Hallöchen,
ich versuche gerade die Zeitspanne von der französischen Revolution bis zur Märzrevolution 1848 zu überblicken. Detailwissen muss das nicht sein und ich lese mich auch fließig durch Wikipedia & Co, trotzdem bleiben Fragen. Ach so, vielleicht, damit der Zusammenhang klar ist: Ich mache das, weil ich Werke von Büchner verstehen muss, da komm ich ums Verstehen des Vormärz´ einfach nicht vorbei.
Ich finde ganz viel über Kriege, Revolutionen, Kongresse, die ständige Umstrukturierung Europas, kein Problem, was aber ständig fehlt ist der Blick aus der Gesellschaft. Vor der französischen Revolution gab es die Ständegesellschaft, das weiß ich noch… aber was kam dann? Irgendwie kam irgendwann der Feudalismus, aber einordnen kann ich den nun nicht.
Und haben die Wiener Kongresse irgendwas an der Gesellschaftsordnung verändert? Letztlich, laut meiner Aufgabe, muss ich verstehen, wie und warum es zur Märzrevolution kam, was eben im Vormärz passierte. Auf rein politischer Ebene, zu der ich genügend Infos finde, werde ich das aber nicht verstehen können. Den Menschen (also den Bauern, den Armen) ging es ja schlecht und da kam auch 1846 oder so eine Wirtschaftskrise/Ernteausfälle, was das Aufbegehren anheizte und die Juli-Revolution in Frankreich gab den Revolutionären in Deutschland Selbstbewusstsein… ja, sowas habe ich gefunden, aber WARUM ging es den Menschen schlecht? Wie waren die Besitzverhältnisse in der Zeit zwischen Frz. Revolution und Märzrevolution? Und, was mich auch wunderte: Um 1930 taucht dann die soziale Frage auf. Hm. Industrialisierung. Mir raucht echt der Kopf, wie krieg ich DIE denn nun auch noch da rein?
Entschuldigt, wenn ich wirr schreibe, in meinem Kopf sieht es gerade auch nicht geordneter aus 
Mücke
