Dauer der Bearbeitung des Reha-Antrages

Hallo liebe Community,
ich habe von Geburt an Rückenprobleme mit starker Skoliose, gekippter Hüfte, schrägstehender Hüfte, Beinverkürzung, Sakroilitis, Arthrose in beiden Hüftgelenken, eine Bandscheibenvorfall LW4/5, wahrscheinlich Morbus Bechterew und Fibromyalgie. Seit 8 Jahren bin ich Schmerzpatient, die Medikamente haben mir eine chronische Gastritis eingebracht, eine Zwölffingerdarmentzündung und Verätzungen in der Speiseröhre.
Jetzt habe ich am 10. Juni bei der Rentenversicherung einen Antrag auf eine stationäre Reha gestellt (keine Anschluss-Reha nach einem Krankenhausaufenthalt). Es ist mein erster Antrag, ich hatte noch keine Reha und zahle seit 25 Jahren ununterbrochen in die Rentenversicherung ein. Da es mir im Moment sehr schlecht geht und ich vor Schmerzen kaum meinen Alltag und mein Berufsleben bewältigen kann, für soziale Kontakte keine Kraft und Energie mehr habe warte ich sehnsüchtig auf Post von der Rentenversicherungsanstalt. Früher musste man wohl drei Monate Berabeitungszeit einrechnen.
Ist das heute immer noch so?
Bin für jede Antwort dankbar :smile:
Viele Grüße,
Andrea

Hallo Andrea,
es ist eine sehr gute Idee von Dir ,Dir zusätzliche Hilfe und medizinische Betreeuung über diesen Weg zu holen. Bei Deinen schwerwiegenden und schmerzhaften Erkrankungen wünsche ich Dir viel Erfolg.
Zu Deiner Frage:
Eine Bearbeitungszeit von 3 Monaten ist mir nicht bekannt.Aus meinem Umkreis und auch von mir selber kann ich sagen das die längste Wartezeit max. 4 Wochen waren bis eine Antwort kam.Es spricht aber auch gar nichts dagegen (so hat es jetzt erst mein Bruder gemacht nach c.a. 14 Tagen anzufragen wielange man auf die Antwort warten muss.Ein Hinweis auf die Vermeidung von Arbeitsunfähigkeiten könnte das sachlich noch ergänzen. Ich wünsche Dir eine schnelle Antwort und viel Erfolg in Deiner Reha.
LG
Roberta

Liebe Roberta,

danke für Deine Antwort !! Gestern kam die Bewilligung und am 11. August geht es ab in die Reha.

LG, Andrea

Hallo Andrea,

ich kann recht gut nachfühlen wie es Dir grad ergeht. Hab seit 26 Jahren schweres Rheuma mit heftigen Schmerzen und immer wiederkehrenden OP´s.

Mit dem Reha-Antrag gibt es schon noch die Regelung innerhalb 3 Monate. Bei meinemm Mann ging es jedoch innerhalb von 6 Wochen durch. Er hatte allerdings auch viele Atteste, Unterlagen usw. mitgeschickt und wollte in keine bestimmte Klinik.

Was sicher hilfreich ist, bei der DRV in Berlin anzurufen und der Reha Abteilung zu schildern, wie heftig der Alltag momentan ist. Oft hilft dass um die Sache zu beschleunigen (einfach darum bitten).

Ich wünsch Dir alles, alles Gute und viel Kraft.

VG
Claudia

Liebe Claudia,
vielen Dank für Deine Antwort. Das hört sich bei Dir ja auch alles andere als gut an :frowning:
Gestern ist meine Bewilligung gekommen und heute kämpfe ich mit den ganzen Formularen :wink: Werde als nächstes die Krankenkasse anrufen, ob ich das Formular hinschicken kann oder vorbeikommen muss. Meine Güte was die nicht alles von verschiedenen Stellen wissen wollen. Sowohl die Rentenversicherungsanstalt als auch die Klinik. Morgen habe ich noch Arzttermine für die Unterlagen, … Bürokratie in Deutschland :smile:

Ich wünsche Dir eine möglichst schmerzfreie Zeit und bin jetzt sehr gespannt, wie es mir in der Reha ergehen wird.

LG, Andrea

Hallo nochmal,

dass ist ja prima, dass es so schnell geklappt hat.

Das ist Deine erste Reha, oder? Ich kann Dir nur empfehlen, den Ärzten dort zu sagen was Du brauchst und was Dir gut tut. Und auch wenn eine Behandlung Dir nicht taugt.

Ich hoffe es gefällt Dir dort. Ich genieße es immer, wenn ich mal nichts einkaufen, planen, kochen usw. muss. Allein das ist schon hilfreich.

Also, eine gute Zeit. Laß Dich schön aufpäppeln…

LG
Claudia

Liebe Claudia,

ja, es ist meine erste Reha und ich fühle mich gerade erschlagen von den Formularen die ich vom Rentenversichserungsträger und von der Klinik bekommen habe. Die Klinik will auch vorab schon alles wissen was ich bisher an Behandlungen hatte, welche Medikamente ich nehme, wo meine ganz großen Schwachpunkte sind, was ich mir erhoffe (unterteilt in Unterpunkte), … Das macht auch mich einen guten Eindruck und sieht so aus als wollten die wirklich etwas mit mir erreichen :wink:
Ich komme nach Bad-Sooden Allendorf.
Ich wäre froh wenn ich mal wieder einkaufen oder kochen könnte :wink: Geht nämlich im Moment leider immer noch nicht. Ich kann max. 5 Minuten auf der Stelle stehen und max. 15 Minuten gehen, dann ist Schluss.
Worauf ich am meisten hoffe ist, dass ich meinen sportlichen Schweinehund bekämpft bekomme und die mich von morgens bis abends mit Behandlungen und Therapien zuschütten. Als Schreibtischtäter sitze ich wirklich den ganzen Tag und bin abends einfach zu faul um mich aufzuraffen und das Wochenende ist normalerweise angefüllt mit Familie, einkaufen, putzen, bügel (ich wohne bei Frankfurt und arbeite in München, bin also nur am Wochenende zu Hause). Ich baue darauf, dass ich es nach der Reha auf die Reihe kriege auch in München etwas zu machen und am Wochenende meine Krankengymnastik regelmäßig mache, Fahrrad fahre oder walke oder was auch immer, aber diese Faulheit abzustreifen. Es kann ja nur noch besser werden :wink:

Liebe Grüße,
Andrea

Hallo Andrea,
ich freue mich sehr für Dich und wünsche Dir einen suber gesundheitlichen Erfolg und viel Zeit für Dich und Entspannung.
LG
Roberta

Hallo Andrea,

das kenn ich gut mit dem Gehen und Laufen. Sind in etwa auch so die Zeiten, die ich durchhalte.

Hört sich ganz gut an mit der Klinik in Bad Soden. Hoffentlich bringt Dir das was. Ich war im März auch 5 Wochen weg (zusammen mit meinem Mann). War prima, dass das so geklappt hat, denn alleine wäre ich nicht zurecht gekommen.

Ich wünsch Dir eine gute Zeit dort, viele Anwendungen und ordentlich motivierte Therapeuten (das ist schon mal die halbe Miete).

LG Claudia