Das hilft tatsächlich gegen Mehltau: kaltes Wasser

Hallo zusammen,

ich habe neulich gehört, dass Mehltau (durch feuchtwares Klima begünstigt) gar nicht erst eine Chance hat, wenn die bedrohte Pflanze abends mit kaltem Wasser abgespritzt wird. Habe es an einer Amelachier (Felsenbirne) ausprobiert, die jedes Jahr ganz arg betroffen ist.

Und tatsächlich - es hat geholfen!

DIe Erklärung war übrigens, dass durch das abendliche Abspritzen eine Verdunstungskälte entsteht, die den Pilz an der Ausbreitung hindert.

Das wollte ich euch nciht vorenthalten, solltet ihr das noch nicht gewusst haben.

Viele Grüße

Claudia

Hallo Claudia,

DIe Erklärung war übrigens, dass durch das abendliche
Abspritzen eine Verdunstungskälte entsteht, die den Pilz an
der Ausbreitung hindert.

dann wundert es einen aber, dass Mehltau an Bäumen und Sträuchern meist erst im Spätsommer auftritt, wo die Nächte doch meist schon recht frisch mit entsprechendem Tauniederschlag sind.

Das wollte ich euch nciht vorenthalten, solltet ihr das noch
nicht gewusst haben.

Ich traue deinem „Versuch“ nicht so recht. Hast du das Ganze schon über mehrere Jahre beobachtet?

Gruß

Johnny

Mehltau hemmen und Peronospora fördern
Servus,

diese Info ist bloß halb richtig.

Echter Mehltau wird durch Feuchtigkeit im Wachstum gehemmt. Ob diese mit warmen oder kühleren Temperaturen verbunden ist, ist ihm ziemlich schnurz - es ist also nicht notwendig, wärmeliebende Pflanzen wie Zucchini, Melonen, Kürbis, Gurken mit tiefen Temperaturen zu quälen.

Wenn man die genannten Pflanzen ständig feucht hält, hält sich der Mehltaubefall in übersichtlichen Grenzen, aber man kann fest damit rechnen, dass sich der Falsche Mehltau (Peronospora) um so wohler fühlt: Der findet nämlich bei Dauerfeuchte ideale Bedingungen vor.

Daher: Lieber Netzschwefel als Dauerfeuchte.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

Hallo,

Daher: Lieber Netzschwefel als Dauerfeuchte.

Netzschwefel? Ist das was zum Anziehen für Blumen im Rotlichtmilieu?

*verwunderte*
S_E

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Okay
Hallo nochmal. Auf meiner Amelanchier ist jedes Jahr auf den Blättern ein weißer Belag. An einer verdeckt stehenden Pflanze habe ich das mit dem Wasser beim Gießen ausprobiert. Während die andere Amelanchier, die wesentlich freier und ungeschützter steht, wieder weiße Blätter bekommen hat, hat diese - die sonst immer am stärksten befallen ist - keinen Mehltau.

Ob es sich um falschen oder echten handelt, kann ich nciht sagen. Ich finde ihn fehl am Platz.

Die Pflanzen mit kaltem Wasser „traktieren“?? Ich nehme ganz normales Leitungswasser und bis es durch die Luft an die Blätter gelangt ist es sicher nicht kälter als normales Regenwasser. Es hält sich also in Grenzen.

Ich habe das bei einer Gartensendung auf einem seriösen Sender gehört und wollte es euch nicht vorenthalten.

Viele Grüße

Claudia

Mehltau und Peronospora unterscheiden
Servus,

Echter und falscher Mehltau lassen sich ziemlich leicht an dem Merkmal unterscheiden, dass Mehltau hauptsächlich (fast ausschließlich) auf der Blattoberseite sichtbar ist, während Peronospora hauptsächlich (fast ausschließlich) die Blattunterseite befällt.

Schöne Grüße

Dä Blumepeder

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gute Info!
DAnke, dann kann ich jetzt endlich das eine Übel vom anderen unterscheiden. Falschen hatte ich dann also noch nie, und den echten habe ich in diesem Jahr bezwungen… :smile:

War mir aber auf jeden Fall ein Sternchen wert :smile:

DAnke, Claudia