ich möchte gerne eine guideline für Laien, die mir Bilder für eine Mitarbeiterzeitschrift schicken erstellen und wollte in diesem Rahmen angeben, wie sich die Datenmenge ein und desselben Bildes verändert, wenn das Bild als eps., tif, bmp und jpg. abgespeichert wird.
Gibt es irgendwo eine Richtschnur dazu, also z.B. tif 4 mal mehr Datenmenge, eps. 5 mal mehr Datenmenge, bmp. 8 mal soviel Datenmenge?
ich möchte gerne eine guideline für Laien, die mir Bilder für
eine Mitarbeiterzeitschrift schicken erstellen und wollte in
diesem Rahmen angeben, wie sich die Datenmenge ein und
desselben Bildes verändert, wenn das Bild als eps., tif, bmp
und jpg. abgespeichert wird.
Geh weg von der Datengrösse hin zum Bildinhalt. jpg ist bei Diagrammen das falsche, eps nimmt man nicht für Fotos (es sei denn der eps-Generator bau ein tiff ein. Aber tiff ist so eine Sache, es gibt so vielen Unterarten…).
Faustregel für Bilder die nicht mehr bearbeitet werden müssen:
Foto von Digicam oder Film => jpg
Diagram, Text => png
Es gibt sogenannte verlustfreie (z.B. psd oder png)und komprimierte Formate (jpeg, gif, tiff u.a.).
Der Grad und die Art der Komprimierung bestimmt die Grösse. Da man dies individuell einstellen kann würd ich mir nicht zutrauen, dafür eine Faustregel zu nennen.
Ich gebe meinem Vorredner vollkommen recht. Weg von der Datenmenge.
Lasse Dir Fotos immer im Orginal zuschicken, also genau so, wie diese von der Kamera gespeichert wurden (immer in höchster Auflösung).
Wenn Fotos zu oft verkleinert werden, leidet die schärfe darunter. Alle weiteren Formatkonvertierungen verbessern die Qualität nicht.
Bei Diagrammen am besten immer Vektorformate wie PDF. Dadurch werden die Kannten im druck dann schön scharf und die Datenmenge ist auch sehr gering. EPS ist der vorgänger von PDF und wir heute eigentlich nicht mehr benutzt.
BMP solltest du ganz vermeiden, da gibt es viele verschiedene arten und es ist auch nicht gerade kompatibel.
Fausregel für den Laien: Fotos unbearbeitet und nicht verkleinert.
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GIF ist auf 256 Farben begrenzt und PNG normalerweise auch. Es gibt auch ein verlustfreies 24Bit PNG aber das ist eher selten.
TIFF ist normalerweise verlustfrei. Es gibt verschiedene arten von TIFF. Es gibt den LZW oder ZIP algorithmus, der die Bilder absolut verlustfrei komprimiert und normalerweise von allen gängigen Programmen entpackt werden kann. Es gibt leider noch ein TIIF-Format, wo intern der JPG algorithmus verwendet wird, dass ist dann wiederum nicht verlustfrei.
Hier steht es nochmal ganz genau http://de.wikipedia.org/wiki/Tagged_Image_File_Format
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na, da wird das Ganze hiermit ja schonmal etwas klarer. Auf die Beschränkungen der einzelnen Formate wollte ich auch erstmal nicht hinaus, sondern auf die Gegenüberstellung von ‚komprimiert‘ und ‚verlustfrei‘.
Danke
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Das mit den unterschiedlichen Formaten und Komprimierungen ist mir klar. Nur hier geht es um Folgendes: Die Autoren, die mir Bilder zukommen lassen, sind alles Laien mit keinem Bildbearbeitungsprogramm. Ich habe an anderer Stelle der Guidelines bereits geschrieben, dass immer bestehende Bildfortmate weitergeleitet werden sollen.
Was ich aber wollte, ist einen groben Richtwert an Datenmenge angeben, an der auch Laien erkennen können, dass dieses Bild vermutlich geeignet ist. Ich bekomme nämlich oft Bilder mit 28k und ähnliches. Wobei es eben so ist: ein jpg mit 500kb kann unter Umständen noch gut sein für den Druck, ein tif im gleichen Format kann ich vergessen.
Ich entnehme aber Eurer Diskussion, dass man aufgrund der Einstellungen keinen Multiplikationsfaktor nennen kann.
Grüße und danke nochmals für die Antworten,
wenn jemand doch noch was weiss - ich hab jetzt im Gegensatz zu gestern die email Benachrichtigung an:smile:
Ute Vogt
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