Das Erwachen der Intelektuellen?

Hi leute,

Altkanzler Schmidt sagt laut und eutlich, daß die Ostdeutschen mit ihrem Gejammere spinnen!

Putin sagt, dass die Deutschen mit ihrem Geklage spinnen!

Verleger Wagenbach sagt, daß die Deutschen spinnen mit ihrem Konsumverzicht, sobald einer was von Krise erzählt.

lange schon hat Buprä Herzog gesagt,: es muss ein Ruck durch D gehen.

Nur die Werbemacher habens kapiert:

Mit 50 Euro kann ich bei OBI Werkzeug kaufen, da mach ich ne Baufirma auf, stell Leute ein, und brindg den Aufschwung nach D.

Aber die Industriebosse, warten immer noch auf …

auf was warten die eigentlich?

Jetzt kommt nciht wieder mit den Lohnnebenkosten. Haben die das wirklich solange erzählt, daß alle es glauben?#

gruss

hi,

auf was warten die eigentlich?

Jetzt kommt nciht wieder mit den Lohnnebenkosten. Haben die
das wirklich solange erzählt, daß alle es glauben?#

die hoffen, dass irgendeiner ne quelle zum plündern findet, damit sie ihn dann plündern können. den herrschaften fehlen nämlich diese quellen, aus denen sie den mehrwert für die zwingend zum wachstum verurteilte wirtschaft brauchen.

gruss
Frank

Hi Frank,

ich glaube nciht, daß du irgenwelche Aussagen zum Verhalten von Unternehmen treffen kannst.
Daß du nicht zu den Intellektuellen gehörst, hast du reichlich dokumentiert.

kurz du bist in keinster weise durch meinen Eintrag angesprochen.

gruss

Aber die Industriebosse, warten immer noch auf …
auf was warten die eigentlich?

Planungssicherheit, Liberalisierung des Arbeitsmarktes, allgemeine Deregulierung im Sinne von Rückzug des Staates, Abschaffung des Feindbildes Wirtschaft, Abschaffung der künstlich (gesetzlich) erzeugten Konfrontation zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, Öffnung der Märkte bzw. Zulassung der Konkurrenz zwischen Deutschland bzw. Europas und dem Rest der Welt bzw. zwischen den deutschen Bundesländern, Verfügbarkeit vopn qualifiziertem und motiviertem Personal usw. usw. usw.

Wenn es Dich wirklich interessieren sollte:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3430142865/qid…

Gruß,
Christian

Jetzt kommt nciht wieder mit den Lohnnebenkosten. Haben die
das wirklich solange erzählt, daß alle es glauben?#

Wenn den Lohnkosten adäquate Leistungen bzw. adäquater Leistungswille bzw. adäquate Qualifikation gegenüberstehen würde, hätte damit wohl keiner ein Problem. Leider ist dem in Deutschland inzwischen nicht mehr so.

Aber die Industriebosse, warten immer noch auf …

auf was warten die eigentlich?

Das sich der Staat aus Wirtschaftsangelegenheiten raushält. Ist denn noch niemenaden aufgefallen, dass der Staat schon lange die Frimen dirigiert, ihnen vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben (Azubis einstellen, z.B. niemals jemanden kündigen, immer mehr Lohn zahlen…)

Was wir im sozialistischen Deutschland haben, ist Staatskapitalismus. Was unterscheidet das jetzige Deutschland von der DDR?

Vollkommen richtig. Wir leben im Stamokap pur.
in Berlin wird es offensichtlich, dass selbst eine sich weit linksliberal, also linkssozialdemokratisch gebende PDS ihre Politik exakt genauso macht, als wenn sie CSU hiesse. Die Hampelmänner oim Parlament sind ausschließlich ausführendes Organ für die Interessen der Wirtschaft, der Staat ist das Werkzeug des Kapitals.
Der Unterschied zur DDR ist, dass es in der DDR allen gleichmäßig dreckig ging, hier gibts dazu noch soziale Unterschiede.
Nur, ob das so ein quatschkopp wie local begreift, bezweifle ich.

Gruß
Frank

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Leistungswille

Der Unterschied zur DDR ist, dass es in der DDR allen
gleichmäßig dreckig ging, hier gibts dazu noch soziale
Unterschiede.

