Das Picknick

Das Picknick ist von mir schon in einem Literaturkaffee vorgelesen worden. Es ist nun ca. 3/4 Jahr alt. Wobei mir diese Idee schon früher kamm
Fiel Spaß beim lesen.

Picknick ist doch etwas Herrliches, besonders wenn man sich die Zeit nimmt, es zu einem sondergleichen Augenblick des Tages zu machen. Das Picknick als solches wird oft von der Allgemeinheit auf die Nahrungsaufnahme an der frischen Luft, in der Natur, reduziert. Peter Quinlan, ein überaus unbekannter Mann, hat heute, diesen Tag, aus bisher unbekannten Gründen, später doch eindeutigen Gründen ausgesucht, um ein privates Picknick zu veranstalten. Auf der schwarz-weiß karierten Picknickdecke hat er sich die handverlesenen Speisen zu einem formschönen Büfett aufgebaut. In einem grob geflochtenen geräumigen Weidenkorb befinden sich von folgenden Broten je zwei Scheiben: Roggenbrot, Rogenmischbrot, Roggenschrot- und Vollkornbrot, Weißbrot, Weizenmischbrot, Weizenschrot- und Vollkornbrot, Baguette, Knäckebrot, Mehrkornbrot, Pumpernickel, Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen, Walnussbrot und Kartoffelbrot. Nachdem sich Peter Quinlan für eine Scheibe Brot entschieden und diese mit frischer Butter bestrichen hat, besteht für ihn die Möglichkeit, sein Brot mit Hilfe einer Käseplatte oder einer Wurstplatte geschmacklich zu vervielfältigen. Auf der hölzernen Käseplatte befinden sich folgende Sorten: Reblochon, Morbier, Montasio, Vacherin Mont d’Or, Brillat Savarin, Tomme de Savoie, Epoisses, Vignotte, Explorateur, Coulommiers, Camembert, Brie des Meaux, Mascarpone, Roquefort, Livarot, Murol, Pont l’évêque, Citeaux, Vieux, Pané, Fol épi, Chaource, St. Marcellin, Maroilles, Cantal und Gaperon. Die Entscheidung fällt ihm so schwer, dass er beschloss, sich erst an der Wurstplatte gütlich zu tun. Die Wurstplatte ist so mannigfaltig und so groß das das Nennen der Sorten hier nicht geschehen soll! Die Aufzählungen der anderen Speisen wären ebenso mannigfaltig und ebenso erwähnenswert, dennoch will ich ihnen jene eben genannten Einzelheiten ersparen. Peter Quinlan sitzt also auf jener Picknickdecke und isst die eben angedeuteten Speisen! Peter Quinlan in seinem besten Anzug, bei wunderschönem Wetter auf einer Picknickdecke sitzend, die leckersten Speisen essend, und furchtbar unglücklich. Ganz allein, mit niemandem die Speisen teilen können, mit niemandem reden können und am furchtbarsten Platz, den er sich hätte aussuchen können.
Direkt an einer sechsspurigen, viel befahrenden, stinkenden, lauten, dreckigen Hauptverkehrsstraße auf dem Fußweg. Direkt vor seiner 8 qm-Wohnung, in dem dreckigsten Wohnviertel, ganz allein, ohne Freunde. Nur das Essen blieb ihm noch! Wollte er sich nur noch von seinem Liebsten verabschieden und die Welt verlassen.
Man sieht eben noch wie er den letzten Schluck aus einer kleinen Flasche mit schnell wirkendem Gift nimmt, seine Lieblingsspeisen anschaut und tot umfällt. Tja, bleibt nur noch zu erwähnen dass erst sieben Stunden später einer der inzwischen von tausenden vorbei Gegangenen und Gefahrenen die Polizei rief.

Ende

© Christopher Weickert

Warum schreibt den keine was wie er sie findet
Hi Leute,
Ich würde mich freuen ein feedback zu bekommen.

mfg
Christopher

Das Gegenteil von wenig
.
Das Lesen erspar’ ich mir, denn bereits hierbei

Fiel Spaß beim lesen.

fiel ich fast vom Hocker.

