Das richtige Hundefutter finden... Aber wie?

Hallöchen ihr Experten,

wir haben einen bald 10 Jahre alten Mischling aus einem Border Collie und einem weißen schweizer Schäferhund.
Er hat leider durch falsche Ernährung ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Wir haben vor geraumer Zeit auf ein Futter mit weniger Rohfett umgestellt, wodurch er auch knapp 10kg abgenommen hatte.
Da er in letzter Zeit oft Magen- und Darmprobleme hat, möchte ich mich informieren, ob es vielleicht ein noch besseres Futter für ihn gibt.

Da ich mich nicht so auskenne, welche Inhaltsstoffe genau wichtig sind, wollte ich gern hier erfragen, worauf ich bzw. wir beim Futterkauf achten sollten. Rohfett halten wir niedrig, da er immer noch leicht übergewichtig ist, aber was ist mit Rohfaser und Rohasche und was für sonstige Inhaltsstoffe sollten wir meiden oder worauf unbedingt achten?

Da er ja fast 10 ist, sollte es eher Seniorfutter sein?
Oder was sensitives, weil er ja in letzter Zeit so oft Magenprobleme hat? Wobei wir da nicht wissen, ob es an dem Futter liegt, er frisst gerne alles was so rumliegt *leider*… Aber vielleicht könnten wir dann mit dem passenden Futter ein bisschen nachhelfen, dass es ihm nicht so oft retoure kommt…

Unser Tierarzt will uns logischerweise immer das andrehen, was er verkauft bzw. unterstützt, aber das ist auch von Tierarzt zu Tierarzt anders, was kann man da ruhigen Gewissens noch kaufen?

Ich würde mich sehr freuen, wenn uns jemand unter die arme greift um unseren Hund richtig zu versorgen…

Danke schon mal im Voraus!
Liebe Grüße
knowledge

Ganz vergessen:

Unser momentanes Futter kostet nur 10,- Euro auf 15 Kilo.

Wir möchten nicht wesentlich mehr als ca. 50,- Euro bezahlen WENN ES MÖGLICH IST. Wenn für ihn ein im Endeffekt teureres Futter besser ist, dann nehmen wir den Preis natürlich auch in Kauf, schließlich wollen wir, dass es ihm gut geht!

Hallo Knowledge,

Futter ist und bleibt eine „Streitfrage“. Viele werden Dir zum Barfen raten, Trockenfutter wird häufig verpönt.

Wir haben mit https://vet-concept.com/ „Care plain“ (von unserem Tierarzt empfohlen) gute Erfahrungen bei unseren beiden Kastraten gemacht (3 und 9 Jahre alt). Die „Alte“ hat seit der Futterumstellung vor 2,5 Jahren auch gut abgenommen und ist um einiges aktiver geworden. Mein Border-Mix neigte früher schnell zu Durchfall, aber seit der Futterumstellung sieht sein Kot gut aus.

15 Kilo kosten knapp 40 Euro, allerdings erhält man bei größeren Bestellvolumina vom Hersteller 10 Prozent Rabatt (Frei-Haus-Lieferung) und der Service / die Beratung ist wirklich gut.

Sonnige Grüße

Kathleen

Viele werden Dir zum
Barfen raten!

Jo, ich zum Beispiel!

http://www.4fuer4.de/index.php/ernaehrung.html

Hier etwas zum nachlesen von meinem Hundefutterladen.

Übirgens BARF’e ich ganz unkompliziert: 1/2 kg Frischfleisch = 1,25 Euro + 100g Bestes Futter Crunchy Garden (14 kg = 36,- Euro). Mein Hund wiegt ca. 34 Kilo.

Diese Seite ist aber auch noch ganz interessant wenn Du weiterhin bei Trockenfutter bleiben willst:

http://www.bestesfutter.de/bestes_futter_hundefutter…

Gruß Momi

Hi,

gerade bei Problemen mit Verdauung oder Verwertung würde ich Dir zur Frischfleischfütterung raten, wenn Du Lust und Zeit hast, Dich da ein bisschen einzulesen, denn dort kannst Du das Futter perfekt auf die Bedürfnisse eines älteren oder kranken Hundes abstimmen. Ich wage zu behaupten, dass das bei Fertigfutter nicht geht.

Liebe Grüße, Claudi

Hallo knowledge!