Mir scheint, daß der entscheidende Unterschied schwindet, daß nämlich in der früheren BRD Gleichheit insofern interpretiert wurde, daß jeder die gleichen Chancen hatte. Heute sieht das vielmehr so aus, daß jeder gleich sein soll. Leistung, Vermögen und Einkommen, die jeweils über dem Durchschnitt liegen, sollen bestraft werden, auf daß die gesamte Bevölkerung auf ein Niveau komme. Daß dadurch keine Gleichheit sondern eine Einigung auf niedirgerem Nievau erzielt wird, geht wohl an allen Politikern gleich welcher Couleur vorüber.

Wenn die Leistungswilligen nicht mehr der Leistung willig sind, gewinnt keiner, sondern es verlieren alle. Damit gedeiht der Egoismus, denn wenn man erkennt, daß die Gesellschaft nicht mehr davon profitieren will, daß einige wenige mehr leisten und davon alle etwas haben, sondern daß diesen soviel weggenommen wird, daß diese nicht mehr haben als die Leistungsunwilligen, kommt es dazu, daß keiner mehr etwas leisten will bzw. nur dann etwas leistet, wenn es nur wirklich ihm etwas bringt.

Gruß,
C.

Hi,

Der Unterschied zur DDR ist, dass es in der DDR allen
gleichmäßig dreckig ging, hier gibts dazu noch soziale
Unterschiede.

Mir scheint, daß der entscheidende Unterschied schwindet, daß
nämlich in der früheren BRD Gleichheit insofern interpretiert
wurde, daß jeder die gleichen Chancen hatte. Heute sieht das
vielmehr so aus, daß jeder gleich sein soll. Leistung,
Vermögen und Einkommen, die jeweils über dem Durchschnitt
liegen, sollen bestraft werden, auf daß die gesamte
Bevölkerung auf ein Niveau komme. Daß dadurch keine Gleichheit
sondern eine Einigung auf niedirgerem Nievau erzielt wird,
geht wohl an allen Politikern gleich welcher Couleur vorüber.

Das ist tatsächlich nicht ganz so einfach. Dieses Wirtschaftssystem platzt aus allen Nähten, weil die Bürokratie zwanghaft gigantisch anwächst. Der Zwang nach Wachstum führt dazu - mehr Waren werden dadurch allerdings auch nicht hergestellt (in Betrachtung gesamtgesellschaftlicher Arbeitszeit, die dürfte zweifelsfrei gesunken sein). Marx nannte das das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate.
Das ist auch genau das, was ich schon vor langer Zeit kroitisuiert habe, nämlich dass auch die Unternehmer begreifen werden, dass sie von diesem Wirtschaftssystem nichts haben.

Wenn die Leistungswilligen nicht mehr der Leistung willig
sind, gewinnt keiner, sondern es verlieren alle. Damit gedeiht
der Egoismus, denn wenn man erkennt, daß die Gesellschaft
nicht mehr davon profitieren will, daß einige wenige mehr
leisten und davon alle etwas haben, sondern daß diesen soviel
weggenommen wird, daß diese nicht mehr haben als die
Leistungsunwilligen, kommt es dazu, daß keiner mehr etwas
leisten will bzw. nur dann etwas leistet, wenn es nur wirklich
ihm etwas bringt.

Das Problem liegt aber hierzulande dennoch anders. Es wird immer mehr Leistung gefordert, die immer weniger Wert hat. Das sieht das gros nicht mehr ein. Die Wirtschaft ist produktiver als vor 30 Jahren, dennoch gehts allen schlechter (pauschalisiert).

Gruß
Frank

Hallo local,

dass Du zu feige bist, mit Deinem Namen zu Deiner Meinung zu stehen, spricht Bände - Intelektueller hin oder her.
Und was Du von Unternehmen verstehst, bleibt deshalb auch ein ewiges Rätsel

Gruß
Peter

Hi!

Es wird hier doch nicht etwa noch jemanden geben, der das erkannt hat…? Wo warst Du die letzten 2 1/2 Jahre???

Was wir im sozialistischen Deutschland haben, ist
Staatskapitalismus. Was unterscheidet das jetzige Deutschland
von der DDR?

…wir können in die Schweiz reisen, was ja auch reichlich genutzt wird, um sein Kapital aus dem sozialistischen Umverteilungsmechanismus in Deutschland zu retten…

Grüße,

Mathias

Hallo Steven,

Aber die Industriebosse, warten immer noch auf …

auf was warten die eigentlich?

