Hi!
Nein, das ist nicht erst der Anfang. Gerade solche Situationen werden leichter. Weil man das Kind kennt und weil das Kind sich artikulieren kann.
Meine Kinder haben in dem Alter schon Obst, Gemüse, Fleisch, Brei und Milchprodukte bekommen - ich hätte mich vermutlich mit ziemlich viel Ovomaltine über die paar Tage geschummelt und zwischendurch immer wieder Tee oder Saft angeboten… (Ich vermute, diese meine Erfahrungen helfen Dir jetzt nicht wirklich weiter.)
Sonst kann man sich meiner Meinung nach vor allem mit dem Kind ins Bett oder auf die Couch kuscheln, vor sich hin dösen und einfach „Da-Sein“.
Es ist so wahnsinnig schwer, einen Rat zu geben, wenn man weder Mutter noch Kind kennt, ehrlich gesagt fällt es mir auch dann noch schwer, wenn ich jemanden persönlich kenne.
Normalerweise verläuft Fieber ja nicht unbedingt geradlinig, auch ohne Medikamente steigt es nachmittags/abends an und sinkt über Nacht wieder ab. Ich würde durchaus versuchen, die Spitztzen abzufangen.
Manche Kinder fiebern schnell hoch auf, sind zwei, drei Tage außer Gefecht und dann sehr schnell wieder fit, bei andren steigt das Fieber selten über 38,5°, dafür ziehen sie mit jedem Infekt ewig herum - derzeit kannst Du doch eh nur abwarten, zu welcher Grupppe Dein Kind gehört.
Wieso bekommt sie kaum Luft? DAS würde ich morgen noch einmal einem Arzt zeigen! Oder ist sie so verschnupft?
Es gibt immer wieder Situationen, in denen man seinem Kind nicht helfen kann, auch wenn sich der Anlaß fürs Leid des Kindes im Lauf der Jahre verschiebt. Nicht helfen zu können, ist eine oft schwer zu ertragende Last. Mit Verzweiflung und Mitleiden hilft man aber meist weniger als mit Ruhe, Geduld und eben Da-Sein.
Alles Gute Euch beiden!
alien