ich nutze seit ca. einem Jahr eine 60 GB SSD von Corsair als Systemplatte. Das hat bis vor kurzem sehr gut funktioniert.
Seit einiger Zeit beobachte ich, dass die SSD immer voller wird, obwohl alle Dokumente, Bilder u.ä. auf der 2. HD (500 GB) liegen.
Ein Check mit Tree Size zeigt, dass nur rund 30 GB belegt sind.
Im WIN 7 Explorer habe ich auch schon die Anzeige der versteckten Dateien eingestellt, ich finde aber die fehlenden 20 GB nicht.
Weiß jemand Rat? Kann man die SSD so „platt“ machen wie eine normale HD und WIN 7 wieder neu aufspielen?
ja Du kannst die SSD ganz normal wie eine Festplatte formatieren.
Was ich vermute: Eine SSD kann nur begrenzt beschrieben werden (das liegt an den Löschvorgängen in den Eraseblocks), jedenfalls könnte es ja sein, dass bei Dir schon ein paar Blocks nicht mehr zur Verfügung stehen und deswegen zeigt Windows sie als belegt an.
Hallo,
TreeSize ermittelt nur den Speicherverbrauch von Dateien, auf denen der jeweilige Anwender auch Zugriffsrechte hat. Und die sind bei VISTA und Windows 7 bekanntlicherweise auch für Administratoren eingeschränkt. Das führ u.a. dazu, dass z.B. der Speicherverbrauch vieler Systemdateien, z.B. der Volumenschattenkopien zur Systemwiederherstellung oder des Papierkorbes nicht erfasst wird. Das Löschen dieser Dateien ist aber in der Regel völlig überflüssig, da damit kein Performance-Gewinn erzielt wird, dafür aber wesentliche Funktionseinschränkungen in Kauf zu nehmen sind.
Wenn du mit der rechten Maustaste auf dein Laufwerk im Explorer klickst, kannst du im Kontextmenü den Schaltknopf „Bereinigen“ wählen. Es wird nun berechnet, wie viel Speicherplatz vom Laufwerk gefahrlos freigegeben werden kann. Nach wenigen Sekunden wird dir eine entsprechende Vorschlagsliste mit zugehörigen Erläuterungen angezeigt. Dort wähle die zu löschende Dateien aus. Einen deutlich stärkeren Effekt erzielst du im Allgemeinen aber, wenn auf die Registerkarte „weitere Optionen“ klickst. Dort kannst du im zweiten Feld die Schattenkopien (siehe Anmerkung oben) entfernen. Wenn du also damit klar kommst, dass nur der letzte Wiederherstellungspunkt erhalten bleibt, dann klicke dort auf den Schaltknopf „Bereinigen“.
Die Volumenschattenkopien belegen maximal 15 % des Datenspeichers. Bei einer 60 GB Gesamtkapazität sind das immerhin 9 GB. Das System löscht dabei automatisch die ältesten Einträge, damit diese Beschränkung nicht überschritten wird.
Ja der Verbrauch ist denke ich wirklich gerinter. Außerdem wird mit wear-leveling dafür gesorgt, dass dieser Verschleiß gleichmäßig ist.
Mal googeln nach so einem Programm, ich wüsste nicht dass es sowas gibt.
Zum eigentlichen Problem: Ich denke dass dort andere Dateien drauf liegen, die Du nicht über Dein Programm gefunden hast. Also unabhängig von SSD oder Festplatte.
Nach nur 10 Monaten können doch nicht 45% der SSD schon
verschlissen sein?
Normalerweise gibts in der SDD-Steuerung eine Funktion,
die für eine gleichmäße Belastung aller Speicherzellen
sorgt. Dadurch ist sie entweder ganz hinüber oder völlig
OK … der Übergang zwischen beidm ist jedenfalls nicht
schleichend.
Ich tippe auf versteckt Windoffdateien wie dessen
Wiederherstellungsdateien usw.
Ich weiß, es ist nicht ganz zum Thema, aber hilft vielleicht weiter.
Im Netz gibts einige nützliche Hinweise, wie man mit SSDs arbeiten kann. Schau einfach mal, was Du da für Dich gebrauchen kannst. Grad weil auf der Systemplatte immer Haufen alter Daten angesammelt werden. Profildaten, Desktopmüll, Temp-Internetfiles.
Und vieles kann man hier vermeiden, was auch die Haltbarkeit verlängern kann. Z.B. Temporäre Internetcach-Dateien im Ram lagern, statt in Windowsordnern. Vielleicht auch Downloads nicht auf den Desktop packen, sondern auf ne HDD. Von Datenträgerüberwachungen und Speicherabbildern ganz zu schweigen. Ich persönlich halte die ja eh für ziemlich unnütz, dann kann man sich das sparen. Und bei meinen 8GB Ram hab ich auch keine Auslagerungsdatei mehr. Das könnte Dir nen guten Haufen Speicher von der SwapDatei ersparen.
Naja, nur ein paar Hinweise. Ich drück Dir die Daumen mit Deiner Platte!