Aus hygienischen und ernährungsphysiologischen Gründen ist vom BARFen abzuraten! Die Ausführungen dazu wiederhole ich gerne, wenn Bedarf besteht, ansonsten spare ich mir hier den Sermon. Nur kurz: die mikrobiologische Belastung - auch von bestem Fleisch - ist hoch und stellt damit eine Infektionsquelle für den Hund, seine Familie und seine Umgebung dar.

Zu den Inhaltsstoffen: Hunde brauchen Rohprotein, Rohfett, Rohfaser, Kohenhydrate (stickstofffreie Extraktstoffe), Rohasche (Mineralstoffe) und verschiedene Vitamine. Mit zunehmendem Alter sollte das Protein besser verdaulich sein. Deshalb gibt es Senior-Futter, die man i.d.R. ab dem 7. Lebensjahr verfüttern kann. Es werden auch Kombinationen angeboten, bei denen Futterempfindlichkeiten oder Allergieanfälligkeit bei der Auswahl der Zutaten berücksichtigt werden.
Über die prozentualen Anteile der einzelnen Inhaltsstoffe, die Deine Hunde brauchen, kann ich Dir nicht viel sagen, das variiert immer - zum einen wegen der Verdaulichkeit (also dem, was der Hund aus dem Futter ziehen kann, bedingt durch die Qualität der Zutaten) und zum anderen wegen des individuellen Bedarfs (Stoffwechselaktivität, Bewegung, Haltungsform…). Da Füttern zum großen Teil Philosophie und nur zum kleinen Teil Notwendigkeit ist, fährst Du am besten, wenn Du mehrere Futter ausprobierst und bei dem bleibst, das Deine beiden am besten vertragen und mit dem Du Dich wohl fühlst.
Meistens ist es so, dass die teureren Futtersorten auch die mit der besseren Verdaulichkeit sind. Das heißt, daß Du davon weniger füttern mußt, weniger Kot anfällt und der Stoffwechsel entlastet wird.
Dazu mußt Du Dir die Fütterungsempfehlungen anschauen und vergleichen. Je weniger die gleiche Gewichtsklasse braucht, desto besser verdaulich ist das Futter.
Dir zu sagen „fütter dies“ oder „fütter das“ wird Dir leider nicht helfen, weil Hunde sehr individuell auf verschiedene Futtersorten reagieren.
Ich hoffe, meine Antwort hat Dir trotzdem geholfen!
Schönes Wochenende wünscht

Archie

Hallo,
auch wenn du schon zwei positive Antworten zum Thema „barfen“ bekommen hast, bekommst du jetzt zwecks Ausgewogenheit noch eine „Negative“

Wir haben unsere Kleine als „gebarften“ Hund übernommen. Soviele Wurmkuren haben wir bei noch keinem Hund durchführen müssen, wie bei ihr. Nach einer zeitweisen Umstellung auf Trockenfutter hatte sich das Thema relativ schnell erledigt.

Ich würde dir auch abraten, einen alten Hund noch ein Mal vollkommen in seiner Ernährung umzustellen. Auch eine „langsame“ Umstellung kann mehr als negative Folgen für ihn haben. Wenn er Probleme mit den Nieren usw. hat, kann dir eh nur der Tierarzt eine spezielle Diät für das Tier empfehlen und nein, die sind meist nicht teurer als irgendwelche Geheimtips von Bekannten und Verwandten.

Wenn dein Hund das mag…dann kannst du ihm, anstatt Leckerlies, mal zwischendurch einen Hüttenkäse zum schlecken anbieten. Bei Magen/Darmgeschichten haben wir bei unseren Beiden immer gute Ergebnisse damit erzielt. Allerdings ist das nicht Jederhunds Sache…
Versuch macht kluch…

lg
das K

Wir haben unsere Kleine als „gebarften“ Hund übernommen.
Soviele Wurmkuren haben wir bei noch keinem Hund durchführen
müssen, wie bei ihr.

Das kommt wohl darauf an welches Frischfleisch „die Kleine“ so gefüttert bekommen hat. Vermutlich das letzte Gammelfleisch!

Ich barfe bereits seit 7 Jahren und mein „Hund“ hatten noch NIE Würmer.

Würde ich meiner Familie vergammeltes Fleisch vorsetzen, würden wir allesamt sicherlich auch von Parasiten befallen.

Das Fleisch, daß in spezialisierten Hundefachgeschäften oder über den Internetversand „tiefgekühlt“ angeboten wird, ist astrein!

Bitte ließ Hierzu den unten von mir verlinkten Artikel.

Auch schon was von einer Wurmkur gehört? Dann wär die Sache innerhalb 24 Stunden erledigt gewesen.

