Hallo zusammen,
ich habe eine 160er Sata- HD, auf der ich XP und Linux (Ubuntu) installiert habe. Nun wüsste ich gerne, ob ich Probleme mit dem Grub- Manager bekomme, sollte ich mal ein Restore von XP machen müssen. Ich sichere mit Acronis 10, allerdings mit einer Art Spezialversion für Seagate und Maxtor Platten, die es gratis gibt. Das Backup habe ich, ich würde nun auch gerne mal checken, ob das Restore funzzt.
Ich hab’ allerdings nicht allzuviel Lust, danach Linux nochmal zu installieren. Ist eigentlich im MBR dieser Grub Bootmanager drin oder ist der in einem eigenen Sektor?
Gruß
Hermann
Hallo Hermann!
Hast du das XP-Backup nach oder vor der Linux-Installation gemacht?
Hast du es vorher gemacht, ist der Bootloader „Grub“ nach einem Restore nicht mehr vorhanden. Hier ist der MBR durch Windows beschrieben und „kennt“ Linux dann nicht mehr.
Hast du das Backup nach der Linux-Installation gemacht, ist der MBR durch den Bootloader „Grub“ beschrieben und wurde somit mitgesichert.
Im Falle, dass du Linux nicht mehr möchtest muss der MBR durch Windows wieder neu beschrieben werden (fixmbr). Solange ist Grub nun dein Bootloader für alle Betriebssysteme.
Viele Grüße
André
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Hermann
ich habe eine 160er Sata- HD, auf der ich XP und Linux
(Ubuntu) installiert habe. Nun wüsste ich gerne, ob ich
Probleme mit dem Grub- Manager bekomme, sollte ich mal ein
Restore von XP machen müssen. Ich sichere mit Acronis 10,
allerdings mit einer Art Spezialversion für Seagate und Maxtor
Platten, die es gratis gibt. Das Backup habe ich, ich würde
nun auch gerne mal checken, ob das Restore funzzt.
Ich hab’ allerdings nicht allzuviel Lust, danach Linux nochmal
zu installieren. Ist eigentlich im MBR dieser Grub Bootmanager
drin oder ist der in einem eigenen Sektor?
Grub nistet sich im MBR ein.
Aber es ist kein grosser Aufwand, unter Linux den MBR separat zu backupen
siehe
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=112…
Gruss
ExNicki
Hallo Andre!
danke für dein Posting.
Hast du das XP-Backup nach oder vor der Linux-Installation
gemacht?
Habe das Backup der NTFS- Partition mit XP nach der Linux- Installation gemacht.
Hast du es vorher gemacht, ist der Bootloader „Grub“ nach
einem Restore nicht mehr vorhanden. Hier ist der MBR durch
Windows beschrieben und „kennt“ Linux dann nicht mehr.
Hast du das Backup nach der Linux-Installation gemacht, ist
der MBR durch den Bootloader „Grub“ beschrieben und wurde
somit mitgesichert.
Macht das jedes Partitionen Backup Programm so oder gibt es da Unterschiede?
Im Falle, dass du Linux nicht mehr möchtest muss der MBR durch
Windows wieder neu beschrieben werden (fixmbr).
Was heißt fixmbr? Ist das eine Funktion eines wie auch immer gearteten Zusatzprogrammes?
Solange ist
Grub nun dein Bootloader für alle Betriebssysteme.
Gibt es unter XP noch das Fdisk/mbr, was unter Win9x den Bootsektor neu erstellt hat und damit auch etwaige Viren und Gedöns entfernt hat?
Viele Grüße
Hermann
Hi ExNicki,
danke für dein Posting.
… Ist eigentlich im MBR dieser Grub Bootmanager
drin oder ist der in einem eigenen Sektor?
Grub nistet sich im MBR ein.
In den 512 Bytes ist also ein kompletter Bootmanager- schier unglaublich! Da ich es aber jetzt schon oft genug so gelesen habe, glaube ich es.
Aber es ist kein grosser Aufwand, unter Linux den MBR separat
zu backupen
siehe
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=112…
Danke für den Link, ich fürchte, das übersteigt leider derzeit noch mein Linux Know How, das durchaus noch gegen Null konvergiert
. Ist das eine Eingabe, die man im Terminal machen muss? Ich habe so den Eindruck. Ich weiß derzeit noch nicht mal- shame on me- wie ich das bediene. Gibt es da - zumindest jetzt für das Sichern des MBR- eine Art Kurzeinstieg irgendwo? Die Ubuntu- Hilfe ist ja umfangreich- zu umfangreich, um dererlei mal eben zu finden.
Was hältst du von der anderen Antwort, dass nämlich der MBR auf jeden Fall mitgesichert wird- auch durch eine Win- Software wie Acronis.
Gruß
Hermann
Hallo !
Macht das jedes Partitionen Backup Programm so oder gibt es da
Unterschiede?
