Dauer einer Probefahrt

Hallo,

ein Bekannter möchte sich ein neues Auto zulegen (Peugeot 307 SW Diesel, NP 23.000 €) und hat schon bei einigen Händlern in der Umgebung wegen einer Probefahrt nachgefragt. Er wollte das Auto vor dem Kauf mal einen halben bis ganzen Tag testen (Platz für 2 Fahrräder etc).
Meiner Meinung nach ein nicht ungewöhnliches Ansinnen, wenn man bedenkt, wie teuer so eine Kiste ist und wie lange man sich daran bindet (bei dem Preis!).

Als Antwort kamen Sprüche von „Höchstens 10 Minuten und dann auch nur mit einem Angestellten unseres Hauses“ bis „Wir sind doch keine Autovermietung!“.

Nun ja, dachten wir, fragen wir bei Peugeot direkt nach.

Dort die tel. Auskunft: Die Probefahrt dauert max. 30 Minuten, außerdem kann dies das jeweilige Autohaus selbst entscheiden.

Schon klar. Aber als wir uns die Vorführwagen mal genauer anschauten, waren wir doch erstaunt!

Diese VFW wurden bei einigen Autohäusern von den Familienmitgliedern zum Shopping und zum Wochenendtrip genutzt (verschmutzer Innenraum, Aschenbecher voll, auf der Ladefläche Zwiebelschalen und Katzensandreste aus undichte Tüten, ungepflegtes Äußeres etc.).

Und dann kriegt man eine etwas ausgiebigere Probefahrt faktisch verweigert! Für diesen Preis würde ich bei Peugeot keinen VFW kaufen, wenn überhaupt ohne vorher zu testen.

Beim Opel-Händler 3 Meter weiter gab sich Verkäufer kulanter:

„Sie möchten eine Probfahrt? Paßt es Ihnen am Pfingstwochenende? Sie holen den Wagen (Zafira Diesel 2,2 Ltr., mit allem Schnickschnack, NP 28.000 €) am Freit um 15:00 ab und stellen ihn am Pfingstmontag abends vollgetankt bei uns im Hof ab.“ Drei Tage fahren für die Tankfüllung.

Das ist für mich Dienst am Kunden!

Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen mit Probefahrten bitte mal schildern?

Danke im Vorraus

gruss moritzbock

ein Bekannter möchte sich ein neues Auto zulegen… Er wollte :das Auto vor dem Kauf mal einen halben bis ganzen Tag testen
(Platz für 2 Fahrräder etc).

Hallo,

was möchte der Käufer denn „testen“ - einen ganzen Tag lang?
Um die Lademöglichkeiten für Fahrräder auszuprobieren, braucht man ein paar Minuten. Ansonsten hat sicher niemand etwas dagegen und schaut auch nicht auf die Minute, wenn man das Vorführfahrzeug für eine Probefahrt um den Block benutzt. Um Kurzurlaubern zu einem fahrbaren Untersatz zum Nulltarif zu verhelfen, sind die Vorführfahrzeuge aber i. a. nicht gedacht.
Einmal anders herum gefragt: Würdest Du als Händler jedem x-beliebigen wildfremden Menschen ein beinahe fabrikneues Auto für ein Wochenende in die Hand drücken, nur weil er neugierig in den Verkaufsraum schneite?

In einigen Bereichen ist folgende Verfahrensweise üblich: Was über eine Vorführung hinaus geht und dem Kunden eine selbständige Nutzung ermöglicht, wird als kostenpflichtige Vermietung behandelt. Der Mietpreis wird bei Kauf voll angerechnet. So schützt man sich vor Dünnbrettbohrern, die ohne Kaufabsicht eine kostenlose Nutzung im Sinn haben. Kunden, die man bereits kennt und deren Zahlungsfähigkeit und Bedarf außer Zweifel steht, kann man individuell bevorzugt behandeln. So handhabe ich die Sache auf einem anderen Gebiet und es hat sich bewährt. Andernfalls macht man sich schnell zum dummen August von Wichtigtuern ohne Geld im Beutel.

Gruß
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

was möchte der Käufer denn „testen“ - einen ganzen Tag lang?
Um die Lademöglichkeiten für Fahrräder auszuprobieren, braucht
man ein paar Minuten. Ansonsten hat sicher niemand etwas
dagegen und schaut auch nicht auf die Minute, wenn man das
Vorführfahrzeug für eine Probefahrt um den Block benutzt.