Du scheinst überhaupt etwas auf Kriegsfuß mit der deutschen Sprache zu stehen, nicht nur bei der Verwechslung von „f“ und „v“.

Gudrun

Moin, moin
habe deine Geschichte gelesen.
Glaube, dass man etwas daraus machen kann.
Meine Ideen:
Der Anfang gefällt mir, aber lass deinen „Helden“ namenlos.
Verzichte auf die Aufzählungen von Brot- und Käsesorten.
Verlege das Ende auf eine Waldlichtung.
Lass deinen Helden Tabletten schlucken, das Gift erinnert
an „Romeo und Julia“.
Lass ein älteres Ehepaar an der Leiche vorbeispazieren und „sie“
sagt: „Wie heruntergekommen, betrunken am hellichten Tag!“
Bin gespannt, was du zu meinen Einfällen sagst.
Liebe Grüße
die Meerkatze

…weil deine geschichten leider schlecht sind.

tut mir leid für dich.

markus

Die Antwort zu den Anregungen
Hi Meerkatze,
fielen dank das du geantwortet hast.
Meine Geschichte soll als einleitung vermitteln wie schön Picknik doch sein kann
(Ich will das der Leser ein schönes Piknik vor Augen hat)

Mein Haupteil soll beschreiben wie jemand ganz bestimmtes ein sehr aufwendiges Piknik veranstaltet.
(Das habe ich versucht anhand der Käsesorten und Brotsorten zu tun.
Es soll auch den eindruck erwecken das Peter Quinlan alles gekauft
hat was zu kaufen da war. Übertrieben viele Speisen, die er gar nicht alle allein Essen kann)

Das alles past noch zu einem schönenen Piknik.
Zusätzlich habe Ich lange Sätze verwendet damit der unterschied
zum Schluss noch größer wird. Der Bruch in der Geschichte.

Der Schluss(Ganz kurze Sätze) soll dem Lesenden
( der immer noch das schöne Piknik im Kopf hat)
plötzlich mit einer ganz anderen Realität konfrontieren.

Es geht darum das ich mit dem Text ein wenig
„schockieren“(aufmerksam nachdenklich) machen will.

Ich möchte das sich der Leser sich fragt
„Warum wieso weshalb bringt sich jemand so um?“
„Was bringt einen Menschen dazu so Aufwiedersehen zu sagen?“ [Obwohl der Leser darüber nur Mutmaßen kann]
oder
„Wäre ich stehengeblieben?“
oder
„Warum wäre ich weitergegangen?“
Jedenfalls hoffe ich das dieser Text zu solchen Gedankengängen angeregt hat.

Ich als Autor will nicht auf die Hintergründe eingehen
jedenfalls nicht innerhalb des Textes, weil es sie 1. Länger macht und nicht spannender(fieleicht für jemanden der sich selbst keinen Kopf
daruber machen kann oder will)
2. Ich nicht meine Ideen zu warum, wieso wesshalb vorgeben möchte, um den Lesenden die Freiheit darüber zu geben sich selbständig was zu überlegen.

Das mit den Tabletten die Idee is gut aber Tabletten Brauchen länger um zu wirken. Gift gelangt schneller ins Blut

Ich finde die Idee das (ihrgend wann später) ein älteres Ehepaar oder einzel Person die Leiche findet gut.

Also fielen Dank nochmal für deine Anregungen
Ich hätte die Anderen Ideen gern umgesetzt aber das würde meine Intension mit der ich an die Geschichte herrangegangen bin verändern.

In der ersten Version der Geschichte gebe ich noch ein Paar gedankengänge vor die von dem lesenden als „bevormundung“ empfunden worden sind.

