Hallo,
ich hab nicht direkt konkrete Fragen, ich wollt einfach mal meine momentane Situation schildern, vielleicht fällt jemandem irgendwas ein was mir helfen könnte, aber ich bin im Moment auch für ein bisschen Trost sehr dankbar.
Habe schon ein paar Mal hier gepostet, dass ich Probleme mit der Lunge, bzw. den Bronchien habe. Es zieht sich ja nun schon fast ein dreiviertel Jahr hin. Im letzten Herbst fing es an mich Druck auf der Brust, schlechter Lungenfunktion, dann Husten, im Winter mehrere kleine Infekte. Behandlung erst mit Antibiotika, dann mit Cortison. Nichts hat wirklich gut geholfen, habe dann auch mit dem Arzt besprochen dass Cortisonspray wieder weg zu lassen. Anfang des Jahres entwickelte sich dann ein dauerhafter Reizhusten, Anfang April war es so schlimm dass ich bei jedem Einatmen ein Kribbeln im Kehlkopf verspürt habe und dann husten musste. Bin dann mal zum Pneumologen, Anfang April, er hat mich komplett durchgecheckt, Röntgen, Lungenfunktion, Blut, etc. Alles okay. Reizhusten unbestimmter Ursache. Mit Codein Hustenstiller hat er mich dann nach Hause geschickt.
So. Eine Woche später ca. war das Kribbeln beim Einatmen auf einmal verschwunden, juhu, hätte man sagen können, aber statt dessen bekam ich plötzlich Probleme beim Ausatmen. Die Lunge fing an zu rauschen und zu rasseln, bei jedem Atemzug, hauptsächlich bei tiefem Ausatmen. Erst einige Tage später als ich mich während einer Hustenattacke übergeben musste, bin ich zu meinem Hausarzt. Ich kam mir halt blöd vor. Erst Reizhusten beim Einatmen, jetzt Keuchen beim Ausatmen, dachte halt der Arzt hält mich für hypo. Wo ja schließlich der Lungenarzt nichts gefunden hat.
Mein Hausarzt hat mich abgehört und mir Antibiotika verschrieben, und gemeint dass er mich ja jetzt gern zum Röntgen schicken würde, weil sich das nicht gut anhört, aber nachdem ich ja neulich erst war, wäre die Strahlenbelastung zu hoch.
Gut, nachdem ich sieben Tage lang das Antibiotika genommen habe, fühlte ich mich immer noch kein Stück besser. Mein Hausarzt meinte dann ich solle halt mal beim Pneumologen anrufen, ihm sagen dass ich jetzt ne Lungenentzündung hab und er mich röntgen soll. Weiss zwar nicht wie er darauf kam dass es ne Lungenentzündung ist, nur allein durch Abhören. Aber gut. Ich konnte dann sofort vorbei kommen. Lungenentzündung konnte ausgeschlossen werden, es ist nur ne hartnäckige Bronchitis. Ich bekam ein stärkeres Antibiotika, eines das man gibt wenn die „normalen“ nicht anschlagen, ein Cortisonspray und wieder Codein. Aber irgendwie hab ich das Gefühl dass sich immer noch nix tut. Ich bin jetzt bloß voll bis obenhin mit Medis (Muss auch noch andere nehmen) und fühle mich hundeelend.
Am Freitag soll bzw. will ich auf Mutter-Kind-Kur an die Nordsee. Ist meine letzte Hoffnung. Vielleicht hilft mir das Klima. Aber ob das wirklich hilft wenn nicht mal Cortison und Antibiotika richtig wirken? Ich hab echt Angst dass das nie mehr weg geht. Kann mir vielleicht jemand was darüber sagen? Jemand der das auch mal hatte, vielleicht? Oder ein Arzt? Bin dankbar für JEDE Hilfe.
Und DANKE für´s Zuhören!
LG
Blumenkind
aber hätte das der Arzt nicht automatisch gemacht wenn er den Verdacht hätte? Vielleicht gibt es bei mir keine Hinweise darauf dass das etwas Allergisches ist… Aber ich werd´s mal im Hinterkopf behalten und es nach der Kur mal anregen.