Das sich der Staat aus Wirtschaftsangelegenheiten raushält.
Ist denn noch niemenaden aufgefallen, dass der Staat schon
lange die Frimen dirigiert, ihnen vorschreibt, was sie zu tun
und zu lassen haben (Azubis einstellen, z.B. niemals jemanden
kündigen, immer mehr Lohn zahlen…)

Das glaubst Du doch nicht wirklich? Wenn es mal so wäre, dass man die Unternehmen endlich dran kriegt, die nachweislich Millionengewinne einfahren und Leute entlassen. Wenn man endlich denjenigen auf die Schliche kommt, die aus purer Geldgeilheit und Gewinngier auf Ausbildung verzichten- wenn endlich die bezahlen müssten, die Millionengehälter bekommen und Unternehmen in den Ruin wirtschaften- Wenn das endlich mal ein wenig der Staat regeln würde…

Wenn man endlich einmal Rechenschaft ablegen müsste, was man denn nun mit wieviel Personal in jedem Jahr erwirtschaftet hat- wenn es denn auch endlich mal an die ÖFFENTLICHKEIT käme, was man denn so an Gewinnen eingefahren hat- wenn es mal endlich ein Gesetz gäbe, das uns Auskunft über das Gehalt von Herrn Hundt gibt und zwar auf den Cent genau. So wie man es von jedem Arbeiter im Land weis- so möchte ich es auch von jedem Unternehmensboss wissen. Wenn dennn endlich mal ein wenig mehr Gleichbehandlung stattfinden würde…

Als es darum ging die Gehälter der Manager und hohen Tiere zu veröffentlichen- da sind sie gesprungen wie Rumpelstilzchen- ein Gesetz kam nicht zu stande- die Wirtschaftsbosse wissen sowas zu verhindern- Hier regiert die Wirtschaft die Polituik- hier regiert das Kapital die Politik und nicht umgekehrt- Hundt und Konsorten bestimmen Hierzulande was abgeht. Wer die meiste Kohle hat, hat das sagen und nicht wer die meisten Stimmen bei einer Wahl bekommt- manchmal bekommen aber auch die mit der meisten Kohle die meisten Stimmen-

Wenn man endlich nicht mehr die Leute wegen so fadenscheinigen Argumenten wie schlechte Auftragslage entlassen könnte…
Wenn endlich mehr Lohn für immer mehr Leistung, die immer weniger Menschen erbringen müssen, gezahlt würde. Wenn endlich mal die Unternehmen eine Nullrunde fahren würden, so wie es die Arbeiter seit Jahren tun. Die rasante Entwicklung (technicher Fortschritt, Mikrobiologie, Computer, etc) schreit irgendwann nach Stillstand, nach Pause, das war schon vor Jahren vorauszusehen. Jetzt könnte man verlangen der ewigen Gier nach mehr Kohle und Macht eine Nullrunde zu verordnen und zwar bei vollem Lohnausgleich- oder was ist von den fetten Jahren übrig geblieben?

Was wir im sozialistischen Deutschland haben, ist
Staatskapitalismus. Was unterscheidet das jetzige Deutschland
von der DDR?

Was wir in Deutschland haben ist folgendes: Den Armen und den Sozialschwachen, den Arbeitslosen und den Rentner, all denjenigen die sich nicht wehren können, denen nimmt man von ihrem beschissen niedrigen Einkommen noch etwas weg.- Die Reichen Bonzen werden mehr und mehr entlastet- Arm wird ärmer und Reich immer reicher. Das ist das was der Staat verordnet- das ist das was eine Sozialdemokratische Regierung verschreibt- aus purer Machtgier. Das ist abscheulich und widerwärtig, wenn man denjenigen nimmt, die sich nicht wehren können-

Der Wunsch nach ein wenig mehr „Gleichbehandlung“ wäre imho berechtigt.

Ein Staat der Kampfjets zum Stückpreis von Hundertmillionen einkauft ist weder pleite, noch hat er Grund zu jammern. Menschen die sich in diesem Land verarschen lassen durch das Unternehmergeheule in den Medien- sind die Einzigen die bejammert werden müssten.

Gruß

Frank

Der Kreis
Hallo Local,

jeder will nur das Beste des anderen, sein Geld.