Ich würde dir auch abraten, einen alten Hund noch ein Mal
vollkommen in seiner Ernährung umzustellen. Auch eine
„langsame“ Umstellung kann mehr als negative Folgen für ihn
haben.

Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Hast du schoneinmal einen alten Hund auf Frischfleisch umgestellt?

Wenn er Probleme mit den Nieren usw. hat, kann dir eh
nur der Tierarzt eine spezielle Diät für das Tier empfehlen

Nein. Es gibt genügend andere Leute, die sich mit Hundeernährung sehr gut auskennen. Dazu muß man nicht studiert haben.

Bei Magen/Darmgeschichten haben wir bei unseren
Beiden immer gute Ergebnisse damit erzielt.

Komisch, mein gebarfter Hund hatte noch „nie“ Magen-Darm-Geschichten".
Solche und andere Beschwerden sind mir komischerweise immer nur von kommerziell ernährten Hunden bekannt.

Gruß Momi

Aus hygienischen Gründen ist vom
BARFen abzuraten!

Keine Angst vor Krankheitserregern, da das Fleisch bei -25° C schockgefroren wird und anschließend bei - 18° aufbewahrt wird. Sämtliche Krankheitserreger, außer BSE, der allerdings auch kochen übersteht, werden abgetötet.

Nur kurz: die mikrobiologische Belastung - auch von bestem
Fleisch - ist hoch und stellt damit eine Infektionsquelle für
den Hund, seine Familie und seine Umgebung dar.

Die Familie sollte natürlich etwas anderes Essen, und dem Hund sein Frischfleisch für sich belassen.

Ansonsten bin ich neugierig und frage mich inwiefern und welche Auswirkungen das nachsich zieht.

Mir ist langsam schleierhaft wie wir die letzten 7 Jahre gesund überstanden haben. Und das, obwohl unser Hund jeden Tag mit Frischfleisch gefüttert wird.

Gruß Momi

Wir haben unsere Kleine als „gebarften“ Hund übernommen.
Soviele Wurmkuren haben wir bei noch keinem Hund durchführen
müssen, wie bei ihr.

Das kommt wohl darauf an welches Frischfleisch „die Kleine“
so gefüttert bekommen hat. Vermutlich das letzte
Gammelfleisch!

Nein…sicher nicht… Ich habe nämlich den Rat der Vorbesitzerin befolgt und ihr in den ersten Wochen weiterhin „gebarftes Futter“ gegeben…und ich habe ihr nicht den letzten Scheiss vorgesetzt.

Ich barfe bereits seit 7 Jahren und mein „Hund“ hatten noch
NIE Würmer.

Würde ich meiner Familie vergammeltes Fleisch vorsetzen,
würden wir allesamt sicherlich auch von Parasiten befallen.

Das Fleisch, daß in spezialisierten Hundefachgeschäften oder
über den Internetversand „tiefgekühlt“ angeboten wird, ist
astrein!

Wage ich zu bezweifeln, sonst hätt ich damals nicht ständig eine Hündin mit extremen Dünnpfiff und „krabbeligem Inhalt“ gehabt.

Bitte ließ Hierzu den unten von mir verlinkten Artikel.

Den spar ich mir, ich hab meine Erfahrungen gemacht und bin vom barfen ab, dass wirst auch du nicht ändern.

Auch schon was von einer Wurmkur gehört? Dann wär die Sache
innerhalb 24 Stunden erledigt gewesen.

Was lässt dich glauben, dass wir dies nicht getan haben?
Allerdings, wenn immer wieder das Gleiche gefüttert wird, und ich wiederhole, kein Schundfleisch…, dann können Würmer vermehrt auftreten und dann ist es eben nicht mit mal eben einer 24Std Kur getan. Mal davon abgesehen, dass diese „Crashkuren“ für die Darmflora eines Hundes nicht wirklich toll sind und diese dann eben auch anfälliger sind für weiteren Wurmbefall.

Ich würde dir auch abraten, einen alten Hund noch ein Mal
vollkommen in seiner Ernährung umzustellen. Auch eine
„langsame“ Umstellung kann mehr als negative Folgen für ihn
haben.

Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Hast du schoneinmal
einen alten Hund auf Frischfleisch umgestellt?

Ja… mit der Reaktion, dass er wochenlang Dünnpfiff hatte, seine Nierenwerte in den Keller gingen und er absolut schlapp wurde.

