Hallo,
ich arbeite als Außendienstmitarbeiter bei der gleichen Versicherung, wo ich auch krankenversichert bin.
Nun benötige ich momentan leider psychotherapeutische Hilfe, möchte aber nicht, dass mein Filialdirektor vor Ort erfährt, dass ich krank bin, da ich in einem Jahr die Chance bekomme, beruflich aufzusteigen.
Wie ist die rechtliche Lage und auch die Praxis, dass Daten aus meiner Krankenakte zu meinem Filialdirektor durchdringen?
hallo, Thomas,
eigentlich darf kein Sterbenswörtchen aus der Leistungsabteilung herauskommen!
Doch wo kein Kläger, da kein Richter!
Und da die psychische Hilfe nicht gerade billig ist, kannst Du die auch nicht aus der eigenen Tasche zahlen.
Aber Du hast das Recht, bei Ablehnung Deine Personalakte einzusehen! Und wenn Du da drin was findest, kannst Du gerichtlich dagegen vorgehen und evtl. sogar die Beförderung erzwingen.
Grüße
Raimund
Hallo,
ich arbeite als Außendienstmitarbeiter bei der gleichen
Versicherung, wo ich auch krankenversichert bin.
FEHLER-FEHLER-FEHLER!
Trenne immer Deine Belange von denen Deines Arbeitgebers, vor allem in Punkto Konto, Krankenversicherung, Rechtsanwalt, Arzt. Das führt immer zu Problemen!
Ich hatte auch schonmal den Fall, wo Leute sich bei meiner Bank nach meinen Kontoständen und Kontoumsätzen erkundigt haben und diese Auskunft erhalten haben - haben die mir dann natürlich erzählt („meine Verbindungen reichen soweit …“). Waren halt bei derselben Bank Kunde und haben dort höheren Status (A-Kunde zu C-Kunde). Das hat mir zwar im Endeffekt nicht geschadet, da keine nachteiligen Informationen rübergekommen sind, aber geärgert hat es mich schon.
Wenn Du Mitarbeiter einer Krankenversicherung bist, weißt Du sicher, wie gering die Leistungen der Krankenversicherungen bei Psychotherapie normalerweise sind - überlege doch mal, ob Du nicht in der Lage bist, selber Deine Behandlungskosten komplett zu tragen?
Auf den Datenschutz würde ich mich jedenfalls nicht verlassen.
Gruß, Bernd
Nun benötige ich momentan leider psychotherapeutische Hilfe,
möchte aber nicht, dass mein Filialdirektor vor Ort erfährt,
dass ich krank bin, da ich in einem Jahr die Chance bekomme,
beruflich aufzusteigen.
Wie ist die rechtliche Lage und auch die Praxis, dass Daten
aus meiner Krankenakte zu meinem Filialdirektor durchdringen?