Westens beschäftigt bzw. Rußland (z.Zt.) nur Nebenkriegsschauplatz ist, scheint Rußland dieses Problem ganz gut im Griff zu haben. Aber auf Dauer wird die arabische Welt nur islamische Verbündete akzeptieren.

Gruß

im prinzip hat die amerikanische armee ja keinen ernsthaften
gegner mehr. sie sind auf allen ebenen überlegen ( boden,
wasser, luft )

Das ist richtig. Die USA haben genug Kapazität, um einen zwei-Fronten Krieg gegen wen auch immer zu führen und auch zu gewinnen. Niemand hat solch eine moderne Armee, wie die USA. Andererseits sind die USA diplomatisch extrem geschickt, und verstehen es möglichst viele Verbündete auf ihre Seite zu bringen, die ihnen einen Grossteil der Last abnehmen.

Sie sind sehr gut darauf eingestellt, nur dort zu kämpfen, wo es sich strategisch am allermeisten lohnt. Die gezielte Vernichtung der Kommunikationssysteme, der Infrastruktur und der Rüstungsanlagen können einen Feind sehr schnell in die Knie zwingen.
Sollte es doch zu einem Konflikt kommen, bei dem ICBMs zum Einsatz kommen, sieht es für alle Seiten schlecht aus… vorerst.

Wenn Sie den Irak-Krieg nicht mitzählen, haben Sie möglicherweise übersehen, dass moderne Kriege einen anderen Charakter besitzen als die bislang üblichen. Jetzt und in Zukunft treffen nicht mehr Millionenheere aufeinander; es ist vielmehr der Partisan, der Freischärler und Einzelkämpfer (ob es sich um einen Freiheitskämpfer oder Terroristen handelt, entscheidet der Standort des Betrachters) der den Kampf trägt. Ich habe den Krieg im Irak selbst erlebt und war vor kurzem noch in Afghanistan. Interessiert Sie mein Urteil? Wir befinden uns mitten im Dritten Weltkrieg und es wird nicht der Amerikaner sein, der diesen Krieg gewinnt.

Das sollten Sie mal unseren Politikern in ihre verstopften Ohren BRÜLLEN(am besten die Typen selber mal ein halbes Jahr dahinverfrachten, sozusagen „learning by doing“)… Selbige Einschätzung haben auch Leute die sich in Afghanistan auskennen, dieser Krieg ist schon lange verloren…Damit würde man aber die Existenzberechtigung der NATO mehr als hinterfragen müssen, wenn man schon mit paar „Freischärlern“ nicht fertig wird

LG
Mikesch

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Heute gesehen bei der Maischi Peter Scholl Latour u. anderem.
Der einzige Erfolg der in Afghanistan mit Sturz der Taliban erreicht wurde: Die Opiumproduktion hat sich JEDES Jahr verdoppelt auf jetzt 6900t. Vom Erlös gehn 30% zu Al Quaida & Co. Die Welt braucht ca. 12000t für die Herstellung von medizinschen Erzeugnissen daraus. Er plädierte für folgende Massnahme: Wenn wir schon für den Schutz des Anbaus sorgen, dann sollte der Anbau legalisiert werden dann, hat man auch die Geldströme unter Kontrolle.
D gibt jedes jahr 400MIo für die Bewachung dort aus-für unser Militär
Ist das ein diskutierenswerter Ansatz?? Ich finde schon…

LG
Mikesch

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Hallo

OK, mag sein. Ich dachte an korrupte enttäuschte
Militärs der Russen, die ein unauffälliges Ausräumen
einer SS-24-Stellung ermöglichen und sich dann mit
der empfangenen Kohle inkognito absetzen. Und die
letztendlich mit der „Zielstellung“ von Achmed ein-
verstanden sind.

Dieses Bild hat vielleicht der Westen vom russ. Militär…

Es gibt überall ein paar extreme Typen, in jedem
„Militär“. Das muss noch lange nicht für das jeweilige
„Militär“ kennzeichnend sein. Wenn ich davon lese, dass
Israelische Truppen an die Hizbollah gelegentlich Waffen
verkauft haben …

Das Schiff wird natürlich eine größere Millionärs-
yacht sein, die dort herumkutschiert, wo man es
auch erwartet (Karibik).

Dort sind aber auch die Amis auf Posten, um die Kokaineinfuhr
aus Südamerika einen Riegel vorzuschieben. Ich denke mal die
sind auch nicht so blöd ihre Flughäfen zu
Hochsicherheitstrakts umzuwandeln und dabei ihre Küsten und
Häfen ungeschützt zu lassen.

