also ich habe mal eine Frage. Ich wollte Mathematik studieren in Essen, wobei dort das folgende Bachlor Master Modell gilt: Man studiert Mathematik und wählt ein Anwendungsfach (Ergänzungsfach) aus. So das ist jetzt ganz grob gesagt.
Da ich als Abiturfächer 1.Chemie LK 2. Mathe LK 3.Enlisch 4. Sowie habe und mich Sozialwissenschaften und Mathe eigendlich am meisten interessieren, habe ich gedacht das ich Mathematik mit dem Anwendungsfach Volkswirtschaftslehre studiere. Was haltet ihr davon?
Wie sieht es allgemein mit dem Mathematikstudium aus (Schwierigkeitsgrad etc.), kann ich später mit dieser Kombi auch im Bank bzw. Versicherungswesen tätig sein und was genau für Berufe/Felder/Aufgaben lassen sich mit einem Mathematikstudium bewältigen.
Da habe ich gedacht das ich Mathematik
mit dem Anwendungsfach Volkswirtschaftslehre studiere. Was
haltet ihr davon?
Wie sieht es allgemein mit dem Mathematikstudium aus
(Schwierigkeitsgrad etc.), kann ich später mit dieser Kombi
auch im Bank bzw. Versicherungswesen tätig sein und was genau
für Berufe/Felder/Aufgaben lassen sich mit einem
Mathematikstudium bewältigen.
Zuerst einmal musst Du Dich gleich vom ersten Unitag an von der Schulmathematik verabschieden. Definition, Satz, Beweis - so laufen Mathevorlesungen - und die in ihrer Abstraktheit zu verstehen, ist schon ein ganz schönes Pfund.
Zweitens würde ich sagen, dass Dich gerade diese Kombi (mit entsprechendem Schwerpunkt im Mathe-Master) für Deinen Wunschtätigkeitsbereich qualifiziert. An meiner Heimatuni gab’s auch einmal Wirtschaftsmathematik auf Diplom als Studiengang - und soweit ich weiß, sind die mir bekannten Absolventen entweder auf einer Doktorandenstelle oder überwiegend in dieser Branche gelandet.
Mathematik wird sehr gerne mit BWL/VWL kombiniert. Und die Chancen hinterher in einer Bank oder Versicherung übernommen zu werden sind sehr groß. Meine Studienkollegen die schon fertig sind mit ihrem Diplom haben maximal drei Bewerbungen verschickt und wurden sofort genommen. Und wenn du noch die Ausbildung zum Aktuar machst, dann hast du hinterher so gut wie ausgesorgt.
Eines darfst du aber nicht vergessen. Ein Mathematikstudium erfordert sehr viel Disziplin (ich wäre auch fast daran gescheitert). Und in meinem Jahrgang (ca 100 Studenten) haben mindestens 50 % der Leute ihr Studium abgebrochen.
Wie sieht es allgemein mit dem Mathematikstudium aus
(Schwierigkeitsgrad etc.), kann ich später mit dieser Kombi
auch im Bank bzw. Versicherungswesen tätig sein und was genau
für Berufe/Felder/Aufgaben lassen sich mit einem
Mathematikstudium bewältigen.
Du lernst keine Formeln auswendig wie man z.B. Zinsen berechnet etc. sondern du lernst komplizierte und abstrakte Dinge schneller zu begreifen und du wirst dafür da sein, um Probleme zu lösen. Deswegen lernst du auch nicht im Studium „wie wird etwas gemacht“ sondern „warum ist etwas so wie es ist“. Alles wird hinterfragt, angefangen damit zu erklären, warum z.B. a*0=0 ist.
Ich würde dir einfach mal empfehlen dich in eine Vorlesung mit reinzusetzen und dir das anzuhören. An den Universitäten ist es garkein Problem und fällt auch nicht auf, wenn einer mehr drin sitzt.
Ich muss noch dazusagen, dass ich auf Diplom studiere, und nicht genau weiß, wie die Chancen hinterher mit dem Bachelor sind. Aber wenn du den Master noch draufsetzen solltest, dann dürfte es wohl wie beim Diplom sein.