Datenausführungsverhinderung - Unerklärliches Phän

Hallo liebe Leute

Ich bin mal wieder ratlos… und wäre sehr dankbar für einen guten Rat

Das Problem:
Mein Rechner verabschiedet sich irgendwann nach Stunden „einseitig“
aus dem Netzwerk. Das bedeutet, ich kann ihn nicht mehr via Netzwerk-
name oder IP ansprechen. Und zwar weder von innerhalb meines Netzes
noch von ausserhalb über’s Internet. Weder Remote-Desktop, noch VNC
kriegen eine Verbindung zustande. Net-Use auf ein Laufwerk klappt auch nicht, der Versuch mit OPENVPN zu verbinden schlägt ebenfalls
fehl.
Merkwürdig dabei ist, dass ein Ping sauber beantwortet wird. Und wenn
ich lokal am Rechner sitze, ist interssanterweise das Netzwerk
sichtbar, die Internetverbindung ist tadellos… das gibts doch gar
nicht…
Unmittelbar nach einem Systemstart funktioniert also alles
einwandfrei. Nach einiger Zeit (mehreren Stunden)
Inaktivität „stirbt“ jedoch diese Funktionalität, der Rechner ist
ab dann nicht mehr sichtbar.

Die Umgebung:
Es handelt sich um einen Rechner mit Windows XP Prof (SP 3),
aktueller Releasestand. Auto-Update ist aktiviert, Avira AntiVir
ebenfalls. Windows-Firewall ist aktiviert. Weiterhin läuft noch
OPENVPN mit UDP-TUN-Protokoll auf einem definierten Port.

Der Rechner fungiert als kleiner Server. Seine primäre Aufgabe ist
das Camera-Bild einer Aussencamera zu zeigen oder zu speichern. Es
handelt sich hierbei nicht umm eine Web-Cam, sondern um eine Aussen-
Überwachungscamera auf einem privaten „dunklen“ Innenhof. Installiert
ist also noch zusätzlich die Software für die Camera einschließlich
der eingebauten Hardware-Karte. Weitere Anwendungs-Software ist
eigentlich nicht installiert.

Nach dem System-Start meldet sich via Auto-Login ein virtueller
Benutzer mit „Benutzer“-Rechten an… also kein Admin-Account.
OpenVPN wird über Benutzerkonto->Autostart als Server gestartet. Der
PC soll mir bei Bedarf und nach erfolgtem Connect mit dem OpenVPN-
Client einfach das Camera-Bild mit dem dazugehörigen Netviewer via
OPENVPN-Verbindung zeigen. Wie schon gesagt, nach dem Systemstart
funkioniert alles perfekt… nur eben nach einiger Zeit Pause stirbt
irgendwann irgendwas…

Vermutungen:
Ich habe den Anwender mal direkt am PC abgemeldet und mich mit
Admin-Account angemeldet. Und siehe da, es kommt eine
Fehlermeldung: Datenausführungsverhinderung… und irgendwas mit
Generic Host Process… gemeint ist wohl die svchost.exe. Direkt nach
einem Reboot kommt diese Fehlermeldung merkwürdigerweise nicht!
Nun ja. Ich habe svchost.exe als „Ausnahme“ in der DEP eingetragen
und der Fehler ist nicht mehr aufgetreten. Tja… *hmmm*… trotzdem
unbefriedigend.

Und nun die Frage: Wieso läuft das eine ganze Zeit nach dem Reboot
und dann irgendwann nicht mehr? Welche Konsequenzen können auftreten,
wenn ich die Ausnahme eintrage? Eigentlich kanns ja nicht sein, dass
man Überwachungsprogramme kastriert…oder?

vg, Maddin

Hei!

Feste IP oder per DHCP?
Hack mal ipconfig /all in die Kommandozeile und check mal die Lease-Zeit. Kann sein, das der Rechner einfach nur eine andere IP zugewisen bekommen hat.

Nur sonne Idee . . .
lg, mabuse

Hatte ich bei nem Kunden auch… schmeiß einfach alles an Updates ( microsoft seite) rein was sich manuell noch nachschieben lässt - generic host und svhost spinnern irgendwie rum.