Ich hatte das Thema schon mal gepostet, leider bin ich damit nicht weitergekommen. Daher noch mal ein Versuch.
Produktbegleitend stellen wir unseren Kunden PCs zur Verfügung, damit diese unsere Produkte vorbereiten und verarbeiten können.
Dabei wird auf dem PC ein Verzeichnis mit kundenspezifischen Daten generiert, was schnell bei 20-30 MB landet.
Diese Daten sollen gesichert werden.
Unsere Wunschvorstellung wäre, dass der Kunde ein Icon auf dem Desktop hat, was er doppelklickt, und automatisch wird entweder
- auf der CDRW die alten Daten überschrieben oder
- auf der CDRW ein Verzeichnis angelegt, Verzeichnisnamen generiert z.B. aus Datum/Uhrzeit und die entsprechenden Daten auf diese CDRW in das Verzeichnis einkopiert.
Der Kunde wird von uns verpflichtet, diese Tätigkeit mindestens wöchentlich vorzunehmen.
Sinn ist es, dass er bei einem Rechnerschaden auf dem ihm gestellten Ersatzrechner die letzte Sicherung zurückkopiert (selbst oder durch Service) und er ohne Schaden mit seinen Daten weiterarbeiten kann.
Wir haben einen Standard-PC mit CDRW und z.Zt. Nero und InCD als Software auf Win 98SE.
Bisher haben wir die CDRW formatiert und einfach einen Batch auf den Desktop gelegt, der gem. Punkt 1 auf der CDRW die alten Daten überschrieben hat. Bei Abstürzen und manchmal auch nach normalen Runterfahren bekommen wir beim Booten gelegntlich jedoch den Hinweis, dass die innenliegende CDRW nicht formatiert sei und neu formatiert werden müsse, wobei die gesicherten Daten dann natürlich futsch sind.
Wer kann uns mit einer Idee weiterhelfen. Es muss keine CDRW sein, ginge auch mit einer CDROM, im Zweifelsfalle jede Woche eine neue.
Michael
Ich hatte das Thema schon mal gepostet, leider bin ich damit
nicht weitergekommen. Daher noch mal ein Versuch.
Was ist da nun andesr?
Produktbegleitend stellen wir unseren Kunden PCs zur
Verfügung, damit diese unsere Produkte vorbereiten und
verarbeiten können.
?
Dabei wird auf dem PC ein Verzeichnis mit kundenspezifischen
Daten generiert, was schnell bei 20-30 MB landet.
Diese Daten sollen gesichert werden.
Gut.
Unsere Wunschvorstellung wäre, dass der Kunde ein Icon auf dem
Desktop hat, was er doppelklickt, und automatisch wird
entweder
- auf der CDRW die alten Daten überschrieben oder
- auf der CDRW ein Verzeichnis angelegt, Verzeichnisnamen
generiert z.B. aus Datum/Uhrzeit und die entsprechenden Daten
auf diese CDRW in das Verzeichnis einkopiert.
Der Kunde wird von uns verpflichtet, diese Tätigkeit
mindestens wöchentlich vorzunehmen.
Verdammt selten…
Sinn ist es, dass er bei einem Rechnerschaden auf dem ihm
gestellten Ersatzrechner die letzte Sicherung zurückkopiert
(selbst oder durch Service) und er ohne Schaden mit seinen
Daten weiterarbeiten kann.
Wir haben einen Standard-PC mit CDRW und z.Zt. Nero und InCD
als Software auf Win 98SE.
Bisher haben wir die CDRW formatiert und einfach einen Batch
auf den Desktop gelegt, der gem. Punkt 1 auf der CDRW die
alten Daten überschrieben hat. Bei Abstürzen und manchmal auch
nach normalen Runterfahren bekommen wir beim Booten
gelegntlich jedoch den Hinweis, dass die innenliegende CDRW
nicht formatiert sei und neu formatiert werden müsse, wobei
die gesicherten Daten dann natürlich futsch sind.
?
Huck? Vielleicht solltet ihr den Rechner nicht ebstürzen lassen. Vielleicht ist Win98 nicht geeignet, um Backups u erstellen. Vileiiecht ist mir Deinen Fehlerbeschreibung auch nur einfach völlig unklar.
Wer kann uns mit einer Idee weiterhelfen.
Das Problem in einem Satz ist was?
BTW: cdrecord gibt es auch für Windows.
Sebastian
Produktbegleitend stellen wir unseren Kunden PCs zur
Verfügung, damit diese unsere Produkte vorbereiten und
verarbeiten können.
