Hallo Mann,
ich hab kein Problem mit deinem Deutsch, solange es zur Verständigung
genügt ist es ganz ok
(du solltest erst mal mein Russisch hören ;-( )
So wie du diesen Auskunftsdienst beschreibst fällt er meines Erachtens
nicht unter den Ausschluß der Nutzungsbedingungen, so nutzt jede
Firma die gelben Seiten auch. Näheres kann dir dazu bestimmt auch
die Industrie- und Handelkammer sagen, dort gibt es spezielle Beratung
für Existenzgründer.
Im übrigen handelt es sich bei den von dir genannten durchweg
(ausser bei den Postleitzahlen
um freie Wirtschaftsunternehmen,
die sind auch in frei zugänglichen Adressverzeichnissen und CD’s
verfügbar. (WLW, D-INFO, etc…)
Eine andere, meines Erachtens viel wichtigere Frage ist, wie sich sowas
wirtschaftlich tragen kann und wie die Kostenstruktur aussieht.
Nehmen wir an, du kannst von den 3,5 Mio etwa 1 % auf deine Dienstleistung
aufmerksam machen - durch Annoncen, Flyer, Aushänge etc. - das sind immerhin 35000.
Nehmen wir weiter an von diesen „potentiellen“ Kunden haben dann tatsächlich 1 %
pro Woche einen Bedarfsfall bei dem sie auf deine Dienstleistung zurückgreifen,
das sind 350.
Hochgerechnet auf die Stunden einer Woche hast du dann 2 Anrufe pro Stunde.
Ausserdem solltest du dich auch fragen, wieviel ein potentieller Kunde wohl
bereit ist, dafür auszugeben, das er z.B. die Postleitzahl von dir
vorgelesen bekommt, oder die Telefonnummer von Bahn oder Buss erhält.
Selbst wenn du „Mehrwert“ anbietest, also z.B. eine passende Flugverbindung
aussuchst oder eine günstige Zugverbindung von A nach B - was denkst du
wieviel sind die Kunden bereit dafür „mehr“ zu bezahlen ?
Wenn es schon zwei Firmen gibt die das machen, um so schöner, schau dir
an, wie deren Kostenstruktur ist, was sie für nen Personalstamm haben,
was sie für Ihre Dienstleistung verlangen, etc.
Liebe(s) Gruess(l)e
R2D2