Wenn er Probleme mit den Nieren usw. hat, kann dir eh
nur der Tierarzt eine spezielle Diät für das Tier empfehlen

Nein. Es gibt genügend andere Leute, die sich mit
Hundeernährung sehr gut auskennen. Dazu muß man nicht studiert
haben.

Ach und die kennen dann auch die Blutwerte des Hundes… nur vom Fell ansehen oder wie?..

Bei Magen/Darmgeschichten haben wir bei unseren
Beiden immer gute Ergebnisse damit erzielt.

Komisch, mein gebarfter Hund hatte noch „nie“
Magen-Darm-Geschichten".

Und wir eben NUR MIT BARFEN… ENDE AUS

Solche und andere Beschwerden sind mir komischerweise immer
nur von kommerziell ernährten Hunden bekannt.

Klar, an allem ist nur die böse Industrie Schuld… jawoll…

Gruß Momi

gruß
das K

Dieses Posting kann Erfahrungen enthalten, die andere Tierhalter nicht teilen… DAS macht aba nix… weil ich auch nur meine Erfahrungen mitgeteilt habe, im Gegensatz zu „Anderen“ noch recht freundlich und ohne agressiven Unterton

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Hallo Archie,

Nur kurz: die mikrobiologische Belastung - auch von bestem
Fleisch - ist hoch und stellt damit eine Infektionsquelle für
den Hund, seine Familie und seine Umgebung dar.

Meine Frage dazu: welche Infektionen können denn auch den Menschen befallen?

Vielen Dank
Sabine (die ihren Hund auch teilweise barft)

Dieses Posting kann Erfahrungen enthalten, die andere
Tierhalter nicht teilen… DAS macht aba nix… weil ich auch
nur meine Erfahrungen mitgeteilt habe, im Gegensatz zu
"Anderen" noch recht freundlich und ohne agressiven
Unterton

Sorry, aber das wirkt auf mich ganz anders.

Ich kann zum Barfen (obwohl ich ja hauptsächlich koche) nur soviel sagen - besseres Fell, bessere Gesundheit, mehr Appetit. Keine Würmer in den letzten Jahren - allerdings machen wir auch keine prophylaktischen Wurmkuren, sondern geben halbjährlich eine Kotprobe ab.
Magen/Darmprobleme gab es das letzte Mal vor über einem Jahr bei der 5-fach Impfung, das war dann auch vorerst die Letzte.
Ich denke, jeder macht so seine Erfahrung, allerdings lese ich ehrlich gesagt sehr selten von schlechten Erfahrungen mit dem Barfen.

Nichts für ungut.

Grüßle, Claudi

Dieses Posting kann Erfahrungen enthalten, die andere
Tierhalter nicht teilen…

Ich denke, jeder macht so seine Erfahrung, allerdings lese ich
ehrlich gesagt sehr selten von schlechten Erfahrungen mit dem
Barfen.

Und ich kenne viele, die vom Barfen wieder zu ihrer ursprünglichen Fütterung zurück gegangen sind, nachdem ihnen erzählt wurde, das Barfing sei das Allheilmittel für ihre Hunde und dem einfach nicht so war… So ist das halt.

Im Gegensatz zu deinen Erfahrungen kann ich sagen: Unser Hund roch unangenehm, war wesentlich anfälliger für Krankheiten aller Art, hatte mehr als stumpfes und unansehnliches Fell. Und nachdem wir die Fütterung umgestellt haben… alles Bestens…
So isset nun mal…

Nichts für ungut.

Keine Ursache.

Grüßle, Claudi

Gruß
das K

Hallo K.

die Mühe mache ich mir heute noch… freundlich, versprochen!

Ich mag es nur leider nicht, wenn man ständig das barfen angreift. In meinem ursprünglichen Beitrag habe ich lediglich den Vorschlag gemacht zu barfen u. auch eine Alternative mit „spitzenmäßigem“ Trockenfutter gemacht.

Nein…sicher nicht… Ich habe nämlich den Rat der
Vorbesitzerin befolgt und ihr in den ersten Wochen weiterhin
„gebarftes Futter“ gegeben…und ich habe ihr nicht den
letzten Scheiss vorgesetzt.

Wenn die Würmer mal drin sind, sind sie eben drin, egal welches Frischfleisch Du dann fütterst.

Wage ich zu bezweifeln, sonst hätt ich damals nicht ständig
eine Hündin mit extremen Dünnpfiff und „krabbeligem Inhalt“
gehabt.

Siehe oben. U. bist Du Dir sicher, daß die Würmer bei dem Vorbesitzer vom Frischfleisch gekommen sind? Es gibt noch etliche andere Quellen, von denen Tiere zu Parasiten dieser Art kommen können.