Ich hatte noch 2 Sätze, zum Schluß, an den Leser selbst geschieben

Wollt ihr so leben?

und

Könnt ich Peter Quinlan verstehen?

bin schon gespannt auf eure Antworten

mfg
Chris

Schade das sie dir nicht gefällt
Hi Markus,
warum finndest du sie Schlecht?
Ist es die Story oder die Umsetzung oder „meine ganz besonders Schlechte Rechtschreibung“?
Oder alles zusammen?

Ich kann als Autor nur sagen das ich schade finde das sie dir nicht gefällt.
Ich suche die Fehler bei mir und frage mich was ich so schlecht gemacht habe.
Darum würde ich mich freuen wenn du dich zu ein Paar mehr Worten aufraffst um mir die chance zu geben besser zu werden

mfg
Christopher

Hallo Christopher,

Du wolltest Feedback haben, also kriegste welches *g*. Prinzipiell möchte ich zwei Sachen sagen, die von meinen Vorrednern auch schon erwähnt wurden. Das erste ist Deine Rechtschreibung zusammen mit der Groß- und Kleinschreibung. Die Geschichten würden viel leichter lesbar, würdest Du ne Rechtschreibprüfung drüber laufen lassen und sie eventuell einem „Lektor“ (halt jemand im Freundeskreis, der halbwegs sattelfest in der Rechtschreibung ist) vorlegen. Zum zweiten finde ich die Idee sehr gut, aber in der Umsetzung kannst Du noch viel machen. Ich schreib einfach mal meine Kommentare sein, soll nicht irgendwie persönlich oder bissig sein, bitte nicht mißverstehen, ja?

Das Picknick ist von mir schon in einem Literaturkaffee
vorgelesen worden. Es ist nun ca. 3/4 Jahr alt. Wobei mir
diese Idee schon früher kamm
Fiel Spaß beim lesen.

Hätte ich an dieser Stelle nur dann wissen wollten, hättest Du geschrieben „bitte um Euer Feedback“, sonst weglassen.

Picknick ist doch etwas Herrliches,

Ein Picknick oder Picknicken wäre richtig, „doch“ würde ich rauslassen

besonders wenn man sich
die Zeit nimmt,

„besonders“ rauslassen Picknick impliziert „Zeit haben“ das ist nix ungewöhnliches

es zu einem sondergleichen Augenblick des
Tages zu machen.

Picknick ist doch nix alltägliches - ich kann das Frühstück zu was besonderem machen, aber nix außergewöhnliches wie das Picknick. Und kein Augenblick, so ein Picknick dauert doch länger als nur einen Moment.

Das Picknick als solches wird oft von der

Das klingt mir sehr nach Grzimek (kennst den überhaupt noch? Dieser Biologe der immer so näselnd erzählte „die Tierwelt als solche ist von uns Menschen zutiefst bedroht“). Warum nicht „die meisten Menschen sehen das Picknick als…“?

Allgemeinheit auf die Nahrungsaufnahme an der frischen Luft,
in der Natur, reduziert.

Das stimmt aber nicht - Picknick hat für „die Allgemeinheit“ schon was besonders. Eher so „Zwar ist so ein Picknick für viele Leute etwas besonderes, aber…“

Peter Quinlan, ein überaus
unbekannter Mann,

Wat soll dat denn? Warum nicht „Ein gutaussehender, etwas dicklicher Herr mit beginnendem Haarausfall, Nickelbrille der wohl vor nicht allzu langer Zeit seinen 40. Geburtstag gefeiert hatte…“

hat heute, diesen Tag, aus bisher
unbekannten Gründen, später doch eindeutigen Gründen

Ich hasse es, wenn mich der Autor wissen lässt „ich weiß da was, was Du nicht weißt“ *argh* Warum nicht „Passanten wunderten sich über den einsamen Herrn, der mit einem seltsamen Korb über die Straße lief“?

ausgesucht, um ein privates Picknick zu veranstalten. Auf der

Gibt’s denn auch öffentliche Picknicks? *grübel*

schwarz-weiß karierten Picknickdecke hat er sich die
handverlesenen Speisen zu einem formschönen Büfett aufgebaut.

