Dateigröße vs. Arbeitsspeicher

Vorab, ich als „technische Wildsau“ scheibe grad an meiner Dissertation und stosse mit meinem Rechner an die Grenzen.
Die erstellte Datei umfasst mittlerweile ca. 25MB (mit Grafiken und allem drum und dran). Nun kommt es regelmäßig nach kurzer Zeit vor, dass ich Zwischenspeichern möchte oder auch nur neue Eingaben mache, das Word „aussteigt“, d.h. keine Reakton mehr zeigt. Kann das evt. daran liegen, das der Arbeitsspeicher meines Rechners nicht mehr ausreichend ist, um die Menge zu bewegen?
Da auch mein Notebook schon einige Tage auf dem Buckel hat wäre das für mich durchaus denkbar, aber nochmal wie oben schon erwähnt, bin ich eine keine Koryphäe am Gerät. Wenn ich die Schilder richtig deute, handelt es sich bei meiner Ausrüstung um einen 1.66Hz Prozessor und der Arbeitsspeicher 256MB (wenn es sowas gibt). Besten Dank für jeweilige Hilfe.

Da auch mein Notebook schon einige Tage auf dem Buckel hat
wäre das für mich durchaus denkbar, aber nochmal wie oben
schon erwähnt, bin ich eine keine Koryphäe am Gerät. Wenn ich
die Schilder richtig deute, handelt es sich bei meiner
Ausrüstung um einen 1.66Hz Prozessor und der Arbeitsspeicher
256MB (wenn es sowas gibt). Besten Dank für jeweilige Hilfe.

256 MB , geht klar, frage welches Betriebsystem , also windows 7 braucht mindesten 512MB zum laufen. Vista wohl mindestens 1GB warum auch immer.

Übrigens bei Word kannst du die bilder auch nur verlinken, du musst sie nicht gleich mit in die Source packen und abspeichern, es geht auch das er sie nachläd.

Bei windows95 braucht es nur max 16MB hauptspeicher, da hättest du dann immernoch einiges über gell :smile:

Merci erstmal für die Antwort.

Hätte die weiteren Details wohl dazu schreiben sollen, auf dem Rechner ist ein WindowsXP und ein Office 2003.

Ich habe jetzt auch gelesen, das man Grafiken als Platzhalter einfügen kann. Hilft das bei der Dateigröße, wie auch der Hinweis mit dem Verlinken?

Hi,

m.E. hilft als erstes Einstellung der Word-Optionen. Begründung:

  1. Bei Extras > Optionen > Speichern gibt’s ein Feature »Schnellspeicherung zulassen«. Das ist einfach fatal bei großen Dokumenten. Word speichert dabei nach irgendwelchen merkwürdigen Kriterien alle möglichen Vorgängerversionen Deines Textes in Deiner Datei, die sich dadurch auf zumeist die doppelte Größe aufbläht.
    Ist ganz nett, wenn man in einer amerikanischen Rechtsanwaltskanzlei jeden Tag tausend gleiche Briefe schreibt, aber für lange Dokumente schädlich bis tödlich. Weg damit!

  2. »Features« wie »Sprachspezifische Daten einbetten«, »SmartTags einbetten« und »AutoWiederherstellen-Info…« haben ähnliche Folgen. Weg damit!

  3. Die Rückgängig-Funktion ist eine feine Sache. Allerdings kann sie bei zu umfangreichen zu behaltenden Änderungen (wie Änderungen an Word-Zeichnungen etc.) auf schmalbrüstigen Rechnern ebenfalls zum Absturz führen.
    Deshalb immer 'mal wieder direkt vor dem Speichern die Rückgängig-Liste löschen. Mit:

  • Extras > Dokument schützen     - und gleich darauf
  • Extras > Dokumentschutz aufheben
    Am besten zeichnest Du diese beiden Befehle in einem Makro auf. Wenn Du Zeit hast, kannst Du den internen Word-Befehl damit erweitern.

HTH.

M.

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Hallo ,

besten Dank für Deine Hinweise. Das „Schnell-speichern“ ausschalten hat richtig weiter geholfen.

Desweiteren habe ich das doc. einfach nochmal in ein neues, frische kopiert und somit die Dateigröße auf ein Füntel reduzieren können.

Besten Dank

gruß S.

Sterne sammel’ ich noch immer…