Das eigene Leben ist der Spiegel der Gedanken

Hallo,

hat jemand Erfahrung gemacht, dass sein eigenes Leben der Spiegel seiner eigenen Gedanken ist ?
Und schafft ihr es, Euren Gedanken eine bestimmte (willentliche) Richtung zu geben ? Konkreter: WIE machst DU das ?

Mich interessieren insbesondere ganz praktische Tipps, mit denen Du auch schon Erfahrungen (positive wie negative) gemacht hast.

Jetzt bin ich neugierig wie ein Flitzebogen

Liebe Grüße
jwd

Hallo jwd,

Gedankenkontrolle ist nur über absolute Konzentration zu erreichen.
Übungssache. Am Anfang schwirren Gedanken, die man nicht haben und brauchen kann wie Fliegenschwärme.

Mit Gewalt verscheuchen bringt nichts. Sich ärgern auch nicht. Ablenken, amüsiert darüber nachdenken, Pause einlegen, wieder anfangen.
Negative Gedanken durchanalysieren, rational beseitigen oder
darüber lachen.

Ich habe bisher alles bekommen, was ich nur lang genug " bearbeitet "
habe.
Auch das, was im Endeffekt nicht so positiv war.
Also, sei vorsichtig was Du denkst !!

Der nächste Schritt wäre dann das bildhafte Denken. Also visualisieren
und imaginieren.

Gruß
Merkur

Hi jwd

Mir fällt dazu ein Spruch ein, vielleicht ist er auch schon bekannt, den ich auf einer postkarte stehen hab:

"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.

Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,denn sie werden Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal."

(Aus dem Talmud)

Gruß Andrea

Dank´ Dir Andrea,

ja, den Spruch kenne ich und der „Verlauf“ startet ja mit einem Gedanken.
Und meine Frage bezieht sich halt auf die Beeinflussbarkeit, um zu diesem "Start-Gedanken zu gelangen. Konkret : Mich interessiert, ob jemand Erfahrungen gemacht hat WIE er diesem „Start“-Gedanken bereits eine willentliche Richtung vorgibt.

Gruß jwd

Grüß´Dich Merkur,

ich lese, dass Du unter anderem Deinen Beobachter starkt ausgeprägt hast.
Kannst Du dieses „durcharbeiten“ noch etwas konkretisieren ?

Interessant, dass Du das Visualisieren und Imaginieren quasi als Aufbaustufe ansiehst. Ich empfinde diese Techniken als tools zur Gedankensteuerung.

Würde mich freuen, noch mehr von Dir zu hören / lesen.

Sonnige Grüße
jwd

Hallo jwd,

Bearbeiten ist:

  1. Sich zumindest für eine Zeit aus der Außenwelt weitmöglichst zurückziehen, zuviel Ablenkung schadet. ( ich nenne das : radikal praktizierte Immanenz führt zu Transzendenz)

2.Repetition ( ständige Wiederholung) von Gedanken, aber auch ausgesprochenen Worten.

3.Barrieren vom Bewußten zum Unbewußten überwinden.
Am einfachsten geht das über das Traumgeschehen. Sich auch die Nacht zunutze machen. Einfluß auf Träume nehmen.

4.Posituränderung. ( z.B. Das schon mal darstellen, was man will oder sein will )Um einem Ding auf den Grund zu kommen, muß man selbst dazu werden ( Cagliostro)

5.Absoluter Glaube und Vertrauen. ( Alles um was ihr betet oder bittet, glaubt nur, daß ihr es empfangen habt und es wird Euch zuteil werden ! Markus 11:24)

  1. Ständiges Gewahrsein. Sich die Wahrheit der geistigen Gestze immer vor Augen halten und danach leben.

  2. Symbole zu Hilfe nehmen. Bildliche Darstellung.

Reicht Dir das erstmal ??
Technik alleine genügt nicht. Das " Andere " bekommst Du oder nicht.

Gruß
Merkur

Leben ist der Spiegel der Gedanken

Hallo,

hat jemand Erfahrung gemacht, dass sein eigenes Leben der
Spiegel seiner eigenen Gedanken ist ?
Und schafft ihr es, Euren Gedanken eine bestimmte
(willentliche) Richtung zu geben ? Konkreter: WIE machst DU
das ?

Ich denke, dass hier der Begriff der eigenen Freiheit bzw. Unfreiheit in Bezug auf die eigenen Gedanken von tragender Rolle ist.
Mit unfrei meine ich vorgefasste Urteile gegenüber Personen oder der Realität an sich.
Wenn wir so anfangen den Ursprung unserer Gedanken zu hinterfragen, werden wir womöglich entdecken , dass diese sehr emotional gefärbt sind. Diese emtionale Färbung ist unser biografisches Gepräge.

Man denke dabei an Symphatie und Antipathie, sie werden zB. in einem Umfeld das sie sehr begrenzt beurteilt kaum frei reden können und wollen.

Diese Ablehnung wirkt sich also auch unbewusst aus, ebenso wird sich ihre Ablehnung in eine Blockade von positiven, freien Reden, Denken und Handeln ausüben.

Das Leben und also auch unsere direkte Umgebung spiegeln bereits einen
Teil unserer Persönlichkeit und also unsere gedankliche Haltung wieder.
Wenn sie sich frei gemacht haben die Dinge um sie rein persönlich zu betrachten und sie statt dessen auf einer höheren symbolistischen Ebene zu interpretieren,
werden sie viele Verstrickungen und Vorurteile lösen können.
Ihre Umgebung kann Ihnen auch wieder aus ihrem selbstgeschaffenen Labyrinth helfen. Es ist ähnlich wie mit einem Traum, wenn sie seine Symbolik im Zusammenhang durschaut haben kann er seinen Sinn haben.
Wie sind die Dinge in Ihrer Umgebung zB. angeordnet zueinander, betrachten sie Ihr Leben als eine Art Traum und ihre Träume als lebendige Realität.

Einiges hierzu finden sie unter folgendem Themenstrang
der von mir betreut wurde.

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl…

Hallo Merkur,

das hört sich schonmal gut an !

3.Barrieren vom Bewußten zum Unbewußten überwinden.
Am einfachsten geht das über das Traumgeschehen. Sich auch
die Nacht zunutze machen. Einfluß auf Träume nehmen.

==> wie machst Du das konkret ? Wie nimmst Du Einfluss auf Deine Träume ?

„Wahrheit der geistigen Gesetze“
==> welche meinst Du ?

Danke + liebe Grüße
jwd

Hallo jwd,

alle Themen möchte ich nicht in der Öffentlichkeit abhandeln.
Wenn Du willst, per mail.

Servus
Merkur