Ja klar. Die USA ist ja *so dicht*. Es gibt ja
praktisch *überhaupt kein* Kokain im Land, und
schon *gar nicht* aus Südamerika.

Grüße

CMb

@MOD - Mirko
Hallo Moderator,

dem zufolge, was ich hier gelesen habe, gehört dieser thread meines Erachtens nicht in die „Militärhistorie“, sondern in die „Militärpolitik“. Kann man den nicht verschieben, damit hier Platz für Wesentliches bleibt?

Gruß - Rolf

die amerikaner reden ja immer so von ihrem militär

laut einem wikipediabericht soll die US armee in der lage sein
2 kriege gleichzeitig zu führen ( mindestens ) und diesen auch
zu gewinnen.

Wie viele Kriege hat Amerika schon gewonnen?

im prinzip hat die amerikanische armee ja keinen ernsthaften
gegner mehr. sie sind auf allen ebenen überlegen ( boden,
wasser, luft )

oder wie seht ihr das ?

Wenn sie tatsächlich ABC-Waffen in großem Umfang einsetzen würden,
könnten sie anschließend mit diesen Ländern kein Geschäft mehr machen
= also aus ihrer Sicht nicht sinnvoll

der krieg im irak zähl ich mal nicht, da es sich hier um einen
guerillakrieg handelt in dem nicht offen gekämpft wird,
sondern feige aus dem untergrund heraus

Sind die Amerikaner tapfer, weil sie Vietnam großflächig mit Napalm
zerstört oder im Irak ferngesteuerte Raketen verwendet haben oder in
Guantanamo noch immer foltern?

die amerikaner reden ja immer so von ihrem militär

laut einem wikipediabericht soll die US armee in der lage sein
2 kriege gleichzeitig zu führen ( mindestens ) und diesen auch
zu gewinnen.

Wie viele Kriege hat Amerika schon gewonnen?

Gewonnen:
Unabhängigkeitskrieg

  1. Nordafrika-Krieg 1801 - 5
  2. Nordafrika-Krieg 1815
    Mexico-Krieg
    Amerikanisch-Spanischer Krieg
    Amerikan-Philipinen
  3. Weltkrieg
  4. Weltkrieg
    Kuwait-Krieg (2. Golfkrieg) (Der Erste war Iran-Irak)
    Grenada
    Panama

Nicht verloren

  • Quasi-War (gegen Frankreicht 1798 - 1800)
  • Britisch-Amerikanischer Krieg (1813 - 15)
  • Korea- Krieg

Verloren:

  • Vietnam
  • Somalia

Gruß
Mike

2 „Gefällt mir“

die amerikaner reden ja immer so von ihrem militär

laut einem wikipediabericht soll die US armee in der lage sein
2 kriege gleichzeitig zu führen ( mindestens ) und diesen auch
zu gewinnen.

Wie viele Kriege hat Amerika schon gewonnen?

Gewonnen:
Unabhängigkeitskrieg

  1. Nordafrika-Krieg 1801 - 5
  2. Nordafrika-Krieg 1815

welche Kriege haben die die Amis in Nordafrika vor 200 Jahren gewonnen??? Die Kugel spukt unter Nordafrikkrieg nur die Wehrmacht aus?? Bitte mal um Aufklärung

Mexico-Krieg
Amerikanisch-Spanischer Krieg
Amerikan-Philipinen

  1. Weltkrieg
  2. Weltkrieg
    Kuwait-Krieg (2. Golfkrieg) (Der Erste war Iran-Irak)
    Grenada
    Panama

Nicht verloren

  • Quasi-War (gegen Frankreicht 1798 - 1800)
  • Britisch-Amerikanischer Krieg (1813 - 15)
  • Korea- Krieg

Verloren:

  • Vietnam
  • Somalia

Was haben die denn hier für für einen Krieg geführt??

Gruß
Mike

LG
Mikesch

die amerikaner reden ja immer so von ihrem militär

laut einem wikipediabericht soll die US armee in der lage sein
2 kriege gleichzeitig zu führen ( mindestens ) und diesen auch
zu gewinnen.

Wie viele Kriege hat Amerika schon gewonnen?

Gewonnen:
Unabhängigkeitskrieg

  1. Nordafrika-Krieg 1801 - 5
  2. Nordafrika-Krieg 1815

welche Kriege haben die die Amis in Nordafrika vor 200 Jahren
gewonnen???

