Ich suche ein Gerät, das leicht ist und Geschwindigkeits- bzw. Beschleunigungsdaten sammelt, über einen Zeitraum von maximal 2 Minuten, mehrere Messungen pro Sekunde. Die Daten können dann via USB oder Blauzahn oder eine sonstige Schnittstelle ausgelesen werden.
Wozu das alles? Einbau in eine Wasserdruckrakete um die Flugdaten aufzuzeichnen.
Gibt es so was und wie nennt man das und kann man das fertig irgendwo kaufen?
Es darf gerne billig sein, wenn es teuer ist, dann muss es einen Sturz aus 50m Höhe überleben bzw. Feuchtigkeitsschäden bei einer geplatzten Flasche.
Hallo,
ob so ein System in dieser Konfiguration fertig zu kaufen gibt möchte ich bezweifeln.
Technisch ist das ganze kein Problem.
Wie groß und wie schwer darf der Logger sein?
Wie soll die Geschwindigkeit gemessen werden.
Ich habe ein wenig gegooglet, es gibt im Modellbaubereich
sowas fertig zu kaufen, selber machen wäre allerdings
interessanter.
[…]
Für mich schon, löten kann ich, Elektronikgrundkenntnisse sind
auch vorhanden,
Da kommt nur ein Microcontroller in Frage.
Neben löten, ist dann aber auch noch programmieren gefragt.
Das bekomme ich auch noch hin, wenn es nicht Fortran 77 sein muss. Irgendein Basic-Dialekt oder C dürfte ich hinbekommen, wenn es nicht in die Tiefe geht (bei Zeigern drehte ich durch, vielleicht kapier ich das ja jetzt).
Also: Welcher Microcontroller kommt in Frage, Bezugsquelle? Welche Sensoren? Quelle?
Vorab:
Das klingt so als hättest du noch nicht viel mit MPUs gearbeitet und das ist ein durchaus ambitoniertes Vorhaben. Das Material wird dich sicher um die hundert Euro kosten und es wird lange dauern. Als Referenz sage ich mal, ich bräuchte dafür sicher zwei Wochen und die Entwicklung solcher Elektronik ist mein Beruf.
Versteh mich nicht falsch! Ich möchte dich nicht demotivieren. Aber bevor du dir so einen Klotz an’s Bein bindest solltest du dir die Fakten anschauen.
Wenn du dich trotzdem dafür entscheiden solltest werde ich dir gerne helfen. Raketen bauen hat mich schon immer gereizt…
Vorab:
Das klingt so als hättest du noch nicht viel mit MPUs
gearbeitet und das ist ein durchaus ambitoniertes Vorhaben.
Stimmt!
Das Material wird dich sicher um die hundert Euro kosten und
es wird lange dauern. Als Referenz sage ich mal, ich bräuchte
dafür sicher zwei Wochen und die Entwicklung solcher
Elektronik ist mein Beruf.
Die Kosten sind nicht das Problem, die Arbeitszeit auch nicht, das würde ein Schüler als Jugend Forscht Projekt durchführen. Allerdins bräuchte ich die Hintergrundinformtation.
Versteh mich nicht falsch! Ich möchte dich nicht demotivieren.
Aber bevor du dir so einen Klotz an’s Bein bindest solltest du
dir die Fakten anschauen.
Klar, meine Frustrationstoleranz ist enorm groß, die Neugier noch größer, vor allem weil ich es nicht machen werde, sondern nur die Impulse setzen werde.
Wenn du dich trotzdem dafür entscheiden solltest werde ich dir
gerne helfen. Raketen bauen hat mich schon immer gereizt…
Die Wasserdruckraketen sind, wenn sie aus nur einer Flasche bestehen, ganz einfach zu bauen. Von der DLR gibt es idiotensichere Bauanleitungen. Man muss nur darauf achten, dass der Übergang Flasche-Kupplung dicht ist.
Spannend werden die richtig großen Raketen mit Boostern oder echte zweistufige Raketen.
Die Höhenmessung will ich schon hinbekommen, idealerweise als Selbstbau, sonst muss man eben den Unilog kaufen. Oder man bestimmts mit Triangulation, aber das fände ich nicht schön.
läuft bis 2,7V, lässt sich also auch in der Badewanne betreiben
UART zum auslesen des Logs
Mit Beschleunigungssensoren habe ich leider noch garnicht gearbeitet. Ich warte allerdings schon auf die Antwort von jemanden der eventuell einen Tip hat.
Interessant ist dann noch wieviele Achsen du brauchst. Kommst du mit der vertikalen Achse aus?
Mit Beschleunigungssensoren habe ich leider noch garnicht
gearbeitet. Ich warte allerdings schon auf die Antwort von
jemanden der eventuell einen Tip hat.
Das ist gleichgültig, bei der Beschleunigung sehe ich das Problem, dass ich erst nach zweifacher Integration auf die Flughöhe komme, je nach Messintervall habe ich da einen ziemlichen Fehler, oder ich muss noch eine Kurve anfitten, die dann integriert wird. Am Ende der Steigphase dürfte das allerdings schwierig werden.
Ich dachte eigentlich an einen Drucksensor und die barometrische Höhenformel. Für Jugend Forscht ist allerdings diese Methode sicher nicht schlecht.
Interessant ist dann noch wieviele Achsen du brauchst. Kommst
du mit der vertikalen Achse aus?
Ich denke schon, allerdings wären natürlich die xyz-Koordinaten auch nicht schlecht, wenn dann noch Schlingerbewegungen bzw. Rotationen dazu kommen, dann wird das ja schon fast eine Telemetrie.
Für den Anfang genügt die z-Komponente, wenn die langweilig wird, dann kommen noch alle anderen Komponenten dazu.