Daten von externer Festplatte lassen sich nicht mehr lesen

Hallo Linux-Experten,
weil mir mehrfach empfohlen wurde, das veraltete Opensuse Leap 42.1 zu ersetzen, habe ich meine Daten mehrfach auf externe Festplatten gesichert.
Nun habe ich lt. Internet-Empfehlung Manjaro-Linux installiert. Das war offensichtlich keine gute Idee. Denn beim Versuch auf die externe Festplatten zuzugreifen kommt die Meldung

Error mounting /dev/sdb1 at /run/media/user/TOSHIBA EXT: Unknow error when mounting /dev/sdb1

Gibt es eine Möglichkeit, auf die Daten trotzdem noch zuzugreifen ?
Oder muss ich wieder zurück auf OpenSuse Leap42.1?

Wäre schön wenn jemand eine gute Idee hätte. Ohne die Daten kann ich nur noch wer-weiss-was.

Danke im voraus.
Gruß Michael

leider doppelt wg. Schreibfehler Error 501(?)
Bitte löschen

Zwischen-Info:
Es gibt anscheinend einen Lichtblick: Mein alter HP-Laptop (32bit) mit Win10 liest die USB-Festplatte anstandslos - leider reicht die Kapazität nicht aus.
Muss wohl einen anderen Win10-Rechner mit 64bit und mehr Kapazität kaufen.

Moin,

welchen Partitionierungstyp bzw welches Dateisystem hat /dev/sdb1 ?
fdisk -l /dev/sdb1 ( Achtung, kleines „L“ und evtl funktioniert das heute nicht mehr mit allen Platten)
blkid /dev/sdb1

Vermutlich hast du die externe Platte nie für LINUX vorbereitet oder? Dann ist die bestimmt NTFS-formatiert oder so. Dieses Format ist nicht „frei“ sondern gehört Microsoft und drum oft nicht so ohne weiteres mit LINUX nutzbar.
Versuche mal „NTFS-3G“ zu installieren (und ggf FUSE).

HTH
J~

Danke für die Antwort zu später Stunde.

stimmt. Dann frag ich mich allerdings, wie ich mit LINUX drauf sichern konnte.
Lt. Eigenschaften der USB-Platte ist das Dateisystem „fuseblk“ und das Dateisystem von „/dev/sda1“ „ext4“.

Danke für den Tipp. Werde es morgen mal versuchen.

Gruß Michael

Moin,

Ein anderes LINUX konnte da drauf schreiben, vielleicht hatte es passende Treiber.
Und wieso sdA1? Ich dachte die Platte wäre b gewesen. Hast du evtl die fdisk-Ausgabe nicht zuende gelesen :wink:
Wenn du auf die Platte mit Windows zugreifen kannst wie du ja sagtest ist da eher kein ext4 drauf. Dafür braucht man dort vermutlich einen extra Treiber.

HTH
J ~

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Wie wäre es alternativ mit einem passenden Treiber für das neue Linux?
Oder, wenn dir das zu kompliziert ist, einer zweiten, mit dem neuen Linux vorbereiteten externen Festplatte und dem Laptop als Kopiermaschine?

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Nach Installation von Dolphin mit all den Zusätzen kann ich nun die USB-Platte lesen.
Danke für Eure Mühe.
Eigenschaften der USB-Platte: Dateisystem: fuseblk
Mount-Punkt: /run/media/user/TOSHIBA EXT
Eingehängt von: /dev/sdb1
Da ich alle Programme neu installieren und konfigurieren muss, werde ich vermutlich noch einige Fragen haben.
Gruß Michael

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Moin,

gut, dass es nun funktioniert.
Ich verschiebe den Thread mal ins LINUX-Brett, weil das offenbar ein Dateisystem-Problem war [MOD].

Programme neu installieren

Das ist ja normalerweise kein Problem. Anders als zB Windows kann man bei LINUX ja mit der Paketverwaltung tausende Programme auf einen Schlag installieren und auch die Programmliste evtl importieren.
Und warum musst du die alle konfigurieren? Systemprogramme…OK. Aber deine Konfiguration die du als USER benutzt liegt ja üblicherweise in deinem Homeverzeichnis. Das kannst du ja (normalerweise) einfach rüberkopieren ins neue System.

VG
J~

Programme installieren war kein Problem, aber sonst funktioniert (noch) nicht viel, obwohl ich den kompletten /home-Ordner kopiert habe.
Firefox - Lesezeichen fehlen
Thunderbird - alle lokale eMail-Ordner mit Inhalt fehlen
KMyMoney - auch leer
usw.
Nicht als Frage behandeln. Werde erst mal selber suchen.
Gruß Michael

Moin,

hast du auch alle Ordner kopiert, die mit einem „.“ anfangen? Das sind die wichtigen für die Konfigurationen. Also z.B. /home/michael/.thunderbird etc

VG
J~

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Eigentlich schon, aber bei genauer Kontrolle hat der Unterordner „.thunderbird/r0p8dppb.default“ gefehlt.
Warum auch immer. Vermutlich hat das Thunderbird-Installationsprogramm diese Files gelöscht.
Muss also bei jedem Paket ganz genau die Files kontrollieren und nochmal überschreiben.
Thunderbird scheint nun mit allen alten eMails wieder zu funktionieren.
Danke. Michael

Irgendwas exotisches ist immer saucool, gerade wenn man Anfänger ist.

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Das weiß ich nun auch.
Ich wählte Manjaro-Linux weil es von diversen Medien (heise, Chip u.a. )als bestes - N1 - Linux empfohlen wurde.
Chip meinte sogar, dass diese Distribution gut für Einsteiger sei.
image
Wem soll ein Laie also glauben?

Uns.        

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