Als Unternehmer werde ich versuchen, dass erst mal meine Schäfchen im Trockenen sind, also ausnutzen aller Steuervorteile und so wenig wie möglich Personalkosten. Natürlich werd ich, um meinen Gewinn zu steigern, versuchen, mein Handelsgut so teuer wie möglich an den Mann/die Frau loszuwerden, was aber nicht heißt, dass ich auch bereit bin, teuer einzukaufen. Sollten meine Betriebskosten zu hoch sein, guck ich, wo ich das billiger haben kann. Ich, als Geschäftsführer oder Unternehmer, will natürlich aber den höchsten Verdienst, der möglich ist.
Als Arbeiternehmer motz ich grundsätzlich über mein geringes Gehalt. Auch ich versuch das beste aus dem mir zur Verfügung stehenden Geld zu machen, achte auf die Preise. Aber ich kann nicht mehr ausgeben, wie mir zur Verfügung steht.
Was mir hier im Grenzgebiet auffällt ist, dass sowohl Firmen aber auch Privatleute ins Ausland abwandern. Deutschland nix gut, zu teuer.
Tja, was nun?
Mir fällt keine Lösung ein. Als Privatperson wie auch Unternehmer rechnet es sich für mich bald nimmer, hier zu bleiben. Wären nicht meine Kinder, wär ich auch weg.

Gruß *wink* Daggi

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Richtig: Intellektuellen! owT
o

Hallöchen,

stellt Dein Artikel ein Antwort auf meinen vorhergehenden Artikel dar? Ich hab irgendwie Schwierigkeiten, da einen Zusammenhang zu sehen.

Gruß,
Christian

Hallöchen,

stellt Dein Artikel ein Antwort auf meinen vorhergehenden
Artikel dar? Ich hab irgendwie Schwierigkeiten, da einen
Zusammenhang zu sehen.

Es war ein Versuch, denn die hatte ich auch.

Gruß
Frank

Aber die Industriebosse, warten immer noch auf …

auf was warten die eigentlich?

Das sich der Staat aus Wirtschaftsangelegenheiten raushält.
Ist denn noch niemenaden aufgefallen, dass der Staat schon
lange die Frimen dirigiert, ihnen vorschreibt, was sie zu tun
und zu lassen haben (Azubis einstellen, z.B. niemals jemanden
kündigen, immer mehr Lohn zahlen…)

Du hast vergessen das diese Unternehmen Millionensubventionen (Steuergelder, die zum überwiegenden Teil von kleinen Arbeitnehmer erbracht werden) kassieren, sich mit Hilfe des vom Staat (also von uns allen) subventionierten Bereiches Forschung und Wissenschaft wirtschaftliche Vorteile verschaffen, dann Arbeitsplätze abbauen und sich ins Ausland verdrücken, weil sie da 5% weniger an Steuern zahlen.
Es ist die Industrie die gut ausgebildestes Personal braucht und zwar pro Jahr ca. 1 Million. Wer soll die den ausbilden? Der Staat? Und wenn ja, wer soll das finanzieren? Der Bürger?

Aufwachen!!!

Hallo,

Das glaubst Du doch nicht wirklich? Wenn es mal so wäre, dass
man die Unternehmen endlich dran kriegt, die nachweislich
Millionengewinne einfahren und Leute entlassen.

wenn Leute entlassen werden, gibt es zwei Varianten: Entweder die Leute hatten vorher zu tun, dann gibt es anschließend ein Problem und das Unternehmen muß wieder Leute einstellen. Oder aber die Leute hatten vorher nicht hinreichend zu tun und deren Arbeit wird von den verbliebenen MA mit erledigt. Dann war es richtig, sich von Personal zu trennen. Unternehmen sind schließlich keine Wohlfahrtsvereine.

Und noch eins: Unternehmen brauchen Kapital. Dieses Kapital erhalten sie nicht, wenn das Kapital nicht oder nur gering verzinst wird bzw. das Kapital wandert ab. Insofern ist Millionen verdienen und Leute entlassen kein Widerspruch.

Wenn man
endlich denjenigen auf die Schliche kommt, die aus purer
Geldgeilheit und Gewinngier auf Ausbildung verzichten- wenn
endlich die bezahlen müssten, die Millionengehälter bekommen
und Unternehmen in den Ruin wirtschaften- Wenn das endlich mal
ein wenig der Staat regeln würde…

Als wenn der Staat nicht genug regeln würde.