Handverlesen? Da denk ich immer an irgendwelche Leute wo jemand „ein handverlesenes Beraterteam um sich schart“. Hier eher "sorgfältig ausgwählt oder zusammengestellt. Und ein formschönes Buffet. Beschreib doch, wie er den Kram um seine Decke rum verstreut :wink: Vielleicht dreht er den Korb um und verwendet ihn als Tisch? Legt noch ne Serviette drauf?

In einem grob geflochtenen geräumigen Weidenkorb befinden sich
von folgenden Broten je zwei Scheiben: Roggenbrot,
Rogenmischbrot, Roggenschrot- und Vollkornbrot, Weißbrot,
Weizenmischbrot, Weizenschrot- und Vollkornbrot, Baguette,
Knäckebrot, Mehrkornbrot, Pumpernickel, Vollkornbrot mit
Sonnenblumenkernen, Walnussbrot und Kartoffelbrot.

Das wurde ja schon gesagt: viel zu viel. Laß ihn doch noch ein Yoghurt, nen Obstsalat, Bier, Wein, Cola, Lachs und was-halt-auch aufbauen.

Nachdem
sich Peter Quinlan für eine Scheibe Brot entschieden und diese
mit frischer Butter bestrichen hat, besteht für ihn die
Möglichkeit, sein Brot mit Hilfe einer Käseplatte oder einer
Wurstplatte geschmacklich zu vervielfältigen.

Sorry, daß ich hier grinsen muß, aber „geschmacklich vervielfältigen“ geht einfach nicht… Außerdem nicht mit der Käseplatte sondern höchstens mit ner Scheibe Käse *fg*

Auf der
hölzernen Käseplatte befinden sich folgende Sorten: Reblochon,
Morbier, Montasio, Vacherin Mont d’Or, Brillat Savarin, Tomme
de Savoie, Epoisses, Vignotte, Explorateur, Coulommiers,
Camembert, Brie des Meaux, Mascarpone, Roquefort, Livarot,
Murol, Pont l’évêque, Citeaux, Vieux, Pané, Fol épi, Chaource,
St. Marcellin, Maroilles, Cantal und Gaperon.

Siehe oben :wink: Vielleicht lieber „der Camenbert begann in der Sonne zu zerfließen, außerdem fand er den eh viel zu fett“ Also lieber weniger Sorten und die ein wenig eingehender beschreiben, vielleicht ne Traube die seitlich runterkullert oder so.

Die Entscheidung
fällt ihm so schwer, dass er beschloss,

Oh Tempi! Die Zeiten. „fiel im schwer…beschloss“ oder „fällt…beschließt“

sich erst an der
Wurstplatte gütlich zu tun.

„gütlich tun“ scheint mir im Zusammenhang nicht zu passen, bin ich aber nicht 100% sicher :wink: *zuFritzschiel*

Die Wurstplatte ist so
mannigfaltig und so groß das das Nennen der Sorten hier nicht
geschehen soll!

Gute Idee *wegduck*

Die Aufzählungen der anderen Speisen wären
ebenso mannigfaltig und ebenso erwähnenswert, dennoch will ich
ihnen jene eben genannten Einzelheiten ersparen.

Das mag jetzt meine persönliche Meinung sein, aber Autoren die sich während der Geschichte immer wieder selber zu Wort melden (weißt, wie oben mit den Gründen, die noch nicht klar sind) mag ich nicht leiden, dann kann ich nicht in der Geschichte versinken…

Peter Quinlan
sitzt also auf jener Picknickdecke und isst die eben
angedeuteten Speisen!

Speisen tut man nicht andeuten, höchstens beschreiben. Besser würde mir hier gefallen „beißt herzhaft in ein xxx-Brot, hält ein hargekochtes Ei in der anderen Hand und verschmiert sich mit der Butter den Schnurrbart.“

Peter Quinlan in seinem besten Anzug,
bei wunderschönem Wetter auf einer Picknickdecke sitzend, die
leckersten Speisen essend, und furchtbar unglücklich.