Es geht hier nicht nur darum, zu testen, ob und wieviel Fahrräder in den Kofferraum passen, sondern auch um die Fahreigenschaften, das Fahrgefühl an sich, die Beleuchtung etc.

Um Kurzurlaubern zu einem fahrbaren Untersatz zum Nulltarif zu
verhelfen, sind die Vorführfahrzeuge aber i. a. nicht gedacht.

Das war definitiv nicht beabsichtigt!

Einmal anders herum gefragt: Würdest Du als Händler jedem
x-beliebigen wildfremden Menschen ein beinahe fabrikneues Auto
für ein Wochenende in die Hand drücken, nur weil er neugierig
in den Verkaufsraum schneite?

Als ich meinen Wagen verkaufte, bin ich mit den Interessenten je nach Bedarf mal bis zu einer 3/4 Stunde rumgegurkt (und das als Privatverkäufer!), ohne den Sprit zu berechnen oder danach zu fordern, jetzt aber auch die Kiste gefälligst zu nehmen

  • ich wollte das Auto nämlich verkaufen

In einigen Bereichen ist folgende Verfahrensweise üblich: Was
über eine Vorführung hinaus geht und dem Kunden eine
selbständige Nutzung ermöglicht, wird als kostenpflichtige
Vermietung behandelt. Der Mietpreis wird bei Kauf voll
angerechnet. So schützt man sich vor Dünnbrettbohrern, die
ohne Kaufabsicht eine kostenlose Nutzung im Sinn haben.

Auch das (Anmietung des PKW) wurden von meinem Bekannten aus eigenem Antrieb dem Autohaus angeboten. Antwort siehe „… wir sind keine Autovermietung!“

Kunden, die man bereits kennt und deren Zahlungsfähigkeit und
Bedarf außer Zweifel steht, kann man individuell bevorzugt
behandeln. So handhabe ich die Sache auf einem anderen Gebiet
und es hat sich bewährt. Andernfalls macht man sich schnell
zum dummen August von Wichtigtuern ohne Geld im Beutel.

Beim Opel-Händler war mein Bekannter namentlich nicht bekannt bzw. fragte der Verkäufer nicht mal nach, ob er hier Kunde ist.

Fazit:

Auch ich würde meinen nächsten PKW nur dort kaufen, wo mir am weitesten entgegen gekommen wird.

Gruß
Wolfgang

gruss moritzbock

Hi!

Die Wahrheit liegt hier in der Mitte.
Es hat einen Grund, weshalb viele Autohändler sich so verhalten. Die Mehrzahl der Probefahrten wird von sog. „Joyriders“ durchgeführt, die kein Kaufinteresse haben, am Stammtisch aber immer damit prahlen wollen, jedes neue Modell „auf Herz und Nieren gtestet“ zu haben. Wie dieser Test aussieht, kann man sich vorstellen…

Es ist nach meiner Erfahrung einfach eine Frage des Auftretens, wie lange man den Wagen mitbekommt.
Da meine Mutter und meine Schwester jeweils ein neues Auto brauchten, habe ich in den letzten Monaten alles an Klein-Vans und Cabrios gefahren, was es auf dem Markt gibt. Vor allem das Wochenende mit dem Peugeot 206 CC war ein Spaß. Soviel zu Peugeot…
Wir haben das Ding dann auch bestellt.
Ausserdem haben wir einen Opel Zafira gekauft, auch hier hat es keinen gejuckt, ob man die Kiste 10 Minuten oder 10 Tage mitnimmt. Auch hier haben wir gekauft.
Mercedes und BMW wollten die Autos an meine Mutter (!) nur mit Begleitung eines Mitarbeiters zur Probefahrt übergeben. Das kommt jedoch nicht in Frage, da man so nicht richtig testen kann. Man wird zugequatscht und ist geneigt, anders zu fahren als im Alltag.
Ich hingegen war auch schon mit dem neuen CLK 2 Tage unterwegs.
Es kommt eben darauf an, wie man auftritt.

Das Risiko, einem „Heizer“ aufzusitzen hat der Autoverkäufer immer, dafür gibt es ja Herstellergarantien, die auch für Vorführwagen gelten.

Daher hilft hier nur eins: konsequent dort kaufen, wo der Service stimmt und den anderen klar sagen, weshalb man bei ihnen nicht kaufen wird.

