Mir als OEsterreicherin „steigen immer die Grausbirnen auf“, wenn ich im deutschen TV „das ist das einzigste, was ich mir vorstellen kann“ etc. hoere. „Das einzigste“ klingt fuer mich total falsch - nachdem ich es aber so oft hoere, muss ich euch mal fragen: gibt es diese Form oder nicht?
Freue mich schon auf eure aufklaerenden Worte! :o)
Gruss, BethjE
nachdem es mir als deutsche dabei auch alle Nackenhaare aufstellt wenn ich „das einzigste“ höre, wirds wohl eher „regionaltypisch“ sein … so wie „das Teller“ und "der Butter " in Baden-Württemberg …*grusel*
einzig ist ein *grübel* … unbestimmtes Zahladjektiv (es stellt eine Zahl dar… ) und ist nicht steigerungsfähig… also gibt es kein „einzigstes“ - denn einziger als einzig geht nunmal nicht
Dein Gefühl trügt Dich mal wieder nicht.
Diese Formulierung ist (neu?)dummdeutsch.
Genauso wie solche Steigerungen wie
optimal, optimaler, am optimalsten
tot, toter, am totesten
etc.
ganz nebenbei:
Haben solche nichtsteigerungsfähigen Adjektive eine spezielle Bezeichnung?
absolute Adjektive!
Natürlich haben die Namen, lieber Gandalf,
und zwar:
Adjektive ohne Vergleichsformen: »absolute« Adjektive: tot, lebendig, stumm, blind, kinderlos
Bei vielen Adjektiven ist eine Steigerung nur möglich, wenn sie in übertragener Bedeutung zur Kennzeichnung einer Eigenschaft (z. B. das lebendigste Kind = das lebhafteste Kind) oder in bestimmten Kontexten umgangssprachlich gebraucht werden (z. B. Das neue Programm ist noch optimaler als der Vorgänger.).
und
Adjektive, die bereits einen höchsten Grad ausdrücken: maximal, minimal, optimal, total, absolut, erstklassig
noch (k)einmaliger
Hallo, all ihr einmaligen modernen Ratoren!
Ich aber rate mal, es gibt viele „einmalige Leute“;
zumindest eine „einmalige Kieler Sprotte“ und nen „einmaligen Hamburger Butscher“.
„Einmalig“ isscha möglicherweise zu einem neuen, einmaligen Adjektiv geworden, daß sich nicht mehr unbedingt der Diktatur des Gezähltwerdens unterwirft.
Übrigens: auch wenns nicht klingt - auch unter „noch dreier“ könnsich manche was vorstellen; wird nur noch ein bischen dauern.
Aber „noch nichter“ geht wohl garnicht. Ischa auch kein Adjektiv, „nicht“. Vielleicht aber „noch nonner“?
Ischa ein adjektivisches Präfix, non, oder nicht?
Auch „noch nocher“ geht wohl nicht.
Ist auch eine Frage der Sprachharmonie, ob sich etwas durchsetzen tut. Wie die Engländer sagen.
Tschau und noch tschauer, da tschaustu, wa? moin, manni
Ich aber rate mal, es gibt viele „einmalige Leute“;
zumindest eine „einmalige Kieler Sprotte“ und nen „einmaligen
Hamburger Butscher“.
Das stimmt, so haben die verschiedenen Boxverbände beispielsweise recht schlagkräftige Argumente für ihre jeweilige Definition von „Weltmeister.“
„Einmalig“ isscha möglicherweise zu einem neuen, einmaligen
Adjektiv geworden, daß sich nicht mehr unbedingt der Diktatur
des Gezähltwerdens unterwirft.
Wer oder was unterwirft sich schon gern.
Übrigens: auch wenns nicht klingt - auch unter „noch dreier“
könnsich manche was vorstellen; wird nur noch ein bischen
dauern.
Warten wir es ab!
Aber „noch nichter“ geht wohl garnicht. Ischa auch kein
Adjektiv, „nicht“. Vielleicht aber „noch nonner“?
Ischa ein adjektivisches Präfix, non, oder nicht?
Auch „noch nocher“ geht wohl nicht.
Ist auch eine Frage der Sprachharmonie, ob sich etwas
durchsetzen tut. Wie die Engländer sagen.
Das hab ich auch schon mal gehört, und das nicht nur von den Engländern. Und was sich dann letztendlich durchsetzen tut, tut uns, wie schon angedeutet, die Zeit lehren.
Tschau und noch tschauer, da tschaustu, wa? moin, manni