Moin,
die Suchfunktion hat mir nicht geholfen, vielleicht weil allo so blöde Titel vergeben haben …
Ich habe Linux 2mal installiert: Auf Platte A und auf Platte B. Wenn ich nun mit B starte und von A z.B. das home-Verzeichnis komplett rüberkopieren will im Sinne eines Backups, funktioniert das nicht. Einige Dateien bzw. Verzeichnisse können nicht gelesen werden, weil nur der Besitzer die Leserechte hat, und der ist aus irgendeinem Grunde 999 oder der Root von System A.
Das Schlimme ist, dass mich z.B. ein cp -a noch nicht einmal darauf aufmerksam macht, das von dem einen Gigabyte nur etwa die Hälfte kopiert wurde. Im Ziel werden sogar nicht erreichbare Verzeichnisse angelegt, sogar rekursiv - dass da nichts drin ist, sieht man erst auf den zweiten Blick.
Auch Dolphin ist da nicht besser. Bei bestimmten Dateien (z.B. die FilterRules von Thunderbird) meckert er, aber ansonsten schweigt das Teil und kopiert munter leere Ordner rüber, die eigentlich voll sind.
Nun könnte ich offenbar mit chown alles so verbiegen, dass System drauf zugreifen kann. Will ich aber natürlich nicht, weil ein Backup ist „berührungslos“ - es kann doch nicht sein, dass ich Dateien ändern muss, um sie kopieren zu können. Wer weiß, was passiert, wenn ich dann wieder von System A starte und dan aus deren Sicht sämtliche Dateien nicht mehr lesbar/schreibbar sind oder nur noch eingeschränkt.
Welche Methode gibt es also, ein Verzeichnis von einem fremden ext3-System vollständig und vor allem zuverlässig zu kopieren? Um jetzt bitte kein Hinweis auf den Sinn von Rechtevergabe zum Schutz der Daten oderso … wenn ich mir das Zeug mit chmod einfach aneigenen kann, ist das Käse. Im Moment kann ich gar nichts machen, weil ich dem System nicht vertrauen kann.
Danke und Grüße,
Kristian
Egal. Es gibt selbst bei Linux Situationen, und ich scheine sie magisch anzuziehen, wo eben genau das nicht möglich ist. Klar wäre das der bessere Weg. In meinem Falle hatte sich irgendwie ein Filesystem-Fehler eingeschlichen, der dazu führte, dass ich das System nicht mehr starten konnte. Mit dem vorgeschlagenen Tool (fsck oderso) habe ich die (zahlreichen) Fehler dann beheben lassen, aber vorher wollte ich vom anderen System aus ein paar Daten sichern, bevor sie mir flöten gehen. Und das war auch gut so.