Sollten sie eigendlich. Wir reden aber hierbei von welchen die das System sichern.Es gibt ja auch Backup Programme die nur Ordner usw. sichern.Wobei Acronis und Paragon die zwei bekanntesten Vertreter im Homebereich sind.Inwieweit aber Paragon mit den Linuxformaten ext./Reiser usw. umgehen kann weiss ich nicht.
Linuxsicherungen solltest du von Acronis auch über die Notfall CD erledigen lassen.Diese starten in der Linuxumgebung und sichern dann.Startest du das unter Windows direkt, kann es (manchmal) Probleme geben.
Inwieweit aber deine Spezial Versionen da korrekt funktionieren weiss ich nicht, das musst du mit nem Recover ausprobieren.Zur Not ist Grub mit der Live CD schnell wieder zurück kopiert.Wikis unter ubuntuuser.de sind für Anfänger recht gut geschrieben.Kannst mal dir das z.T. "Grub"ausdrucken.
Genauso würde ich dir empfehlen mal den Befehl für Sicherung des X-Server und das zurück kopieren, oder das reconfigure des selben irgendwo zur Seite zu legen.
Sind zwar einfache Konsolenbefehle,aber wenn du sie brauchst hast du sie schnell eingetippt.Alles andere geht ja immer unter ner GUI.
Was heißt fixmbr? Ist das eine Funktion eines wie auch immer
gearteten Zusatzprogrammes?
Das ist das von dir unten genannte fdisk/mbr.Schreibt den B…S… von der Platte wieder neu.
Also denke dran, nicht einfach einsetzen sonst ist der Grub weg.Zukünftig kannst du bei einer Neuinstallation eines Linuxsystemes den Grub in die Part. deines Linuxsystemes schreiben lassen.Dann kannst du nach editieren des Win BL immer das Linux wieder starten, selbst nach fixmbr.
Solange ist
Grub nun dein Bootloader für alle Betriebssysteme.
Gibt es unter XP noch das Fdisk/mbr, was unter Win9x den
Bootsektor neu erstellt hat und damit auch etwaige Viren und
Gedöns entfernt hat?
Das Gedöns das heute eingesetzt wird, macht ganz andere Sachen wie ein Boot Sektor Virus zu installieren.Da kannste höchstens ein paar Win Daus etwas ärgern.Die moderne Malware von heute deaktiviert dir z.B deine AV Software und lädt dann andere nette Sachen nach:wink:
FG I.
Ergänzung
Hi Insulin
Was heißt fixmbr? Ist das eine Funktion eines wie auch immer
gearteten Zusatzprogrammes?
Das ist das von dir unten genannte fdisk/mbr.Schreibt den
B…S… von der Platte wieder neu.
Gibt es unter XP noch das Fdisk/mbr, was unter Win9x den
Bootsektor neu erstellt hat und damit auch etwaige Viren und
Gedöns entfernt hat?
DOS-basierte Windosen benutzten den Befehl fdisk /mbr, Win NT, 2000, XP und Vista benutzen fixmbr für den gleichen Zweck, nämlich den MasterbootRecord neu zu schreiben.
@ Hermann
Dieser Befehl funktioniert allerdings nur in der Wiederherstellungskonsole. (also per CD booten, auf „R“ für Reparatur gehen)
den Bootsektor der jeweiligen Partition kannst du mit fixboot neu schreiben.
Gruss
Junior
Hi Hermann
danke für dein Posting.
… Ist eigentlich im MBR dieser Grub Bootmanager
drin oder ist der in einem eigenen Sektor?
Grub nistet sich im MBR ein.
In den 512 Bytes ist also ein kompletter Bootmanager- schier
unglaublich! Da ich es aber jetzt schon oft genug so gelesen
habe, glaube ich es.
Yep, so is es. Und wie Insulin schon geschrieben hat, kansnt du wahlweise Grub in den MBR verpflanzen, in den Bootsektor der Linuxpartition oder sogar auf Diskette, die du dann aber ständig im Gbrauch haben musst.
Aber es ist kein grosser Aufwand, unter Linux den MBR separat
zu backupen
siehe
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=112…
Danke für den Link, ich fürchte, das übersteigt leider derzeit
noch mein Linux Know How, das durchaus noch gegen Null
konvergiert
. Ist das eine Eingabe, die man im Terminal
machen muss?
yep, aber du brauchst ja nur abzuschreiben, nicht schwierig 
Ich habe so den Eindruck. Ich weiß derzeit noch
nicht mal- shame on me- wie ich das bediene. Gibt es da -
zumindest jetzt für das Sichern des MBR- eine Art Kurzeinstieg
irgendwo? Die Ubuntu- Hilfe ist ja umfangreich- zu
umfangreich, um dererlei mal eben zu finden.
hab ich dir doch gepostet. Gilt für alle Linuxdialekte.