Grüße,

Mathias

Als ich meinen Wagen verkaufte, bin ich mit den Interessenten
je nach Bedarf mal bis zu einer 3/4 Stunde rumgegurkt (und das
als Privatverkäufer!),

Warum denn nicht das ganze Wochenende :wink:

Beim Opel-Händler war mein Bekannter namentlich nicht bekannt
bzw. fragte der Verkäufer nicht mal nach, ob er hier Kunde
ist.

Tja, Opel geht es Umsatztechnisch ziemlich schlecht, da kommt man potentiellen Kunden schon mal weiter entgegen. Ich hab noch keinen Wagen länger als eine Stunde fahren müssen um zu wissen ob ich haben will oder nicht!

Pop

Huhu!

Könnt Ihr mir Eure Erfahrungen mit Probefahrten bitte mal
schildern?

Von einem halben Tag (A-Klasse) bis einer halben Stunde (Ford *ääääh*happichvergessenneedochnicht* Puma!). Bei VW schwankte es zwischen Gar-nicht-angeguckt-werden und 2 Stunden Probefahrt.

Es hängt scheinbar schwer vom Autohändler ab.
Aber ansonsten kenn ich Probefahrten in meinem Bekanntenkreis eigentlich nur so, dass man den Wagen schon mindestens 2 Stunden hat. Was soll ich denn in einer halben Stunde testen??? Die den Wagen nur 10 Minuten hergeben werden wissen warum *gg*

Bye, Vanessa

Hallöchen,

zunächst einmal teile ich Deine Einschätzung, daß man die Kiste im Alltagsbetrieb testen will. Schließlich will man den Wagen zukünftig ja nicht nur in der Stadt fahren, sondern auch mal auf der utobahn. Einen schwätzenden Verkäufer will ich dabei auch nciht neben mir sitzen lassen. Ob der Händler diese Einschätzungen teilt, ist seine Sache. Wenn er es anders sieht, darf er nicht erwarten, daß ich bei ihm ein mir unbekanntes Auto kaufe.

Zu meinen Erfahrungen: Ein Opel-Händler hat mir (damals 22) einen Opel Kadett Gsi nicht alleine überlassen wollen. Hat mich wohl als Spaßfahrer eingestuft. Zwar zu unrecht, aber dennoch verständlich. Ein Audi-Händler hat mir dann ein paar Tage später einen Audi 80 für einen Nachmittag mitgegeben.

Vor ein paar Jahren hat mir ein Opel-Händler alle möglichen anderen Modelle zur Wochenendtestfahrt aufschwatzen wollen, während mein Corsa inspiziert wurde. Ich wurde den Mann praktisch nicht los.

Als mein A4 neulich in der Inspektion war, wurde mir ein A6 und A8 für ein Wochenende angeboten. Und schließlich die Krönung: Ein Bekannter von mir brachte seinen 3er BMW in die Inspektion und bekam einen 7er BMW für´s Wochende mit. Eine Fahrleistung von knapp 1500 km hat den Verkäufer auch nicht weiter gestört.

Fazit (wenn man bei den paar Erfahrungen eines ziehen kann) : Wenn man schon einen Wagen der jeweiligen Marke fährt ist es einfacher, eine Probefahrt alleine ( auch eine längere) machen zu können. Nachvollziehbar.

Ansonsten hängt es vom eigenen Auftreten ab (behaupte ich mal) und von der Verkaufslaune des Verkäufers.

Einen Anspruch auf eine Probefahrt im gewünschten Umfang gibt es natürlich nicht. Aber ich würde einen Wagen nicht kaufen, wenn ich mit ihm nicht zumindest mal alleine eine Runde über die Autobahn drehen dürfte und den ein oder anderen Praxistest (Stichwort Fahrrad) machen dürfte.

Gruß
Christian

P.S
Daß die Fahrzeuge gern mal von den Verkäufern privat genutzt werden, ist wohl auch nichts Außergewöhnliches. Einen von einem Autohaus (Samstags!) inserierten Wagen konnten wir erst am Montag besichtigen, weil ihn dummerweise ein Mitarbeiter des Hauses mit ins Wochenende genommen hatte. Einen zweiten Besuch haben wir uns dann gespart, das Fehlen des Fahrzeuges war denen nämlich erst aufgefallen, als wir schon vor der leeren Parklücke standen.

Hallo,

meine Erfahrungen sind ganz einfach: Unterschiedlicher können Sie nicht sein.

Da gab es einen BMW Händler, der mich aufgrund des Wtters und wohl Angst um den Wagen lieber gar nicht auf die Strasse lassen wollte.
Ich fahre immer noch BMW, hab Ihn allerdings wo anders gekauft!