Vielleicht eine kleine Träne? Oder zumindest ein Zucken um die Mundwinkel? Oder wenigstens daß er sich nervös durch die Haare fährt?

Ganz
allein, mit niemandem die Speisen teilen können, mit niemandem
reden können und am furchtbarsten Platz, den er sich hätte
aussuchen können.
Direkt an einer sechsspurigen, viel befahrenden, stinkenden,
lauten, dreckigen Hauptverkehrsstraße auf dem Fußweg.

Zu viel Beschreibung…

Direkt
vor seiner 8 qm-Wohnung,

Nich echt jetzt? Ich wüßte nicht, wo’s 8 qm-Wohnungen gibt. Entweder ein Wohnheimzimmer oder zumindest 20 m2 mußt dem Knaben wohl zugestehen, damit’s glaubhaft wird :wink:

in dem dreckigsten Wohnviertel, ganz

allein, ohne Freunde. Nur das Essen blieb ihm noch! Wollte er
sich nur noch von seinem Liebsten verabschieden und die Welt
verlassen.

Und das Liebste ist das Essen? *grübel*

Man sieht eben noch wie er den letzten Schluck aus einer
kleinen Flasche mit schnell wirkendem Gift nimmt, seine
Lieblingsspeisen anschaut und tot umfällt.

Nee, nee Du. Wenn ich ihn beobachte, sehe ich daß er aus der Buddel trinkt, ich sehe nicht, daß das schnell wirkendes Gift ist! Wenn schon Gift trinken, dann laß doch seine Hand zittern und ihn sich erinnern, wie er das Zeug besorgt hat und wie bitter das eigentlich schmeckt *g*

Tja, bleibt nur
noch zu erwähnen dass erst sieben Stunden später einer der
inzwischen von tausenden vorbei Gegangenen und Gefahrenen die
Polizei rief.

Da kam ja schon die Anregung mit dem Ehepaar das sich über den Besoffenen beschwert.

Ende

Gut daß Du’s sagst *wegduck*

Christopher, nochmal: meine Anmerkungen mögen ein wenig patzig klingen, so ist’s nicht gemeint. Das waren aber so die Gedanken, die ich hatte als ich Deinen Text gelesen habe, natürlich ist das ganz und gar nicht persönlich gemeint. Wenn Du magst und die Geschichte überarbeitet hast, wär ich gespannt auf die zweite Version davon :wink:

Liebe Grüße

Petzi

Leider
Hi!

Weiter unter beschwerst Du Dich bei Markus, dass er nicht erklärt, was genau er schlecht an Deiner Geschichte findet.

Du darfst aber nicht von jemandem erwarten, dass er sich die Mühe für etwas macht, das er für aussichtslos hält.
Leider ist aber Deine Geschichte so schlecht, dass sie unfreiwillig komisch ist (Bitte, bitte, nicht persönlich nehmen! Es geht mir wirklich nur um den Text!) und man möchte Dich dazu ermuntern, Deine Talente woanders zu suchen als im Verfassen von Texten.
Jedes Word-Programm hat eine Rechtschreibprüfung, das wäre das Mindeste, was Du tun müsstest, damit sich die Leser nicht absichtlich verschaukelt vorkommen.

Immer wieder erstaunt über die Selbsteinschätzung mancher Zeitgenossen
Lea

Picknick

Endlich Zeit!
Was am besten tun?
Es ist nicht weit
um auszuruhn.

Wohin des Wegs?
In die Natur?
Das frag ich stets.
Wo bleibst du nur?

Sonntagmorgen
ist es Zeit.
Keine Sorgen
weit und breit.

Wir fahren los.
Noch kein Verkehr.
Was ist das bloß?
Das wundert mich doch sehr.

Angekommen,
alles still.
Wer hat 's vernommen?
Keiner will!

(Möchte noch jemand weiter lesen?)