Hauptsächlich Seekriege gegen Berberbeys
http://en.wikipedia.org/wiki/First_Barbary_War
http://en.wikipedia.org/wiki/Second_Barbary_War

Mexico-Krieg
Amerikanisch-Spanischer Krieg
Amerikan-Philipinen

  1. Weltkrieg
  2. Weltkrieg
    Kuwait-Krieg (2. Golfkrieg) (Der Erste war Iran-Irak)
    Grenada
    Panama

Nicht verloren

  • Quasi-War (gegen Frankreicht 1798 - 1800)
  • Britisch-Amerikanischer Krieg (1813 - 15)
  • Korea- Krieg

Verloren:

  • Vietnam
  • Somalia

Ein unerklärter Krieg zwischen der US-geführten UN-Truppe und diversen Warlords 1993 - 95
http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Mogadishu_(1993)
LG
Mike

ghztedgbghjkldjö

Hallo Rolf,

Generell kann man sich bei solchen Fällen streiten wohin die Frage gehört. Ich lasse sie hier, da es sich nicht um eine spezifische Frage zur aktuellen Militärpolitik handelt.

Gruß Mirko

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

die amerikaner reden ja immer so von ihrem militär

laut einem wikipediabericht soll die US armee in der lage sein
2 kriege gleichzeitig zu führen ( mindestens ) und diesen auch
zu gewinnen.

Vorab schonmal: Wir reden hier ausschließlich von konventionellen Kriegen, ohne Einfluss von ABC Waffen.

Die Doktrin sagt hierzu aus, dass das Militär in der Lage sein muss, zwei mittelschwere Konflikte, egal auf welchem Fleck der Erde, parallel zu führen (und zu gewinnen natürlich). Soviel zur Theorie.
Momentan steht die US Armee in eben diesen beiden Konflikten, Irak und Afghanistan. Von einem Sieg kann wohl nirgends die Rede sein. Außerdem zeigen sich erhebliche Schwächen, diese Konflikte über einen längeren Zeitraum zu führen. Wie man weiß, gehen den Amis die Soldaten aus. Da werden Einheiten länger als üblich im Einsatz belassen und die Rekrutierungsrichtlinien erheblich runter geschraubt, um überhaupt noch auf die Soll-Stärke zu kommen.

Generell denke ich, sind die Amis absolut nicht unbesiegbar. Guerilla-Kriegsführung und versteckte Ladungen (soweit der Einsatz gegen Kombatanten erfolgt, nicht gegen Zivilbevölkerung) sind legitime Mittel der Gefechtsführung. Es hat sich schon immer gezeigt, das kleine, hochmobile Einheiten wesentlich effektiver vorgehen können als große Batallione. Was nutzt dir ein Abrams, wenn ein Heckenschütze eine RPG auf dich abfeuert?

Zudem ist Technik nicht alles. Man muß diese auch bedienen können. Der Ausbildungsstandard eines amerikanischen Soldaten ist IMHO jedoch geringer als der eines Soldaten z. B. in Deutschland, Frankreich usw.
Dazu kommt noch, das GIs wohl eher kurz gehalten werden. Die Privates machen, was der Seargent sagt. Fällt der Sgt. aus, wissen die nicht mehr, was die eigentliche Aufgabe war. (Beispiel ist jetzt natürlich etwas übertrieben). Bei anderen Armeen weiß aber auch der niedere Soldat, um was es bei dem Auftrag geht und erledigt den.

Aus eigener Erfahrung weiß ich dann auch noch dazu, das die Amis net schießen können. Wir waren mal bei einer Einheit in Kaiserslautern, um das M16 Schießabzeichen zu machen. Von unseren 11 Mann hat nur 1 nichtmal die niederste Stufe geschafft. Bei denen sind wesentlich mehr Leute durchgefallen. Und die schießen regelmäßig mit dem Teil! Was nutzt der beste Soldat, wenn er nix trifft?

Ausbildung, Strategie, Können, Intelligenz und Flexibilität sind IMHO wichtigere Punkte als Technik. Zumal der Leo und das G36 eh besser sind als ABRAMS und M16…

Und wie war das doch damals, als bei einem Manöver eines unserer U-Boote der 206er Klasse sich unbemerkt angepirscht hat und simuliert einen Flugzeugträger versenkt hat? Die Amis waren stinksauer.

Also glaub mir, auch die sind besiegbar, selbst in einem linearen Krieg (linear im Gegensatz zu asymetrischer Kriegsführung).