Dann war da die Geschichte bei Audi, die mir das Auto exakt eine Stunde überlassen wollten.

Bei Mercedes waren es drei Stunden.

Bei VW hier in Friedrichshafen am liebsten gar nicht und bei VW in Ravenburg hab ich den LUPO, den sich meine Freundin überlegt hat am Freitag abend abgeholt und am Montag wiedergebracht.
Da haben wir den eben da gekauft…

Wie wichtig Probefahrten für den Verkauf sind haben offensichtlich einige Händler noch nicht begriffen.

Zum Glück hat man die Wahl.

Ach ja. Alle Vorführwagen waren bei mir tip-top aufgeräumt und sauber.

Gruß Ivo

Versucht doch folgenden Kompromiss:

Der Wagen wird für 1 bis 2 Tage geliehen und wenn man sich zum Kauf entscheidet, werden die Leihgebühren auf den Kaufpreis angerechnet.

Allerdings sollte man sich dann VORHER ein konkretes Angebot aushandeln, da Du ansonsten Wertvolle Preisnachläße einstreichen kannst - der Händler hat Dich dann ja in der Hand (wenn euch die Erstattung der Leihgebühr so wichtig ist, dass Ihr bei dem Händler kaufen müsst/wollt).

hallo Moritz,
vielleicht hat es Peugeot nicht mehr nötig?
Positive erfahrung habe ich gemacht mit Honda, Mazda, Citroen. Gibt bestimmt noch mehr. allerdings muss der Händler natürlich erkennen, dass man auch tatsächlich die Absicht hat, ein auto zu kaufen.
Grüße
Raimund

Hi Moritzbock,

ich war mal bei einem VW-Händler zum neunen-Passat-Glotzen, da Wollte wollte mir der Verkäufer auf Biegen und Brechen einen für eine Probefahrt aufs Auge drücken. Ich müßte nur mal einen Termin ausmachen und könne dann mal ein paar Stunden damit durch die Gegend brettern.

Als ich ihm sagte, ich hätte nicht innerhalb der nächsten paar Jahrzehnte genug Kohle für ein so teueres neues Auto und eine Finanzierung/Leasing ist bei mir nicht drin, war der Verkäufer nicht mehr ganz so „druckvoll“.

Tom

Hallo,
ich habe bisher unter anderem folgende Erfahrungen gemacht:
Opel Zafira: ohne Probleme ein ganzes Wochenende
Chrysler PT-Cruiser: ohne Probleme einen ganzen Tag
Land-Rover Defender: ohne Probleme einen ganzen Tag
Volvo Kombi: einen Nachmittag
Peugeot wollte mir den 806 ein Wochenende überlassen.

Als Familienvater möchte ich gern auch das Auto mit der Familie testen. Und ich selbst möchte auch gern das Fahrverhalten nicht nur in der Stadt kennenlernen. Bei der Mercedes E-Klasse habe ich festgestellt, das ich es nicht lange auf den harten Sitzen aushalte. Bei einer 10 Minütigen Probefahrt wäre mir das nicht aufgefallen.
Gruss Sebastian

Hallo,
bei meinem VW-Händler ging das in den letzten Jahren ziemlich problemlos, allerdings haben wir dort in den letzten 15 Jahren 6 Autos gekauft. Da ist der Verkäufer sicherlich eher bereit, einen Wagen übers Wochenende mitzugeben, auch ohne konkrete Kaufabsicht unsererseits. Eine Probefahrt unter 2-3 Stunden halte ich für ziemlich sinnlos. Erst nach längerer Fahrt merkt man z.B., ob die Sitze langstreckentauglich sind, ob die Lüftung zugfrei ist oder ob die Innentemperatur problemlos konstant gehalten wird. Unwichtig finde ich auch nicht, wieviele Getränkekisten in den Kofferraum passen, welche Ablagen vorhanden sind (Sonnenbrille, Wasserflasche, Atlas/Karten, Kassetten/CDs und was sich so alles ansammelt). Ausserdem Kleinigkeiten: taugen die Wischer was, wie praktisch sind Bedienelemente, wie schnell lassen sich Sitz und Spiegel für mehrere Fahrer verstellen. Erst dann weiss ich, ob das Auto (für mich zumindest) alltagstauglich ist. Und wie soll man das bei einer Fahrt um den Block herausfinden? Das sollte man dem Händler erklären, vielleicht sieht er dann ein, daß man sich ernsthaft Gedanken macht über den Kauf eines Autos, daß vielleicht zwei Jahresgehälter kostet. Aber Servicewüste Deutschland, da wird der Kunde als Schnorrer angesehen und lieber weggeschickt.
Von 96-01 habe ich übrigens bei einer grossen Autovermietung gearbeitet und kam in den Genuß, täglich sämtliche Modelle vom Arosa bis zur S-Klasse zu fahren. Und da merkt man erst, welche Details unheimlich störend sein können (zB daß die kleinste Lüftungsstufe der VW-Climatronic zu laut und zu stark ist, aber es geht halt nur das oder aus; Ford Focus: zu wenig Ablagen für Handy, Zigaretten und son Kleinkram). Will sagen: ohne ausführliches Testen würde ich niemals ein Auto kaufen, da hilft erst recht kein Testbericht vom ADAC oder daß Bekannte super zufrieden sind mit ihrem Modell.
Schönen Sonntag noch
Nils