Wenn man endlich einmal Rechenschaft ablegen müsste, was man
denn nun mit wieviel Personal in jedem Jahr erwirtschaftet
hat- wenn es denn auch endlich mal an die ÖFFENTLICHKEIT käme,
was man denn so an Gewinnen eingefahren hat- wenn es mal
endlich ein Gesetz gäbe, das uns Auskunft über das Gehalt von
Herrn Hundt gibt und zwar auf den Cent genau.

Das ist alles verfügbar, man muß nur suchen können und wollen.

Als es darum ging die Gehälter der Manager und hohen Tiere zu
veröffentlichen- da sind sie gesprungen wie Rumpelstilzchen-
ein Gesetz kam nicht zu stande- die Wirtschaftsbosse wissen
sowas zu verhindern-

Die allermeisten Börsenunternehmen wollen die Bestimmungen des Corporate Governance-Kodex einhalten, was u.a. auch die Veröffentlichung der Vorstandsgehälter bedeutet, wobei man die Informationen auch schon heute eigentlich problemlos erhält. Man muß sich eben nur die Mühe und dazu noch ein paar Gedanken machen. Meckern ist allerdings einfacher.

Was wir in Deutschland haben ist folgendes: Den Armen und den
Sozialschwachen, den Arbeitslosen und den Rentner, all
denjenigen die sich nicht wehren können, denen nimmt man von
ihrem beschissen niedrigen Einkommen noch etwas weg.- Die
Reichen Bonzen werden mehr und mehr entlastet- Arm wird ärmer
und Reich immer reicher.

[…]

Der Wunsch nach ein wenig mehr „Gleichbehandlung“ wäre imho
berechtigt.

Eine sehr vereinfachte Darstellung. Gegenbeispiel: Wenn ich morgen zu meinem Chef ginge und 200 Euro mehr im Monat rausschlagen wollte, blieben mir dann anschließend netto ungefähr 90 Euro übrig. Für die 200 euro erwartet El Chefe natürlich auch ein bißchen mehr Leistung. Ich soll mich also für 4 Euro am Tag mehr anstrengen und das in dem vollen wissen, daß die restlichen 6 Euro an den Staat und damit auch an Leute gehen, die nicht arbeiten. Dann ist es doch wohl einfacher, ich bleibe bei meinem Pensum und belasse es dabei.

Resultat der ganzen Umverteilerei: Die, die mehr leisten könnten sparen sich das tendenziell. Damit wird Deutschland aber nicht leistungsfähiger, was bei der Umverteilerei ja eigentlich geplant ist, sondern Deutschland wird schlechter und das ist seit Jahren abseh- und erkennbar.

Leistung ist böse, was schon in der Schule anfängt (Streber!), Vermögen ist böse, Einkommen ist böse. Jeder, der in Deutschland was erreicht, ist im Prinzip der Buhmann, weil er ja mehr hat als andere. Auf den Gedanken, selbst was zu erarbeiten, kommen Menschen mit einer derartigen Einstellung nicht. Alle, denen es besser geht als mir, sind schuld.

Wie in Deutschland umverteilt wird (und dazu noch ineffizient), ist absolut lächerlich und lähmt die Wirtschaft. Aber die Wirtschaft ist ja auch böse, daher ist es ja OK. Problem: Wirtschaft sind wir alle. Die Wirtschaft bezahlt unser Einkommen, sie stellt uns Waren und Dienstleistungen zur Verfügung, die wir alle produzieren.

Aber mit Feindbildern lebt es sich viel leichter als mit der Erkenntnis, selbst aktiv werden zu müssen.

Ein Staat der Kampfjets zum Stückpreis von Hundertmillionen
einkauft ist weder pleite, noch hat er Grund zu jammern.

Genau, die Bundeswehr schafft sich ein paar Segelflieger an und wir alle bekommen eine Steinschleuder.

Gruß,
Christian

Hallo,

wenn Leute entlassen werden, gibt es zwei Varianten: Entweder
die Leute hatten vorher zu tun, dann gibt es anschließend ein
Problem und das Unternehmen muß wieder Leute einstellen. Oder
aber die Leute hatten vorher nicht hinreichend zu tun und
deren Arbeit wird von den verbliebenen MA mit erledigt. Dann
war es richtig, sich von Personal zu trennen. Unternehmen sind
schließlich keine Wohlfahrtsvereine.

es gibt allerdings noch eine dritte Variante. Die Leute hatten vorher zu tun, zur Gewinnoptimierung wird die Arbeit allerdings in ein Land verschoben wo es Leute gibt, die viel billiger sind.

