Hallo,
Sagen wir so: es muß etwas schneller gelesen werden, als 44100
x 16 x 2 Bit/Sekunde (bei 44,1 kHz Samplingfrequenz), damit
zum einen Zusatzdaten geschrieben werden können und die Zeit
des fehlenden Kopfkontaktes kompensiert werden kann.Da einfach mal so von „Kompression“ zu sprechen, ist
bestenfalls sehr, sehr mißverständlich.
Ich denke, ich habe nach dem ersten Missverständnis (s. o.) sogleich von zeitl. Kompression geschrieben. Dieser Begriff ist üblich bei der digitalen Signalverarbeitung.
Deine Begrifsdefinition ist leider nicht so anschaulich. Und
da in oben genanntem Beispiel nichts aufs Band geschrieben
wird, ist Deine Erkärung auch nicht optimal passend.
Es wird nichts auf Band geschrieben, aber die Signalverarbeitungsstufen werden wohl dennoch durchlaufen. Woher sonst soll die Phasenverschiebung herkommen?
Nein. In der ursprünglichen Frage wird das Band nicht benutzt.
An welcher Stelle der Datenpuffer sitzt, ist dann eine andere
Frage.
Siehe oben.
Deine Definitionen sind sehr, sehr merkwürdig. Wenn jemand von
Audio-Kompression spricht, würde ich an alles mögliche denken,
nicht aber an zu schnell abgespielte Langspielplatten (das
scheint so etwa das zu sein, was Du unter Kompression von
Audio zu verstehen scheinst).
Siehe oben. Es liegt zeitliche Kompression und darauffolgende Expansion vor. Es sind im übrigen nicht ‚meine‘ Definitionen, sondern es ist ein Fakt, dass auf diese Weise Audiodaten beim DAT verarbeitet werden.
Ich klinke mich hier aus und verweise nochmals auf die Literaturangaben, für Leute, die sich Klarheit verschaffen wollen.
Gruß
Dieter
