Datensicherung

Liebe/-r Experte/-in,
System: Windows XP und Windows 2000 Professional
Möchte beide PCs spiegeln auf eine 1,5 Terrab. externe Festplatte (vom Volumen her kein Problem).
Fühle mich bei Symantec gut aufgehoben und möchte deren Ghost als Instrument benutzen.
Fragen: Kann man mit einem „Ghost“ zwei Spiegelungen vornehmen,
und warum steht beim Angebot von Symantec 1 Jahr Gültigkeit des Ghostproduktes.
Kann ich mir die Arbeit mit diesem Produkt so vorstellen: Festplatte kaputt, alles, auch die gesicherten Programme, von der 1,5 Terrb. Festplatte auf eine im PC neu eingesetzte Festplatte zurückspielen und „der Laden läuft wieder.“
MfG
J.K.

Hallo,

Festplattenspiegelungen sind, von mir aus gesehen, Unfug.

Ob das Program später den alten Inhalt der alten Festplatte auf einer anderen Festplatte wirklich wiederherstellen kann, ist nicht nachprüfbar. Wenn das „in die Hosen geht“, dann hat man sich da Monate- oder Jahrelang in einer falschen Sicherheit gesonnt.

Und Firmen wie Symantec sind für mich auch nicht 100% vertrauenswürdig.

Man kann sicher so viele „Spiegelungen“ machen wie man will .. nur ist die Geschichte mit der 1-jährigen Validität des Ghosproductes ziemlich konfus: gilt dies nun für die Spiegelungen und die Restaurierung oder muss man dann, wenn man nach einem Jahr ein Problem hat, die Lizenz verlängern?

Ich habe alle wichtigen Daten auf einem NAS (das schreibt die Daten gleichzeitig auf 2 Festplatten … diese Festplatten sind extra von sehr guter Qualität). Dort habe ich auch eine Kopie vom System und von den Iistallierten Programmen. Wenn da wirklich einmal etwas passiert, dann installiere ich das System neu. Das geht vielleicht ein wenig länger als eine „gespiegelte“ Festplatte rüberzukopieren, dafür geht das immer und gleichzeitig wird ein haufen Datenmüll beseitigt, der auf einer „Spiegelung“ mit gespiegelt wird.

Ausserdem muss man diese Spiegelung eigentlich nach jedem update, jeder Programminstallation und jeder neuen Datenänderung, wieder neu durchführen, sonst hat man da das System vom letzten Jahr „gespiegelt“.

Fazit: „spiegeln“ mit Ghost (oder den vielen gratis Programmen, die das auch machen) ist vergebene Liebesmühe.

Ich kann zum Beispiel ein altes System innerhalb von zwei Minuten wiederbeleben, wenn die Festplatte keinen Schaden hat, sonst geht das in weniger als einer halben Stunde, mit ganz einfachen Mitteln.

Eine Spiegelung der gesamten Platte hat für die Datensicherung den gravierenden Nachteil, dass man nicht so ohne weiteres an eine einzelene Datei kommt. Wenn ich z.B. eine 30 Seitige Textdatei wiederherstellen muss, verliere ich den kompletten Istzustand meines Systems.

Schau Dich lieber nach einem dateibasierten Backuptool um.

Zu Deinen Fragen:
Du kannst mit Ghost so viele Spiegelungen vornehmen wie du willst, vorausgesetzt du legst die Imagedatei in zwei unterschiedlichen Ordnern ab, bzw. gibst beiden unterschiedliche Namen

1 Jahr Gültigkeit bezieht sich auf Deine Lizenz. Soll heißen nach dem die Gültigkeit abgelaufen ist bezahlst du entweder erneut, oder du musst dir ein anderes Programm suchen. (Soviel zum Thema gut aufgehoben bei Symantec)

Hoffe geholfen zu haben.

..Hi Jakob …

wurde deine Frage schon beantwortet?

MFG Swen

..Hi Jakob …

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Hallo Swen

Zunächst einmal ein Dankeschön für die Antwort.
Habe mich durchgewurstelt u.für Acronis entschieden und zunächst eine Versuchsversion installiert. Backups zu verschiedenen Zeitpunkten in getrennten Ordnern abzulegen funktioniert, was nicht verwunderlich ist. Auswahl: Gesamtbackup oder Ergänzung auf den jeweiligen original Istzustand.
Ob es bei einer Rückspiegelung, (Fall dass Festplatte ihr Leben aufgibt) auch so gut funktioniert, hoffe ich so schnell noch nicht ausprobieren zu müssen, obwohl es, soweit ich vorgedrungen bin, auch eine Symolation des „Ernstfalles“ gibt.
Könnte mir auch vorstellen, dass es bei gleichen Peripheriegeräten klappen müßte.
Gruß
Jakob

MFG Swen

Hi …

ich kann Dir nur den Tip geben : Eine Rücksicherung NIEMALS erst im Notfall zu erarbeiten.Heute gibt es so viele Möglichkeiten … z.B. V-Maschinen usw.

Teste es … und Du bist auf der sicheren Seite!!!

Wichtig ist auch zu wissen, WAS sichere ich!!!

Eine Sicherung von 500.000 Datein in eine Backupdatei (z.B Endung *.tib) kann ganz böse in die Hose gehen.

Wenn (standardmäßig bei Acronis) auch noch eine Komprimierung mit eingeschaltet wird, kann diese eine Datei schnell zum Fluch werden!! Ich sag nur CRC-Prüfung.

Es ist wirklich sehr wichtig zu wissen, was sichere ich, wie sichere ich und vor allem welche „sinnvolleren“ Methoden gibt es noch.

Ich habe Leute weinen sehen … weil das Image korrupt war … es sind Leute entlassen wurden… oder besser… eine Firma musste einen Kredit aufnehmen um eine Datensicherung lesbar zu machen…

Kannst Dich ruhig melden …

MFG Swen