Ich habe übrigens noch vergessen zu erwähnen, dass unser Hund nicht ausschließlich mit TroFu ernährt wird.
Er kriegt immer frische Sachen dazu… Er liebt z.B. Karotten über alles, was wir natürlich positiv für ihn und uns nutzen.
Er kriegt immer mal wieder Kartoffeln, Reis, Karottensaft, mal ein rohes Ei, einen Esslöffel Speiseöl zum Futter usw…
Er kriegt auch zwischendurch mal eine Dose, wobei wir da aber auch schon sehr drauf achten, dass es fettarm und möglichst gesund ist.
Hallo Sabiine!
Nur ganz kurz und nicht vollständig: Salmonellen, Escherichia coli, Clostridien…
eigentlich fast alles, was da auf dem Fleisch kreucht und fleucht!
Liebe Grüße
Archie
Hallo Momi!
Keine Angst vor Krankheitserregern, da das Fleisch bei -25° C
schockgefroren wird und anschließend bei - 18° aufbewahrt
wird. Sämtliche Krankheitserreger, außer BSE, der allerdings
auch kochen übersteht, werden abgetötet.
Das stimmt so leider nicht! In geeignetem Umfeld - und frisches Fleisch mit Fleischsaft ist SEHR geeignet - überleben Baktierien Tiefgefrieren prima, das ist mit ein Grund, warum Mikrobiologen ihre Stammsammlungen in Rinderserum einfrieren und nach Jahren wieder beleben können!
Die Familie sollte natürlich etwas anderes Essen, und dem Hund
sein Frischfleisch für sich belassen.
Es geht nicht um das Fleisch, es geht um Messer und Geschirr, die mit dem Fleisch in Kontakt kommen und darum, dass der Hund die Erreger mit dem Kot wieder ausscheidet, andere Hunde daran schnüffeln und dann ihrem Menschen - oder auch anderen Menschen - freundlich über die Hände lecken. Die geben dann anderen die Hand und die wiederum putzen sich kurz danach vielleicht die Nase und schon geht die Infektion weiter…
Ansonsten bin ich neugierig und frage mich inwiefern und
welche Auswirkungen das nachsich zieht.
Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, hämorhhagisches Fieber (bei E. coli), für immunschwache Menschen (und Tiere) können solche Erkrankungen tödlich sein! Für alle anderen ist es zumindest unangenehm und unerfreulich! Und das der Durchfall, an dem die Oma sechs Straßen weiter gestorben ist, von dem netten Hund kam, mit dem die Enkelin auf dem Weg zu ihr kurz geschmust hat - wer will das nachweisen?
Mir ist langsam schleierhaft wie wir die letzten 7 Jahre
gesund überstanden haben. Und das, obwohl unser Hund jeden Tag
mit Frischfleisch gefüttert wird.
Glück und eine gute Grundgesundheit - ich kenne andere Fälle, wo die Tiere - oder auch unbeteiligte Tiere im Haushalt - über mehrer Monate schwer erkrankt sind. Der Erregernachweis (Salmonellen und Clostridien) bewies aber den Zusammenhang mit der Fütterung!
Gruß Momi
Gruß
Archie
Hallo Knowledge,
wegen einer Sache möchte ich mich hier noch einmischen:
Generell bin ich nicht
gegen Barfen, aber einen fast 10-jährigen Hund von
Trockenfutter plötzlich auf Barf umstellen halte ich für ungut, denn der Körper muss sich ja doch arg umstellen.
Es tut mir echt weh, das zu lesen!!
Wir haben unseren Hund mit 12 Jahren auf Barfen umgestellt!
Der Grund: Seit Jahren bestehender Juckreiz, stumpfes, schuppiges Fell, aufgebissene Pfoten, keine Lebensqualität mehr. Tierarzttermine ohne Ende und ohne Erfolg. Ich dachte, der Hund geht bald drauf. Wir begannen, ihm bis zu 20 mg Cortison am Tag zu geben - ich dachte, Hauptsache es geht ihm eine Weile besser, auch wenn ihn das Zeug umbringt… und wir haben auf Barf (Fertigbarf: Happypets) umgestellt. Dasselbe bekommt übrigens auch unser Junghund, seit er 6 Monate war.
Nach einigen Wochen begannen die Schuppen zurückzugehen, das Fell wurde wieder weich und dicht, die Pfoten wurden nicht mehr aufgebissen. Das Cortison konnten wir nach und nach auf heute 2,5 mg pro Tag reduzieren. Unser Hund ist mit heute 13 so fit seit Jahren nicht mehr und genießt sein Leben wieder.
Also, wenn das Alter des Hundes dein einziges Gegenargument ist, vergiss das bitte und versuche es!
Ich werde nichts anderes mehr füttern, auch wenn es nicht das billigste ist, aber ich will nie wieder schuld daran sein, dass einer meiner Hunde leidet.
Alles Gute,
Julia