Gruß Pit

Das glaubst Du doch nicht wirklich? Wenn es mal so wäre, dass
man die Unternehmen endlich dran kriegt, die nachweislich
Millionengewinne einfahren und Leute entlassen. Wenn man
endlich denjenigen auf die Schliche kommt, die aus purer
Geldgeilheit und Gewinngier auf Ausbildung verzichten- wenn
endlich die bezahlen müssten, die Millionengehälter bekommen
und Unternehmen in den Ruin wirtschaften- Wenn das endlich mal
ein wenig der Staat regeln würde…

Und du meinst wirklich, die entlassen mal so einfach aus langer Weile Leute? Vermutlich denkst du noch, da oben spielen ein paar Leute Karten um die Arbeitsplätze? Die Wahrheit wird dir nicht die BILD-Zeitung verraten, da musst du schon etwas Eigenintelligenz aufbringen.

Aus Geldgeilheit und Geldgier verzichtet keiner auf Arbeitsplätze. Schau dir mal die Wahrheit an:
http://www3.mdr.de/plusminus/2_260803.html

Wenn wir so eine beschissen Null-Bock-Generation ausgebrütet haben, ist es kein Wunder, dass Firmen auf so etwas verzichten.

Und dann lies dir mal diesessehr interessante Statement:
http://heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg…

Wenn man endlich einmal Rechenschaft ablegen müsste, was man
denn nun mit wieviel Personal in jedem Jahr erwirtschaftet
hat- wenn es denn auch endlich mal an die ÖFFENTLICHKEIT käme,
was man denn so an Gewinnen eingefahren hat- wenn es mal
endlich ein Gesetz gäbe, das uns Auskunft über das Gehalt von
Herrn Hundt gibt und zwar auf den Cent genau. So wie man es
von jedem Arbeiter im Land weis- so möchte ich es auch von
jedem Unternehmensboss wissen. Wenn dennn endlich mal ein
wenig mehr Gleichbehandlung stattfinden würde…

Wenn du Börsenzeitung lesen würdest, wüßtest du es.

Als es darum ging die Gehälter der Manager und hohen Tiere zu
veröffentlichen- da sind sie gesprungen wie Rumpelstilzchen-
ein Gesetz kam nicht zu stande- die Wirtschaftsbosse wissen
sowas zu verhindern- Hier regiert die Wirtschaft die Polituik-
hier regiert das Kapital die Politik und nicht umgekehrt-

Das Kapital regiert schon immer. Was denkst du, woher die Politiker ihre Gelder für die Wahlen bekommen. Mann, wir sind nicht in der DDR obwohl es sehr große Ähnlichkeiten hat.

Hundt und Konsorten bestimmen Hierzulande was abgeht. Wer die
meiste Kohle hat, hat das sagen und nicht wer die meisten
Stimmen bei einer Wahl bekommt- manchmal bekommen aber auch
die mit der meisten Kohle die meisten Stimmen-

In den größten Firmen sitzen in den Chefetagen Politiker. Schau dich mal bei deinen Genossen um, wieviele davon Zweitjobs haben!

Wenn man endlich nicht mehr die Leute wegen so fadenscheinigen
Argumenten wie schlechte Auftragslage entlassen könnte…

Firmen machen das aus Spaß.

Wenn endlich mehr Lohn für immer mehr Leistung, die immer
weniger Menschen erbringen müssen, gezahlt würde. Wenn endlich
mal die Unternehmen eine Nullrunde fahren würden, so wie es
die Arbeiter seit Jahren tun. Die rasante Entwicklung

Die Arbeiter? Hierzulande arbeitet man mit 35 Stunden pro Woche, über 40 regt man sich auf und die Gewerkschaftskommunisten verlangen die 25h-Woche. Wie wäre es mal mit mehr Arbeit? Dann gibt es auchmehr Lohn.

(technicher Fortschritt, Mikrobiologie, Computer, etc) schreit
irgendwann nach Stillstand, nach Pause, das war schon vor

Hä? Lebst du hinterm Mond? Diese rasante Entwicklung ist dank der Sizialisten bzw. Grünekräftig an D. vorbei marschiert.

