Hallo,
eine Frage, die mich den ganzen Film über beschäftigt hat: Warum leidet die Frau (Name vergessen *g*) denn unter Geldnot? Sie hatte 500 $ Schulden und der Käufer hat 47.000 $ (o.ä.) für das Haus bezahlt. Wo ist die Differenz abgeblieben?
Mit dieser Frage im Hinterkopf macht das Angebot des Käufers, das Haus an den Staat zurückzuverkaufen, ihr die 47.000 $ zu geben und sich das Haus überschreiben zu lassen irgendwie überhaupt keinen Sinn - denn das Geld stand ihr doch ohnehin zu?
Hab ich irgendwas Elementares verpasst oder ist der Film einfach unlogisch?
Dankbar für Aufklärung,
Sue
hallo
ist leider ne ganze weile her dass ich diesen film gesehen habe, aber ich dachte es geht darum dass sie mit den 47tsd ja nur abgespeist wird, der deal also nicht fair ist. ihre geldnot war doch nur am anfang des filmes wichtig bevor sie verkaufen musste . . . oder täusche ich mich ?
grüsse
Hi,
ist leider ne ganze weile her dass ich diesen film gesehen
habe, aber ich dachte es geht darum dass sie mit den 47tsd ja
nur abgespeist wird, der deal also nicht fair ist.
natürlich ist der Deal nicht fair, aber da kommt die nächste Logiklücke: Er bietet ihr an, ihr das Geld zu geben, dafür überschreibt sie ihm das Haus, sobald sie es wieder hat. Man hätte problemlos zum Schein auf dieses Angebot eingehen können und wenn das Haus wieder beim Staat (und damit zurück bei ihr) ist überschreibt man es dem Mann eben nicht - und nimmt auch das Geld nicht an. Nicht die feine Art aber aus meiner Sicht genau die richtige Reaktion bei dem Mann.
ihre
geldnot war doch nur am anfang des filmes wichtig bevor sie
verkaufen musste . . . oder täusche ich mich ?
Die Geldnot besteht den ganzen Film über. Anfangs wird ihr das Haus wegen 500 $ (ungerechtfertigter) Gewerbesteuerschulden unter dem Hintern weggepfändet und direkt verkauft. Zuerst lebt sie im Motel, von dort „flüchtet“ sie, als ihre Kreditkarte nicht mehr angenommen wird, also muss sie da noch immer pleite gewesen sein. Danach lebt sie im Auto und wäscht sich in einer öffentlichen Toilette - kann sich also scheinbar kein Motel leisten. Später ist sie dann mit ihrem Neuen in einer heruntergekommenen Hütte eines seiner Bekannten - was noch unlogischer erscheint, weil er doch einen guten Job hat und sich so zumindest ein billiges Motel für beide - wenigstens für ein paar Wochen - leisten können sollte.
Grüße,
Sue