Hallo,
zum Versuchsaufbau,
Das sind doch mal Informationen, mit denen man etwas anfangen kann.
Dieses Signal wird auf den ersten Eingang des Oszilloskop
gesteckt und auf den Input des DAT-Recorders. Der DAT-Recorder
befindet sich im Durchschleifbetrieb, d.h. des ist eine
DAT-Kassette drinnen und es sind die Record- und die
Pausetaste gedrückt!
Dabei wird das Signal A/D-gewandelt und wieder zurückgewandelt. Das geschieht nicht genau in Echtzeit sondern hat eine messbare Verzögerung.
Das Signal, welches dadurch erzeugt wird
kann am Output des DAT-Recorders wieder abgegriffen werden und
ich lege dieses Signal auf den zweiten Eingang des
Oszilloskop!
Okay. Du hast ein verzögertes Signal.
Beide Signale sind jetzt von der Amplitude her gleich groß,
besitzen aber schon eine Phasenverschiebung zueinander. (im
Vergleich bei einem Kasettenrecorder sind die beiden Signale
deckungsgleich!).
Beim Kassettenrekorder wird auch nicht zwischendurch gewandelt, sondern das Signal einfach nur durchgeschleift.
Wenn Du das gleiche Spiel mit Hinterbandkontrolle machst, bekommst Du einen ähnlichen (aber viel, viel größeren) Effekt.
Alle ca. 600Hz findet eine Phasendrehung statt.
Dann dauert das hin- und herwandeln etwa 1,6 ms.
Meine Frage is
nun woraus diese resultiert???
Das sollte nun klar sein …
Und warum beim
Kassettenrecorder (gleicher Versuchsaufbau u. -ablauf keine
Phasendrehungen enthalten sind.
Auch das sollte erklärt sein.
Der Versuch allgemein dient dazu, weil man ja wissn will wie
es den hörbaren Frequenzen geht bzw. wie sie vom Gerät
wiedergegeben werden.
Für die Fragestellung ist Dein Versuchsaufbau untauglich.
Eine Phasenverschiebung hört man genauso
raus wie wenn sich die Amplituden verändern, auch wenn das in
jedem öffentlichen Buch dementiert wird!..
Bevor Du solche Behauptungen aufstellst, wäre es eine gute Idee, wenn Du etwas dafür tust, daß Du weißt wovon Du sprichst …
Gruß,
Sebastian