Das leben im krieg ?

hallo

was mich schon immer mal interessiert hat. wie war eigentlich das normale bürgerliche leben während des krieges ?

wie kann man sich sowas vorstellen ?

geht man zur arbeit ( falls man kein soldat war ), bekamm geld dafür, kaufte sachen…

oder wurde man nur auf den krieg gedrillt und zum militär eingezogen ?

wer weiss hierzu was ?

Hi Stereo,

deine Frage ist sehr allgemein, könntest du etwas spezifischer werden? Etwa zu einer bestimmten Zeit oder in einem konkreten Konflikt oder auch in welchem Land/Kontinent würde dich das denn interessieren?
Die Unterschiede sind je nach Zeitstellung, Konflikt und Lage gigantisch.
An den Extremen liegen etwa die Zeit der Condottiere (Was, wir haben Krieg? Weck mich wenn er wieder vorbei ist…) und der Paraguayische Krieg von 1864-1870 (Der Junge kann doch schon laufen, also ab in die Armee mit ihm!).

Meinst Du den ersten oder zweiten Punischen Krieg??

Hallo, Stereo,
wenn Du das Leben im II.WK in Deutschland meinst-
das ging (zumindest zu Anfang) für die meisten ganz normal weiter. Meine Mutter z.B. nahm im Herbst 1940 eine Arbeit als Assistentin eines Fotografen an (Monatslohn 104.-RM brutto - 10.-RM Steuer/Vers.).
Im Laufe des Krieges wurde die Versorgungslage natürlich immer schwieriger. Männer wurden, wo immer möglich zur Wehrmacht eingezogen und kamen an die Front, fehlten in der Wirtschaft und wurden durch Frauen und Kriegsgefangene ersetzt. Hinzu kam dann der Bombenkrieg, der vor allem in den Großstädten das normale Leben immer stärker beeinträchtigte.

Gruß
Eckard

Hallo Stereo_Head,

was mich schon immer mal interessiert hat. wie war eigentlich
das normale bürgerliche leben während des krieges ?

Zur Zeit des 2. Weltkrieges in Deutschland kannst Du hier was nachlesen:
http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/alltagsleben/
Ganz unten sind Links zu persönlichen Erinnerungen.

Und in Polen und anderen Ländern hier:
http://www.zeitzeugengeschichte.de/topic.php?clipId=183

Viele Grüße
Marvin