Eure Re: Dauer einer Probefahrt - DANKE!
Danke an Alle …

gruss moritzbock

gibts nicht nur bei Opel
Hi,

ich hab mir bei Mercedes den SLK genauer erklären lassen und meine Telefonnummer dagelassen. Einige Wochen später wurde ich angerufen und mir wurde ein Wochenende mit einem Vorführ-SLK angeboten - ich hate wohlgemerkt nicht mal danach gefragt!

Geht also auch bei gefragteren Autos…

Gruß,
Micha

P.S. war übrigens ein tolles Wochenende…

Oh, ein Leidensgenosse :
Bei VW in Friedirchshafen wg. Lup0 Probefahrt angefragt:
Sei kein Problem, sie rufen mich an wenn Wagen verfügbar.
Nach 2 Wochen ohne Anruf: Wieder nachgefragt. Antwort: Wagen könne ich morgen probefahren.
Dort erschienen, da hiess es: Auto sei grad an Werkstattkunden gegeben worden, aber sie rufen mich an.
Bin bis heute (2Jahre später) nicht angerufen worden…
Hab mittlerweile Lupo bei anderem Händler probegefahren und Seat Arosa gekauft
Gruss
Hans

Hallo Wolfgang!

also wenn ich ehrlich bin - ich kann den Wunsch nach längerer Probefahrt bei einem Neuwagen durchaus nachvollziehen. Dafür hat man doch die Vorführwagen. Es geht ja nicht nur um ein bißchen Fahren. Man möchte zb. auch testen, wie sich das Auto bei einer längeren Fahrt verhält (Sitze etc.), ob es auf Autobahnen und auf Landstraßen gut in der Kurve liegt, ob es in die Tiefgarage paßt etc. (Beispiel: Hätte ich gewußt, wie ungemütlich die Sitze bei einem Peugeot 306 nach einiger Zeit werden, hätte ich ihn wohl nicht gekauft!)

Abgesehen davon: Hast Du noch nie etwas von Service gehört? Man will dem Kunden etwas VERKAUFEN, er soll ein ganzes Jahresgehalt dort lassen. Klar, daß er für den Händler nur einer von vielen ist. Aber eine moderne Servicegesellschaft darf ihn das niemals spüren lassen, denn ER begeht schließlich eine Handlung, die sich nur alle 5 Jahre oder seltener wiederholt. Und man will schließlich versuchen, ihn als Kunden (für Reparaturen und Neukauf) zu behalten. Und ihm vor allem nicht (wie Du) unterstellen, er wolle sich nur ein schönes Wochenende damit machen. Oder? Also muß er auch entsprechend behandelt werden. Das Auto einen Tag zu verleihen, ist einfach ein kleines Bonbon. Das gehört für mich einfach dazu. Egal, wie nötig der Händler den Umsatz hat.

Ich würde mir das nicht gefallen lassen und einfach woanders hingehen, wo man mich wie einen Kunden behandelt und nicht wie einen Schmarotzer. Du wohnst doch in Mölln mit seinen zahlreichen Autohäusern, also solltest Du am besten wissen, welche Gefahr von der Konkurrenz ausgeht.

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hihi
mir ist es anch wie vor ein rätsel, womit die bei dem service geld verdienen.

ich habe es der frau diemer aber auch genau so ins gesicht gesagt :smile:

gruß ivo

Wer zuletzt lacht…
Hallo beide,

schickt doch die beiden kompletten Beiträge als Anhang nach Wolfsburg…

gruß

dennis

Hallo Erik,

besser kann man´s nicht beschreiben … :wink:

gruss moritzbock