Bitte ließ Hierzu den unten von mir verlinkten Artikel.

Den spar ich mir, ich hab meine Erfahrungen gemacht und bin
vom barfen ab, dass wirst auch du nicht ändern.

Tja, dann kann ich auch nichts ändern, ich möchte auch DICH u. auch nicht sonstwen dazu überreden. Aber: hast du denn keine Zeit dazu, oder bist Du für neues Wissen nicht geöffnet?

Auch schon was von einer Wurmkur gehört? Dann wär die Sache
innerhalb 24 Stunden erledigt gewesen.

Was lässt dich glauben, dass wir dies nicht getan haben?
Allerdings, wenn immer wieder das Gleiche gefüttert wird, und
ich wiederhole, kein Schundfleisch…, dann können Würmer
vermehrt auftreten und dann ist es eben nicht mit mal eben
einer 24Std Kur getan. Mal davon abgesehen, dass diese
„Crashkuren“ für die Darmflora eines Hundes nicht wirklich
toll sind und diese dann eben auch anfälliger sind für
weiteren Wurmbefall.

Du verstehst wahrscheinlich den Kreislauf des ganzen nicht ganz zusammenhängend. Wenn Du den Hund mit Wurmbefall übernommen hast, dann müßtest Du das dann wohl sicher fix rausgefunden haben, oder? Und dann eine herkömmliche Wurmkur verabreicht haben? Also dann müßten die Würmer (herkömmlicher Art dann auch beseitigt sein). Sind dann noch Würmer vorhanden müßten dies ganz speziell resistente Parasiten sein, die dann auch Diarrhoe verursachen. Dies hat dann aber mit der in Deutschland verfügbaren Tiefkühlware sicher nichts zu tun.

Aus welchen Verhältnissen hattet Ihr denn Eure „Kleine“ rausgeholt?

Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Hast du schoneinmal
einen alten Hund auf Frischfleisch umgestellt?

Ja… mit der Reaktion, dass er wochenlang Dünnpfiff hatte,
seine Nierenwerte in den Keller gingen und er absolut schlapp
wurde.

Dann hast Du wohl einige Sachen falschgemacht. Auch barfen muß man vorher „lernen“ u. sich vorher sachkundig machen.

Nein. Es gibt genügend andere Leute, die sich mit
Hundeernährung sehr gut auskennen. Dazu muß man nicht studiert
haben.

Ach und die kennen dann auch die Blutwerte des Hundes… nur
vom Fell ansehen oder wie?..

Das eine schließt das andere nicht aus. Man kann mit den Befunden des Tierarztes mit Hilfe eines Sachkundigen sehrwohl ein geeignetes Futter finden. Sei es BARF oder ein ebenso geeignetes Trocken- oder Dosenfutter.

Oder wer bekommt schon von seinem Hausarzt bei einer Diagnose von z. B. Gallensteinen, Adipositas oder Hypertonie einen genauen Diätplan vorgelegt? Da gibt es auch Ernährungs-u. Diätberater, oder man macht sich selbst die Mühe.

Dieses Posting kann Erfahrungen enthalten, die andere
Tierhalter nicht teilen… DAS macht aba nix… weil ich auch
nur meine Erfahrungen mitgeteilt habe, im Gegensatz zu
"Anderen" noch recht freundlich und ohne agressiven
Unterton

Ich kann mir einen gewissen „Unterton“ manchmal nicht verkneifen, wenn man einfach nur immer das BARF’en angreift. Jeder hat hier sein Recht u. die Freiheit seine Tips zu geben.

Ich jedenfalls habe in meinem UP lediglich einen Vorschlag gemacht, angegriffen wurde wiedermal das BARFEN.

Gruß Momi

Und ich kenne viele, die vom Barfen wieder zu ihrer
ursprünglichen Fütterung zurück gegangen sind, nachdem ihnen
erzählt wurde, das Barfing sei das Allheilmittel für ihre
Hunde und dem einfach nicht so war… So ist das halt.

Ja, ich kenne auch viele die nach Ihrer (mißlungenen Diät) wieder in Ihre alten Eßgewohnheiten zurückgefallen sind. Und denen ging’s dann (kurzweilig) auch wieder besser.