…
Unsere Wunschvorstellung wäre, dass der Kunde ein Icon auf dem
Desktop hat, was er doppelklickt, und automatisch wird
Es ist immer eine sehr schlechte Idee, die Verantwortung für die Sicherung dem Anwender bzw. Kunden zu überlassen. Aus langer und leidvoller Erfahrung weiss ich, dass Datensicherung einen EDV-Profi zwingend voraussetzt.
Aber wenn ihr den PC dem Kunden überlasst, dann habt ihr doch sicher eine ISDN- oder sonstige Netzwerkanbindung an diesen PC??? In diesem Fall könnt ihr die Daten regelmässig auf einen eigenen Server spiegeln. Auch wenn der Volumenaufwand auf ersten Blick hoch erscheint, intelligente Spiegelungskonzepte, die nur die tatsächlich geänderten Daten übertragen, lassen die Transferdauer auf ein paar Minuten täglich schrumpfen.
Auf diese Weise habe ich schon gigabyte-volumes per ISDN gesichert.
Hallo,
ist ja prinzipiell eine nette Idee, hat aber folgende Haken:
- In dem PC-Raum gibt es keinen TK-Anschluss, das sind Werkstatträume.
- Die Kunden wollen Ihre Daten nicht dem Hersteller geben.
Beste Grüsse
Michael
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Michael,
ich habe in einem Fall folgende Loesung gewaehlt:
- zweite (kleine) Festplatte eingebaut
- Script, das beim Schliessen der Anwendung (in diesem Fall Word)alle Daten auf die zweite Platte sichert.
salut
gernot
ich habe in einem Fall folgende Loesung gewaehlt:
- zweite (kleine) Festplatte eingebaut
- Script, das beim Schliessen der Anwendung (in diesem Fall
Word)alle Daten auf die zweite Platte sichert.
Ich bin ja bekanntermaßen paranoid. Die Lösung von Dir ist ja besser als nichts, aber in professionellem Unfeld IMHO keine gute (ausreichende) Idee.
· Die Daten könnten auch von der zweiten Platte gelöscht werden (Softwarefehler, Virus, Bedienungsfehler, …]
· Man kann korrumpierte Daten über einige Generationen weitersichern. Man merkt das, daß dann doch die daten „irgendwie“ kaputt sind.
· Blitz, Brand, Spannungsspitzen machen mit Pech beide Festplatten kaputt.
Bei mir zuhause habe ich eine extra Partition, die nur kurz im Rahmen der automatischen Sicherung gemountet wird. Da leigen dann einige Generationen meiner Daten herum.
Gesichert wird dann in etwas größeren Abständen auf CD-RW.
Das ist für zu Hause „ganz nett“, auf einem professionell genutzen Rechner würde ich das aber „sicherer“ machen wollen. Unbedingt.
Sebastian
natuerlich hast du recht …
Ich bin ja bekanntermaßen paranoid.
naja, seh ich nicht so …
Die Lösung von Dir ist ja
besser als nichts, aber in professionellem Unfeld IMHO keine
gute (ausreichende) Idee.
natuerlich hast du recht - nicht nur was das professionelle umfeld betrifft.
aber 
- ich habe die frage so verstanden, dass bisherige loesungen (professionelle) nicht funktionierten. und ich kann das nachvollziehen. meine erfahrung mit mittelstandsbetrieben ist, dass es schwierig ist, datensicherung zu implementieren, die ein handeln der betroffenen verlangt.
und: viele betriebe weigern sich, adressdaten ausser haus zu sichern. sie sind ihr wertvollstes gut und fuerchten viel weniger den datengau als den adressklau.
sie sind auch selten bereit, die geringe arbeit eines datensicherungskonzeptes mit mehreren generationen auf sich zu nehmen.
meine loesung:
-
fuer die agentur, fuer die ich verantwotlich bin:
staendige sicherung aller wichtigen daten aller rechner per script auf einen fileserver. von dort holt sich ein rechner, der einen anderen standort hat und von usern nicht per netzwerk erreichbar ist, taeglich die geaenderten daten, speichert sie auf platte und sichert auf baender.
-
fuer die, die ein klein wenig aufwand zulassen:
sicherung per script auf eine pcmcia-festplatte
-
fuer die, die nicht bereit sind, auch nur einen finger zu ruehren:
per script automatisch auf 2. platte im rechner oder fileserver, sofern es ein netzwerk gibt.
mit sicherung auf band oder cd durch anwender habe ich schlechte erfahrungen. mit einer einzigen ausnahme in 12 jahren hat das keiner laenger als 3 monate gemacht.
prinzipiell geb ich dir vollkommen recht - aber du kannst nur das machen, was deine kunden bereit sind selbst zu tun.
salut
gernot