Dateisystem für festplatte

hallo zusammen,

ich habe eine externe festplatte und die will uch jetzt so formatieren, dass sie von mac und pc gleichermaßen erkannt wird.

unter macos 9.x ging das immer mit fat32. geht das unter osx immer noch, bzw kan ich die platten sogar ntfs formatieren ??

hat jemand erfahrungen mit sowas und teilt sie mit mir ?

danke und gruss
jan

Hallo,

unter macos 9.x ging das immer mit fat32. geht das unter osx
immer noch, bzw kan ich die platten sogar ntfs formatieren ??

Also imho geht ntfs nicht. Warum sollte man auch? NTFS ist „nur“ zur Verzeichnissicherheit unter Windows NT 4. Und auch NUR NT kann dann mit diesem Dateisystem etwas anfangen.

hat jemand erfahrungen mit sowas und teilt sie mit mir ?

Klar doch :wink:
Also ich hab auch zwei externe Firewire Festplatten. Beide hab ich halt am PC formatiert und mir zwei Partitionen drauf erstellt. Die eine verwende ich für den PC, die andere für mac.
Die zweite (Multimedia)Festplatte ist komplett als eine Partition konfektioniert und beherbergt eben Videos und Musikdateien. So kann ich die Musik überall mit hinnehmen…
Am PC hat man dann lediglich „unsichtbare“ Ordner mit _Desktop, _Finder und so die vom mac kommen, aber die stören nicht weiter und nehmen auch nur wenige Kilobyte Platz weg. Ansonsten funzt das wunderbar!

Gruß
h.

Hallo,

Also imho geht ntfs nicht. Warum sollte man auch? NTFS ist
„nur“ zur Verzeichnissicherheit unter Windows NT 4. Und auch
NUR NT kann dann mit diesem Dateisystem etwas anfangen.

Das würde ich nicht so unterschreiben. NTFS wurde mit NT 4 oder evt. auch NT 3.51 eingeführt. Windows 2000 und XP kennen NTFS ebenfalls. Und es ist genauso ein Dateisystem wie FAT, allerdings mit einigen Unterschieden.

Das, was Du als ‚Verzeichnissicherheit‘ ansprichst, ist ein Unterschied. NTFS ist aber darüber hinaus schlicht erheblich stabiler und zuverlässiger als jedes FAT. Da mit Windows XP die DOS-basierten Windows-Versionen endgültig aussterben, wird auch FAT in Zukunft immer seltener eingesetzt werden.

NTFS ist ein sogenanntes Journalling Filesystem. Dadurch kann es z.B. Komplettabstürze besser verkraften. Scandisk brauchts nicht. Und da die Cluster beeinflusst werden können, kann man die Kapazitäten von Festplatten besser nutzen als das mit FAT möglich ist.

Im Prinzip würde daher nichts dagegen sprechen, NTFS auch für solch einen Einsatz wie den hier geschilderten zu verwenden. Wenn es entsprechende Tools etc. gäbe, um schreibenden und lesenden Zugriff zu ermöglichen. Leider sieht es hier relativ düster aus, ein Tool für DOS bzw. Windows (9x) kann in der Demoversion nur lesen. Die Vollversion mit Schreibzugriff ist jedoch sehr teuer. Und unter Linux gibts bislang nur lesenden Zugriff, das Schreiben ist gemäss den Entwicklern ‚auf eigene Gefahr‘.

CU
Peter

Hallo,

Also imho geht ntfs nicht. Warum sollte man auch? NTFS ist
„nur“ zur Verzeichnissicherheit unter Windows NT 4. Und auch
NUR NT kann dann mit diesem Dateisystem etwas anfangen.

Das würde ich nicht so unterschreiben. NTFS wurde mit NT 4
oder evt. auch NT 3.51 eingeführt. Windows 2000 und XP kennen
NTFS ebenfalls. Und es ist genauso ein Dateisystem wie FAT,
allerdings mit einigen Unterschieden.

Ja, hab mich etwas unklar ausgedrückt :wink:
Fakt ist aber, das wenn man eben die festplatte an beiden Systemen betreiben will (und halt auch unter OS9) das es besser ist auf dem FAT-Sytsem zu bleiben :wink:

Gruß
h.

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Hallo,

da kann ich auch noch meinen Senf dazu geben :wink:

Zum Thema Vorteile kann ich voll und ganz zustimmen (Journaling, file system).

Ich habe aber gehört, dass zu Windows 2000 eine neue Version von NTFS (V5) eingeführt wurde, die offenbar nicht voll kompatibel zu der alten NT4-NTFS Version ist. Soviel ich weiß, kann Linux Partitionen, die mit dieser Version formatiert wurden noch nicht lesen, geschweige denn beschreiben. Eventuelle Beta-Treiber mal außen vor gelassen. Die „eigene Gefahr“ ist hier vermutlich noch größer.

Schade nur, dass diese Info auch nicht wirklich viel weiter hilft :wink:

Tanzt wohlbehalten in den Mai!
Lil