Was hältst du von der anderen Antwort, dass nämlich der MBR
auf jeden Fall mitgesichert wird- auch durch eine Win-
Software wie Acronis.
ich benutze Paragon, kenne Acronis nur dem Namen her. Im Prinzip sichert ein Image-Backup-Progi den MBR gleich mit, ich weiss aber aus Erfahrung, dass das Zurückschreiben manchmal Schwierigkeiten bereitet. Den MBR separat zu sichern, bedeutet demnach einfach eine zusätzliche Sicherheit.
Gleichwohl kannst du bei komplett fehlgeschlagener Reparatur/Einspielen des Backups auch Grub reparieren oder neu installieren. Lässt sich alles ohne allzu grossen Aufwand bewerkstelligen 
Gruss
ExNicki
Hallo.
In den 512 Bytes ist also ein kompletter Bootmanager- schier
unglaublich! Da ich es aber jetzt schon oft genug so gelesen
habe, glaube ich es.
Yep, so is es.
Nein, so ist es nicht. Tatsächlich besteht der Grub aus 2 resp. 3 stages (stage 1, 1.5, 2). Nur die Stage 1 liegt in den ersten 512 Byte. Diese tun im wesentlich nichts anderes, als die stage 1.5 aus den ersten 31.5k (63 sektoren) zu laden.
Ab da kann Grub auf Filesysteme zugreifen und lädt die stage 2 von der boot-partition, etwa ext2 formatiert. In der liegen dann etwa auch die netten Bitmaps für den Hintergrund, die wesentlich mehr als 0.5kB benötigen.
mfg.
Quellen:
http://www.pixelbeat.org/docs/disk/
source code: grub-0.97/stage1/stage1.S
Hi ExNicki,
danke für dein Posting.
@ Hermann
Dieser Befehl funktioniert allerdings nur in der
Wiederherstellungskonsole. (also per CD booten, auf „R“ für
Reparatur gehen)
Ist damit die Installations CD von XP gemeint?
den Bootsektor der jeweiligen Partition kannst du mit fixboot
neu schreiben.
Ich benutze ein Programm, das nennt sich Smart Partition Recovery, ist Freeware. Das kann auch die Partitionstabelle wieder herstellen. Ist aber ein Windoof-Programm und sichert die ersten 512 Bytes, soviel habe ich schon gepeilt. Aber: Ein anderes Programm- hört auf den Namen MBRfix- sichert auch den MBR, aber wenn man die beiden Dateien vergleicht, kommt ein Unterschied zutage, was ja wohl nicht sein dürfte.
Fixboot und sfdisk - sind das Programme, die unter XP laufen und irgendwie aufrufbar und auch für nicht Profis benutzbar sind?
Gruß
Hermann
Hi KoRn
In den 512 Bytes ist also ein kompletter Bootmanager- schier
unglaublich! Da ich es aber jetzt schon oft genug so gelesen
habe, glaube ich es.
Yep, so is es.
Nein, so ist es nicht. Tatsächlich besteht der Grub aus 2
resp. 3 stages (stage 1, 1.5, 2). Nur die Stage 1 liegt in den
ersten 512 Byte. Diese tun im wesentlich nichts anderes, als
die stage 1.5 aus den ersten 31.5k (63 sektoren) zu laden.
Ab da kann Grub auf Filesysteme zugreifen und lädt die stage
2 von der boot-partition, etwa ext2 formatiert. In der liegen
dann etwa auch die netten Bitmaps für den Hintergrund, die
wesentlich mehr als 0.5kB benötigen.
danke für die Richtigstellung
mal wieder was dazugelernt
Aber in der Praxis ändert das nichts an der Vorgehensweise
Gruss
ExNicki
Hi Herrmnn
danke für dein Posting.
@ Hermann
Dieser Befehl funktioniert allerdings nur in der
Wiederherstellungskonsole. (also per CD booten, auf „R“ für
Reparatur gehen)
Ist damit die Installations CD von XP gemeint?
yep
den Bootsektor der jeweiligen Partition kannst du mit fixboot
neu schreiben.
Ich benutze ein Programm, das nennt sich Smart Partition
Recovery, ist Freeware. Das kann auch die Partitionstabelle
wieder herstellen. Ist aber ein Windoof-Programm und sichert
die ersten 512 Bytes, soviel habe ich schon gepeilt. Aber: Ein
anderes Programm- hört auf den Namen MBRfix- sichert auch den
MBR, aber wenn man die beiden Dateien vergleicht, kommt ein
Unterschied zutage, was ja wohl nicht sein dürfte.
Eigentlich nicht. Wie du schon erwähntest, besteht der MBR aus den 1. 512 Bytes
Fixboot und sfdisk - sind das Programme, die unter XP laufen
und irgendwie aufrufbar und auch für nicht Profis benutzbar
sind?
jein
fixmbr und fixboot sind Befehle der XP-Wiederherstellungskonsole.
Sämtliche Befehle mit ihren Parametern findest du in der Windowshilfe unter dem Stichwort Wiederherstellungskonsole
sfdisk ist ein Linux-Befehl.
Gruss
ExNicki