Datenschutz Mülltonne

Hallo. Wenn ein Nachbar ohne zu fragen den Namen eines Mieters auf eine Papiermulltonne schreibt, ist das dann Datenschutzverletzung?

Nein.
Aber warum macht er es ? Bzw. hat er auch andere oder vor allem seine Tonne markiert ?
In einem Mietshaus gibt es gewöhnlich keine zugeordneten Tonnen.
und bei Einzelhäusern kenne ich entweder Aufkleber mit Straße und Hausnummer vom Entsorger selbst oder die Nutzer schreiben selbst ihre Hausnummer groß drauf damit man die eigene Tonne zurückbekommt.

MfG
duck313

Aufgrund von Streitigkeiten beim papiermull. Er ist gewerblich, nutzt aber einfach privat papiertonne mit. Dann eines tages hat er auf eine tonne sein namen geschrieben plus vermerk… Für alle anderen mieter… Und auf die andere den Namen des anderen streitbetroffenen… Mit dem vermerk… Private Mülltonne von…

Oh, Kindergarten im Miethaus…
Die Tonne gehört sicherlich gar keinem Mieter „privat“, statt dessen sind alle Tonnen gemeinsam zur Nutzung durch alle Mieter vorgesehen.

Ich persönlich würde meinen Namen entfernen und jede beliebige Tonne benutzen.

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Ich ergänze mal:
„…jede beliebige FÜR DIESE ART VON MÜLL VORGESEHENE Tonne benutzen.“
Vermutlich kommt der Namensschreiber nicht einfach so auf diese seltsame Idee.

Vermutlich gibt es n Parteien im Haus, davon eine gewerbliche.
Scheinbar gibt es auch n blaue Tonnen am Haus.
Der Gewerbetreibende hat offenbar seine gewerblichen Papierabfälle in die blauen Tonne geworfen.
Das darf er nicht, er muss seine gewerblichen „Stoffe zur Verwertung“ separat erfassen und einsammeln lassen.

Jetzt hat man diesen Mieter wohl direkt darauf angesprochen, dann hat dieser sich gedacht: n Tonnen, n Mietparteien, das geht genau auf, da markiere ich mir „meine“ Tonne und dann hat das die anderen Parteien einen Dreck anzugehen, was ich da hereinschmeiße.

Du hast es erfasst. Nur wo steht dasdas es verboten ist gewerblichen Papiermull in private Papiermülltonne zu schmeissen?

Verboten ist es, die Tonnen des Nachbarn zu verwenden.

Ein Gewerbebetrieb muss ganz zwangsläufig alle Nebenkosten getrennt von den Mietwohnungen abrechnen. Schon allein deshalb, weil da ganz andere Mengen und ganz andere Sorten von Müll anfallen, gibt es da auch einen eigenen Kurs für die Müllabfuhr. Und ganz selbstverständlich auch eigene Tonnen. Wenn du befürchtest, dass das hier anders ist, solltest du dich an den örtlichen Entsorgungsbetrieb wenden umd das zu prüfen.

Papier muss getrennt erfasst und zur Verwertung abgegeben werden.
Jetzt kann der zuständige Entsorger sein Sammelsystem dafür freigeben - oder er bemerkt, dass das wegen gesunkener Altpapierpreise nicht mehr lohnt und er fordert von Gewerbetreibenden, entweder selber eine (gebührenpflichtige) Papiertonne anzuschaffen, oder einen anderen Dienstleister damit zu beauftragen.

Und um herauszufinden, was nun beim geschilderten Fall eigentlich gilt, muss man sich

Es ist nämlich durchaus denkbar, dass der Betrieb tatsächlich für eine blaue Tonne bezahlt, die darf er dann auch kennzeichnen und darf sie als Einziger benutzen.

So wie ich die verworrene bruchstückhafte Schilderung verstanden habe, wurde nicht nur die eigene Tonne, sondern auch eine andere gekennzeichnet. Denn ursprünglich stand:

Daraus schließe ich, dass es nicht der eigene Name war.

Dürfte eine Spezialbehandlung sein, an Dankeschön an den Beschwerdeführer. Kindergartenlogik.

Der hat da nämlich nichts zu suchen.
Wenn der Gewerbetreibende tatsächlich für „seine“ Tonne extra bezahlt, dann darf er die auch kennzeichnen, wenn der Eigentümer nichts dagegen hat. Bei uns hat der auch nichts gegen aufgepinselte Hausnummern.

Wie gesagt, ich habe bis jetzt noch überhaupt nicht verstanden, wer auf wessen Tonne(n) was geschrieben hat, und wer womit überhaupt ein Problem hat!

