ich habe im Keller noch einen alten Rechner gefunden. Leider läßt er sich nicht mehr hochfahren. Bevor ich ihn nun entsorge, würde ich gerne die eventuellen Daten unbrauchbar machen. In unserer Stadt kann man Elektronik- und Computerschrott abholen lassen, aber da ich nicht mehr weiß, was genau auf dem Rechner ist, möchte ich ihn nicht so an den Straßenrand stellen. Reicht es, einen Eimer Wasser drauf zu kippen um die Festplatte so zu beeinträchtigen, dass Daten nicht mehr gelesen werden können?
machen. In unserer Stadt kann man Elektronik- und
Computerschrott abholen lassen, aber da ich nicht mehr weiß,
was genau auf dem Rechner ist, möchte ich ihn nicht so an den
Straßenrand stellen. Reicht es, einen Eimer Wasser drauf zu
kippen um die Festplatte so zu beeinträchtigen, dass Daten
nicht mehr gelesen werden können?
ein Eimer Wasser recht definitiv nicht.
Elegante Methode: Festplatte ausbauen und in andrem PC löschen
Brachial Methode: Festplatte ausbauen und mechanisch zerstören. Entweder zerlegen und die Einzelteile entsorgen, mit dem Hammer kurz und klein schlagen oder ins Feuer werfen.
Festplatte ausbauen, in anderen Rechner einbauen bzw. über Adapterkabel extern anschließen und mit einem Löschtool sicher löschen. Eine kostenlose und sichere Software zu löschen ost z.B. Darik Boot and Nuke (kurz: DBAN), herunterzuladen unter http://www.dban.org/
Die Idee mit dem Hammer und der " geklopften " Festplatte klingt in soweit als einfachste und sicherste Möglichkeit, wenn wirklich keine Komponente gebraucht weiter Verwendung finden soll / kann .
Den Rest vom Rechner kann man auch ohne HDD noch caritativen Einrichtungen überlassen. ( sofern er noch nicht allzu alt ist )
Auch in der Produktion wird nicht im Vakuum gearbeitet, sondern in sogenannten " Reinräumen "
Also hochgradig gefilterte Atmosphäre.
Die vollautomatisierte Zukunft solcher Produktion kann natürlich noch Vorteile bringen. ( Luftreibung bei Umdrehung )
Aber die HDD herkömmlichem Sinnes nähert sich langsam abnehmender Verbreitung.
Aufgewirbelter Staub bliebe aber auch als schädlicher Einfluß in einer Fertigung unter Vakuum eine beachtliche Größe.
Zumal die Komponenten darüber hinaus auch erst einmal in eine Fertigung unter Vakuum hineingebracht werden müßten.
Das erfüllt der Reinraum aber weitestgehend und technologisch kostengünstiger.
Mechanische Komponenten bleiben leider immer von Verschleiß betroffen.
Mechanische Deformierung hindes macht auch Plattern in identischen HDD - Gehäusen nahezu unrekonstruierbar.
Es geht um Verschrottung, nicht um Weitergabe an 3.
Und das soll eine absolut sichere Datenvernichtung für Profis sein ?
Dann wirkt sich Deine Bohrung u.U. so aus, als wären lediglich Sektoren auf den Plattern beschädigt.
Ohne Rücksicht auf die Effizienz der Widerherstellung kannst Du ja mal berechnen, wie viel % der Datenträgerfläche eine solche Bohrung entfernt haben dürfte.
Mehrmalige Anwendung diverser ( bereits ) empfohlener Löschtools oder die Hammermethode bieten da schon eher sichere Erfolge.
habe nicht gesagt, dass das die ultimative Methode ist, habe nur gesagt, dass das bei uns in der Recyclingaufbereitung so gemacht wurde.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich selbst mit dem Hammer bearbeitete, verbogene Scheiben mit dem nötigen Aufwand noch auslesen lassen.
Im Nachheinen mit Säure ätzen, wäre natürlich ideal.
habe nicht gesagt, dass das die ultimative Methode ist, habe
nur gesagt, dass das bei uns in der Recyclingaufbereitung so
gemacht wurde.
Von dieser Methode habe ich auch schon gehört, davon ab.
Es dürfte auch damit schon schwer genug sein, Daten zu rekonstruieren, ohne das LW vorher zu zerlegen und die Plattern in ein identisches Chassis umzubauen.
Das macht natürlich dann den Preis professioneller Datenrettung aus.
Ich könnte mir vorstellen, dass sich selbst mit dem Hammer
bearbeitete, verbogene Scheiben mit dem nötigen Aufwand noch
auslesen lassen.
Im Sinne des U.P. die einfachste und effektivste Methode, wenn der Rechner ohnehin komplett verschrottet werden soll.
Davon ab ist die Bohrung aber auch eine relativ einfache Art des unbrauchbar machens.
Ich sammel gerade alte Plattern aus meinen HDDs, um daraus einen schönen Kühlkörper für ein Peltierelement zu basteln.
Im Nachheinen mit Säure ätzen, wäre natürlich ideal.
Im Nachheinen mit Säure ätzen, wäre natürlich ideal.
Einschmelzen ginge auch
Schön, dass wir uns da verstehen. Wer mag kann sie auch auf die nächste Kreuzfahrt mitnehmen und über Bord werfen, das erfodert den geringsten Aufwand.
vor längerer Zeit hat mir mal irgend jemand erzählt, dass man einfach nur einen Magnet an das Gerät halten muss und alles ist zuverlässig vollkommen futschikato. Ist das also nur eine urbane Legende?
vor längerer Zeit hat mir mal irgend jemand erzählt, dass man
einfach nur einen Magnet an das Gerät halten muss und alles
ist zuverlässig vollkommen futschikato. Ist das also nur eine
urbane Legende?
Ja und Nein.
Zwar werden die Daten magnetisch gespeichert, womit ein Magnetfeld diese auch verändern kann. In einer Festplatte befinden sich aber auch sehr starke Magneten, die nicht ausreichen, um die Daten darin zu schädigen.
Soll heißen, dass die magnetische Wirkung sehr gezielt angewendet werden. Ein Einwirken eines Magneten von außerhalb des Gehäuses reicht nicht. Man müsste die Platte also erst Mal aufschrauben und zerlegen. Dann kann man die Platte auch gleich in Einzelteilen entsorgen oder physikalisch zerstören.
Ein Halten eines Magneten an die Platte ist alles andere als ausreichend. Insofern: Urbane Legende.