Im Gegensatz zu deinen Erfahrungen kann ich sagen: Unser Hund
roch unangenehm, war wesentlich anfälliger für Krankheiten
aller Art, hatte mehr als stumpfes und unansehnliches Fell.
Und nachdem wir die Fütterung umgestellt haben… alles
Bestens…
So isset nun mal…

Ja, so muß es dann wohl auch sein, wenn alle BARFEn würden, gingen dann wohl auch irgendwann die Frischfleischvorräte zur Neige u. die herkömmliche Futterindustrie würde Pleite gehen… nicht auszudenken… Also, bitte weiterhin Trofu geben, bitte!

Gruß Momi

P.S. Auch der Tierarzt lebt nur vom kranken Tier!

Kindergarten?
Merkwürdig?
Geht wohl nur darum, Ideologieen loszuwerden oder zu predigen.
Eine/r hat Recht und der andere is doof?
Warum ist es nicht möglich andere Meinungen zu akzeptieren und gut ist?
Statt dessen wird immer noch mal nachgesetzt und einer draufgesetzt…schon komisch.
Ich bin jetzt grade mal 5 Wochen angemeldet und frage mich, ob das hier ein Kindergarten oder eine Plattform zum gegenseitigen Austausch ist.

Schönen Abend

na_nu?

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Es mag ja sein, dass du versuchst…freundlich und sachlich zu sein…, kommt aber irgendwie nicht rüber…

Dann unterlasse bitte die Unterstellungen, ich wüsste nicht was ich tue… und ich würde meinen Tieren bei Wurmbefall die nötige Fürsorge nicht zukommen lassen.

Sicherlich ist die Fütterung der Haustiere eine Philosophie für sich und jeder sucht nach der Seinen.
Was mich stört, ist dass „barfende“ Hundebesitzer so entsetzlich unentspannt sind und andere Ansichten einfach nicht gelten lassen können. Muss am Futter liegen…jm2c

Tue einfach das, was du selber sagst…und versuch nicht mich irgendwie zu bekehren. Dein Link mag interessant sein, aber nicht für mich. Das hat weder was mit fehlender Zeit, sondern mit schlechten Erfahrungen bei dieser Art der Fütterung zu tun.

Auf deine weitern Unterstellungen geh ich nicht weiter ein…die sind einfach nur unter aller Sau.

das K

Darf ich Dich mal höflichst auf mein erstes Posting um 9.54 Uhr aufmerksam machen? Alles daraufhin ging zulasten der BARF-Gegner!

Zu Deiner weiteren Wortwahl möchte ich mich nicht äußern.

Bitte, wenn Du mir noch etwas mitteilen möchtest dann bitte über die Privat-Mail, ich denke dies tut zum UP nichts mehr zur Sache.

MOD: Bitte alle auf der Sachebene bleiben, danke!

Bitte, wenn Du mir noch etwas mitteilen möchtest dann bitte
über die Privat-Mail, ich denke dies tut zum UP nichts mehr
zur Sache.

Du nimmst mir das Wort aus dem Mund.

Gruß,

Myriam
MOD Haustiere & Nutztiere

Hallöchen,

erst mal lieben Dank für die vielen Antworten, wenn mir auch leider nur eine einzige weiter geholfen hat - Danke Archie!

Dass Barfen für uns nicht mehr in Frage kommt hätte ich aber vielleicht auch dazu schreiben sollen. Generell bin ich nicht gegen Barfen, aber einen fast 10-jährigen Hund von Trockenfutter plötzlich auf Barf umstellen halte ich für ungut, denn der Körper muss sich ja doch arg umstellen.

Es ging mir in erster Linie um die Inhaltsstoffe, sprich Rohasche, Rohprotein usw, was Archie mir ja ein wenig erklärt hat *danke*…

Dass die Ernährung (und natürlich alles andere was mit Hunden oder anderen Tieren zu tun hat) immer wieder Diskussionen ausruft ist klar, denn jeder zieht sich aus der eigenen Methode das Positive raus und das Negative aus der jeweils nicht angewendeten Methode.
Im Endeffekt ist es eine Ansichts- bzw. Erfahrungssache und ich finde man kann nicht generell sagen „das ist Mist“ oder „wenn du das nicht machst bist du blöd“ usw…
Aber WAS man sagen bzw. vergleichen kann sind eben die Inhaltsstoffe und es ist denke ich jedem klar, dass je hochwertiger die Inhaltsstoffe, desto besser für’s Tier.

Wir haben leider den Fehler gemacht und einfach eine Marke gekauft, weil wir dachten wir tun unserem Hund etwas gutes - falsch gedacht!
Den Fehler werden wir sicher kein zweites Mal machen!

Liebe Grüße
knowledge