Picknick ist doch etwas Herrliches
in der Natur, reduziert. Peter Quinlan, ein überaus
unbekannter Mann, hat heute, diesen Tag, aus bisher
unbekannten Gründen, später doch eindeutigen Gründen
ausgesucht, um ein privates Picknick zu veranstalten. Auf der
schwarz-weiß karierten Picknickdecke hat er sich die
handverlesenen Speisen zu einem formschönen Büfett aufgebaut.
In einem grob geflochtenen geräumigen Weidenkorb befinden sich
von folgenden Broten je zwei Scheiben: Roggenbrot,
Rogenmischbrot, Roggenschrot- und Vollkornbrot, Weißbrot,
Weizenmischbrot, Weizenschrot- und Vollkornbrot, Baguette,
Knäckebrot, Mehrkornbrot, Pumpernickel, Vollkornbrot mit
Sonnenblumenkernen, Walnussbrot und Kartoffelbrot. Nachdem
sich Peter Quinlan für eine Scheibe Brot entschieden und diese
mit frischer Butter bestrichen hat, besteht für ihn die
Möglichkeit, sein Brot mit Hilfe einer Käseplatte oder einer
Wurstplatte geschmacklich zu vervielfältigen. Auf der
hölzernen Käseplatte befinden sich folgende Sorten: Reblochon,
Morbier, Montasio, Vacherin Mont d’Or, Brillat Savarin, Tomme
de Savoie, Epoisses, Vignotte, Explorateur, Coulommiers,
Camembert, Brie des Meaux, Mascarpone, Roquefort, Livarot,
Murol, Pont l’évêque, Citeaux, Vieux, Pané, Fol épi, Chaource,
St. Marcellin, Maroilles, Cantal und Gaperon. Die Entscheidung
fällt ihm so schwer, dass er beschloss, sich erst an der
Wurstplatte gütlich zu tun. Die Wurstplatte ist so
mannigfaltig und so groß das das Nennen der Sorten hier nicht
geschehen soll! Die Aufzählungen der anderen Speisen wären
ebenso mannigfaltig und ebenso erwähnenswert, dennoch will ich
ihnen jene eben genannten Einzelheiten ersparen. Peter Quinlan
sitzt also auf jener Picknickdecke und isst die eben
angedeuteten Speisen! Peter Quinlan in seinem besten Anzug,
bei wunderschönem Wetter auf einer Picknickdecke sitzend, die
leckersten Speisen essend, und furchtbar unglücklich. Ganz
allein, mit niemandem die Speisen teilen können, mit niemandem
reden können und am furchtbarsten Platz, den er sich hätte
aussuchen können.

Hallo Christopher,

Kritik (konstruktive und destruktive) kam ja schon einige. Jetzt kommt auch noch mein Senf dazu…

Ich finde die Idee deiner Story wirklich gut. Vor allem der Kontrast, den du am Ende erzeugst, gefällt mir.

Sprachlich wäre noch Verbesserungspotential drin. Hierzu hat Petzi sich schon erschöpfend ausgelassen - die meisten ihrer Vorschläge decken sich auch mit dem, was ich mir beim lesen gedacht habe. Im Gegensatz zu ihr finde ich aber die Wortwendung

Peter Quinlan, ein überaus
unbekannter Mann,

gar nicht so schlecht. War der erste Satz, der mich wirklich neugierig gemacht hat auf die weitere Geschichte. (hat mich an Kurt Kusenberg errinnert, der wirklich sehr geile Geschichten geschrieben hat - auch wenn diese Assiziation hier evtl. unberechtigt sein mag)

Ich denke, die Basis zum Schreiben (Phantasie) hast du - an der Umsetzung kannst du noch feilen. Das ist jetzt nicht abwertend gemeint - aber es gibt im wesentlichen nur zwei Dinge, die man tun kann, um besser schreiben zu lernen:

  1. Lesen
  2. Schreiben.

Ich wünsch dir weiterhin viel Spass beim Schreiben, und lass dich nicht von Leuten entmutigen, die deine Geschichten einfach als „schlecht“ o.ä. abtun. Nur Mut!

Grüße, Simon