Das Auto springt morgens einfach nicht an

Vielen Dank für die vielen hilfreichen Hinweise und Erklärungen! Ich finde es wirklich beruhigend zu sehen, wie viele mögliche Ursachen genannt wurden – von der Batterie über die Masseverbindung bis zum Anlasser. Gerade für jemanden mit weniger Erfahrung sind solche Tipps sehr wertvoll. Ich werde jetzt erst einmal alles in Ruhe mit der Werkstatt besprechen und schauen, was die tatsächliche Ursache ist. Falls später ein Ersatzteil nötig wird, weiß ich dank euch auch, worauf ich achten muss und kann verschiedene Angebote vergleichen

War der Uprungs- Post nicht von @Ksenita?

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Bei modernen Fahrzeugen hört man beim Starten oft nur ein Klick, wenn die Batterie zu schwach ist. Dieses Klick kommt vom Magnetschalter des Anlassers. Der Magnetschalter versucht einzurücken, aber die Batterie liefert nicht genug Strom, um den Anlasser zu drehen. Das Klick ist ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass der Anlasser mechanisch funktioniert. Wenn es gar nicht klickt, wäre der Magnetschalter, das Relais oder der komplette Anlasser kaputt.

Moderne Fahrzeuge haben Start‑Stopp‑Systeme. Diese Systeme schalten den Motor im Stadtverkehr ständig aus und wieder an, zum Beispiel an jeder roten Ampel. Dadurch spart man Sprit, aber die Batterie wird extrem belastet. Normale Batterien würden das nicht aushalten und wären schnell leer. Deshalb werden verstärkte Batterien verbaut, sogenannte AGM‑ oder EFB‑Batterien. Diese Batterien sind stabiler, liefern mehr Leistung und sind genau für diese Belastung gebaut. Das ist auch der Grund, warum sie teurer sind.

Zusätzlich müssen Batterien in modernen Fahrzeugen angelernt werden. Das Auto hat ein Batteriemanagementsystem, das ständig überwacht, wie stark die Batterie ist, wie alt sie ist, wie viel Leistung sie liefern kann und wie sie geladen werden muss. Wenn eine neue Batterie eingebaut wird, weiß das Auto nicht automatisch, dass eine neue drin ist. Ohne das Anlernen denkt das System, die alte, schwache Batterie wäre noch drin. Dann lädt das Auto falsch, erkennt die Kapazität nicht richtig und regelt die Energieverteilung ungenau. Das kann dazu führen, dass die Batterie zu schwach bleibt, das Start‑Stopp‑System nicht funktioniert oder das Auto schlechter anspringt.

Das Anlernen sagt dem Auto, dass eine neue Batterie mit neuer Kapazität und neuen Leistungswerten eingebaut wurde. Erst dann passt das Batteriemanagement die Ladezyklen und die Energieverteilung korrekt an. Das schützt die Batterie und sorgt dafür, dass sie lange hält. Ohne Anlernen kann die Batterie schneller kaputtgehen, weil sie falsch geladen wird.

Was verstehst Du unter „modern“?

Nein. Es zeigt, dass das Zünschloss funktioniert, die Batterie mindestens Restkapazität hat und der Magnetschalter ein wenig funktioniert.

Oder die Batterie völlig entladen.

In welchem Zusammenhang der ganze Absatz und die beiden folgenden zum Problem und der bereits gemosteten Lösung passt, ist mir unklar.

Hast Du bist auf Allgemeinplätze über den theoretischen Aufbau einiger Autos überhaupt etwas zur Lösung beizutragen?
Zur Erinnerung: die Ursprüngliche Frage war:

Und die Lösung:

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Das riecht doch schon danach, daß hier eine KI die Antwort gebar.

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Nicht nur die Batterie, sondern auch der Anlasser. Bin vor kurzem im Taxi unterwegs gewesen und der Fahrer sagte mir, daß er schon nach rel. kurzer Zeit einen neuen Anlasser einbauen lassen mußte, weshalb er die Start-Stopp-Automatik grundsätzlich ausschaltet.

Kein Wunder, wenn die Anlasser immer noch so aufgebaut sind wie vor 50 Jahren.

Oder haben sich die Ingenieure tatsächlich was neues einfallen lassen?
Muss ich bei meinem Mild-Hybrid auch mit dem kurzfristigen ableben des Anlassers rechnen?

Kommt drauf an. Lt. dem Wiki-Artikel und verschiedenen Quellen, die ich mir mittlerweile reingezogen habe (ich denke darüber nach, mir mittelfristig ein neues Automobil zu kaufen) über die Toyota-Vollhybriden ist die Anlasserproblematik dort perfekt gelöst worden, weil es keinen Anlasser mehr gibt.

Mein Tiguan hat mittlerweile über 260.000 km auf dem Tacho.
Start-Stopp-Automatik habe ich immer aktiv.
Alle Bauteile sind noch in Ordnung.
Nur den Akku habe ich schon zweimal ersetzt - aber auch bei meinen vorherigen Autos haben die immer nur so drei Jahre gehalten. Ich habe aber eine Standheizung und erkenne daher früh, wenn der Akku schwächelt.

Mein Auto benötigt im Stand rund 0,5 l Diesel pro Stunde. Das sind über 5000 Watt verheizte Leistung ohne Gegenleistung! Mit so einer Leistung kann man ein halbwegs gedämmtes Einfamilienhaus im tiefen Winter gut beheizen.

Es gibt nur eine Situation, in der ich den Motor nicht stoppen lassen würde: Nach großer Leistung, wenn der Turbo am glühen ist. Da möchte man, dass noch eine Zeit lang Öl durch den Turbo gepumpt wird.

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Ja. Wir Moderatoren sind dran!

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