Hallo,
ich wollte mal fragen welches Dateisystem sich am besten eignet um Daten drauf zu speichern.
Mit sicher meine ich,sicher gegen Ausfall …
Es gibt ja ne menge Dateisysteme und da frage ich mich ob einige davon besonders dafür geeignet ist Daten gegen Beschädigung zu schützen,oder warum gibt es so viele verschiedene?
gruss
markus
Hi,
von welchem Betriebssystem sprichst du?
Meinst du wirklich Dateisysteme oder eher Speichermedien?
Viele Grüße
WoDi
Hallo,
das Dateisystem kann Daten nicht vor Beschädigung schützen - in jedem System kannst du in eine Datei schreiben, was du willst (ausser CDROM). Das System kann nur ETWAS mehr oder weniger robust gegen Softwarefehler sein, die das Dateisystem selbst (Directories usw) beschädigen, aber das ist relativ: mit fehlerfreier Software arbeitet auch FAT16 zuverlässig. Und mit fehlerhafter Software kriegt man jedes System kaputt.
Gruss Reinhard
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Hi,
von welchem Betriebssystem sprichst du?
windows oder linux
Meinst du wirklich Dateisysteme oder eher Speichermedien?
ich meine schon dateisystem,fat,ext2/3,reiser…
Viele Grüße
WoDi
@reinhard
ist es aber nicht so das prinzipiel ein „full-journaling“ dateisystem besser ist,als ein fat,das hat doch auch was mit der konsistenz zu tun??
gruss
markus
@reinhard
ist es aber nicht so das prinzipiel ein „full-journaling“
dateisystem besser ist,als ein fat,das hat doch auch was mit
der konsistenz zu tun??
Hallo, theoretisch ist das schon so, aber ein solches System muss das in der Praxis auch beweisen - der einzige Fall bei mir, dass ein Dateisystem durch Stromausfall ernsthaft beschädigt wurde und dann beim Neustart ohne weiteren Eingriff eine totale Selbstvernichtung durchgeführt hat, war ein (offensichtlich unausgegorenes) Reisersystem von Suse. Beim 2. Neustart nach dem Stromausfall war auf der Platte nichts mehr zu finden.
Andererseits kommt der schlechte Ruf von FAT hauptsächlich von der früher hochgradig instabilen DOS/Windows-Software und weniger vom System selbst. Ich habe nach Einführung von NT4 und W2000 noch einige Partitionen auf FAT16 belassen und weitere als FAT32 formatiert, seit der Umstellung gab es keine Probleme mehr damit - vorher hat chkdsk immer verlorene Cluster und ähnliche Trümmer gefunden, unter 32bit gibt es das praktisch nicht mehr.
Hauptsache also ausgereift und getestet. Übrigens lassen sich Dateisystem und Betriebssystem sowieso nicht trennen - NTFS unter Linux ist völlig getrennt von der MS-Implementation zu betrachten, es ist ja eine ganz andere Software, die mehr oder weniger oder andere Fehler enthält als die von MS.
Gruss Reinhard