Jahren vorauszusehen. Jetzt könnte man verlangen der ewigen
Gier nach mehr Kohle und Macht eine Nullrunde zu verordnen und
zwar bei vollem Lohnausgleich- oder was ist von den fetten
Jahren übrig geblieben?

Du meinst von den 60ern, wo man noch fäire 48h pro Woche gearbeitet hat, wo man mit mehr Arbeit mehr Arbeit geschaffen hat. Erst die Gier nach immer weniger Arbeitszaeit bei steigendem Lohn hat die Arbeitslosigkeit recht gut erhöht. Aber viele glauben ja den hirnigen Hirngespinnsten einiger Gerwerkschaftsgenossen, dass man ja bei der 25h-Woche 2 Arbeiter pro Arbeitsplatz einstellen könnte, bei vollem Lohn natürlich. Und wer zahlt den vollen Lohn?

Was wir in Deutschland haben ist folgendes: Den Armen und den
Sozialschwachen, den Arbeitslosen und den Rentner, all
denjenigen die sich nicht wehren können, denen nimmt man von
ihrem beschissen niedrigen Einkommen noch etwas weg.- Die

Schwachsinn. Der Staaat hat diese Sozialschwachen geschaffen und den Rentern geht es nicht schlecht (aber zunehmend schlechter und das seit der SPD). Ich möchte gerne aus der Rentenversicherung aussteigen. Und warum darf ichnicht? Ich scheiß auf diesen Staat, ich möchte nicht in das beschissene soziale Netz integriert werden. Es würde mir wesentlich besser gehen.

Ich zahle über 8000 Euro pro Jahr Rentenbeitrag, für etwas, dass ich nie wieder bekomme. Zusätzlich wird mir vom Staat empfohlen, eine private Rentenversicherung von 146 Euro abzuschließen, damit ich im Alter was habe. Würde ich die 8000 Euro anlegen dürfen, wäre ich Millionär im Alter. Aber ich darf nicht, da Reichtum Sünde ist und zudem böse.

Reichen Bonzen werden mehr und mehr entlastet

In Deutschlannd sind nur die Staatsdiener Bonzen.

Der Wunsch nach ein wenig mehr „Gleichbehandlung“ wäre imho
berechtigt.

Nach Gleichbehandlung schreien immer die, die am wenigsten haben. Kostolany sagte es mal glänzend: "Wir sind neidisch auf die Großen, doch möchten wir alle selber groß sein."

Ein Staat der Kampfjets zum Stückpreis von Hundertmillionen
einkauft ist weder pleite, noch hat er Grund zu jammern.

Ein Staat kann nicht pleite gehen.
Diese Kampfjets sind nicht keine deutsche Ware sondern eine europ. Gemeinschaftsproduktion. Vielleicht sagt dir der Name Eurofighter etwas, aber vermutlich verstehst du darunter einen Arbeitslosen, der nach mehr Geld schreit.
Der Staat jammert nicht, sondern Leute wie du.
„Wir wollen weniger arbeiten.“
„Wir wollen mehr Geld.“
„Nehmt es den Reichen und gebt es den Armen“

Schon mal daran gedacht, selber das Schicksal in die Hand zu nehmen? Mach doch mal eine eigene Firma auf. Du wirst sehen, wie liebevoll sich deine Genossen um dich kümmern und besonders besorgt um deine finanzielle Situation sind. Wenn du dann von jedem Euro 30 Cent zurückbehalten darfst, von denen du dann deine Investitionen tätigen, deine Arbeiter und Angestellten bezahlen musst, dann wird vielleicht auch deine Einstellung zum Staat sich ändern.

Der Mittelstand trägt die Wirtschaft, aber warum wird er dann so geschröpft?

Hi!

Es wird hier doch nicht etwa noch jemanden geben, der das
erkannt hat…? Wo warst Du die letzten 2 1/2 Jahre???

Ich habe gehofft, dass das Rote nicht bis in den Süden kommt.

Was wir im sozialistischen Deutschland haben, ist
Staatskapitalismus. Was unterscheidet das jetzige Deutschland
von der DDR?

…wir können in die Schweiz reisen, was ja auch reichlich
genutzt wird, um sein Kapital aus dem sozialistischen

Ich würde gerne mitreisen, jedoch haben die Schweizer etws dagegen.