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Also es handelt sich um ein Wohnblock mit Mietern, wo unten aber auch gewerbetreibene
sind. Gewerbe heißt Elektrofachgeschaft, Versicherung, Schilderfirma… Nur vier Unternehmen. Bisher dachte ich die blaue Tonne hinter dem Haus ist nur für die Mieter.
Während die Gewerbe ihre eigene Tonne haben. Ein Teil davon zumindest.
Nun wurde eine zweite Tonne vor Monaten bestellt auf meine Mitteilung an die Hausverwaltung. Alles klappte monatelange wunderbar. Bis ich zweimal festgestellt habe das plötzlich ungefaltete Kartons plus Werbemittel in der Tonne waren und eine Menge Platz wegnahm. Also Müll zusammen gelegt, dem Gewerbe vor die Tür gelegt und erklärt das deren Müll nichts in ser Tonne der Mieter zu suchen hat. Gewerbe die Kartons gefaltet und wieder in den Müll geschmissen bei uns. Eine Nachbarin erklärte das wäre schon Jahre Gang und gebe, das die das machen. Nur! die Frechheit ist, sie bringen den Müll nicht an die Strasse.!
Wenn Nachbarn so dumm sind und machen das Spiel weiter mit, ist dasvderen Problem.
Unsereins sagte der Nachbarin dann, das unsereins die Tonne nicht mehr an die Strasse
bringt mit Gewerbemull. Zusätzlich habe ich deren Mull aus derbPapiermulltonne geholtbundbin deren Hausmull gestopft.
Das Gewerbe war am nächsten Tag so unverschämt und hat auf eine Papiermülltonne meinen Namen geschrieben (es ist ein Büro das Schilder herstellt) mit der Bemerkung es wäre meine private Tonne. Diese wurde zusätzlich mit dem Mull da drin stehen gelassen.
Die andere Papiermülltonne habem sie mit ihren Firmennamen versehen und dem zusatz… Fur alle anderen Mieter… Und an die Straße gestellt zum abholen.
Ich habe kein Einverständnis dazu gegeben das mein Name auf einer Mülltonne veröffentlicht wird.

Und auf Grundlage dieser Meinung stellst du derart blödsinnige Sachen an?!

Wie wäre es einmal, wenn man die Verwaltung befragt, wer die Tonnen nutzen darf?
Wie wäre es, wenn man den Entsorgungsbetrieb fragt, ob gewerblicher Papierabfall so entsorgt werden darf?
Stell dir vor, dass die blaue Tonne in manchen Gemeinden tatsächlich kostenfrei zur Verfügung gestellt wird und dass in manchen Gemeinden da Gewerbetreibende ausdrücklich Papier hereingeben dürfen.

Der lokale Entsorger ist sowieso der beste Ansprechpartner, denn wenn dieser das Gewerbepapier nur gegen Zusatzgebühren in eigenen Sammelbehältern abholt, wird der sich über den Hinweis freuen, dass da ein Betrieb dem zuwider handelt.

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Pass mal auf mein Freund, Blödsinn stelle ich hier bestimmt nicht an sondern dasvGewerbe.!
Laut alter Hausverwaltung darf von denen kein Müll in unsere Tonne! Die neue Hausverwaltung kommt nicht in den Quark sich darum zu kümmern! Und wenn du ein Bündel der Mehrheit von dummen Nachbarn hast denen das scheiß egal ist, dann versuch mal dagegen allein anzukommen!
Ich habe bereits mit dem Ordnungsamt / Gewerbeamt telefoniert welche meinte, es gäbe keine Auflagen für sowas, während mir andere Leute erzählen man müsste erstmal überlegen was unter Gewerbetreibend und selbstständig zu verstehen ist!
Trotzdem gibt es kein Recht meinen Namen zu veröffentlichen! Oder?! Bei der Entsorgungsfirma musst du erstmal jemanden ans Telefon kriegen.

Vielleicht war die Info falsch, was dann?!

Verklag die …

Oder du fährst einfach vorbei und redest mit denen vor Ort.

Was ist an der Information schützenswert, dass jemand Deines Namens dort wohnt?. Der Name steht für gewöhnlich auch an Klingel und Briefkasten.
Wissen die anderen im Haus nicht, wie Du heißt, und erfahren es dadurch?

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Schau mal an deinen Briefkasten. Oder dein Klingelschild.

Was hier passiert ist, hat mit Veröffentlichen im Sinne des Datenschutzes nichts zu tun. Das ist eine ganz andere Baustelle.

Das ist aber nun mal dein Ansprechparnter.

hi,

Ich ignoriere auch mal die Tatsache, dass es hier ja eig. um Datenschutz geht.

Das ist Blödsinn, und daran ändern fehlende Leerzeichen auch nix.

Du solltest einfach mal die Hausverwaltung darauf ansprechen, dass der Tonnen-an-die-Strasse-stell-Plan künftig durch einen Hausmeister durchgeführt werden soll (den ihr natürlich gern bezahlt) oder die Gewerbe in diese Regelung mit eingebunden werden sollten.

Mal zum Thema:

Darf er natürlich auch nicht.
Als Gewerbetreibender, und mit dir als Streithammel als Gegner, ist das natürlich ebenso eine sehr unüberlegte Tat gewesen.

huiii, aber ich tu’s nicht.

grüße
lipi

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Das mit den Geisterfahrern?

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