Hoffe mal das mir hier jemand weiterhelfen kann…
Und zwar geht es um meine Freundin die seit einiger Zeit in einen Großlager arbeitet und da andauernd schwere Sachen von A nach B schieben/ziehen muss.
Sie hat dadurch schon seit mehreren Monaten starke Schmerzen im Armgelenk und dürfte laut Physio nicht mal ein Handy in die rechteHhand nehmen, geschweige denn die Handtasche auf der rechten Seite tragen…
Anfangs bekam die 400er Schmerztabletten… Später 600er… Inkl regelmäßige Spritzen… Und nun ist sie bei 800mg Schmerztabletten angekommen und der Arzt bot ihr zusätzlich auch weitere Spritzen für die Schmerzen an…
Da sie aber nicht ihren Job verlieren will Quält sie sich jeden Tag aufs neue weiter, wobei das auch jeden Tag schlimmer wird…
Auf mich hört sie leider nicht und deswegen wollte ich mal Fragen wie die Folgen sein können wenn sie so weiter macht und sich damit immer mehr ihren Arm zerstört…
Denn ich befürchte das irgendwann Ihr Arm Streikt und gar nicht mehr Funktionieren will…
Weiß jemand was da passieren kann?
Würde ihr dann mal Auszüge von hier zeigen… Wenn sie schon nicht auf mich hört dann ja vielleicht auf andere…
Sie Arbeitet da seit ca. 4 Monaten, war vor kurzen für 2,5 Wochen Krank und war nun eine Woche Arbeiten…
In den 2,5 Krankheitswochen ging sie zur Physio…
Seit letzter Woche bekam sie die 800mg Tabletten, benutzt nebenbei noch 2-3 mal Täglich ein Schmerzgel…
Am WE nahm sie immer keine Tabletten, konnte dafür auch fast keine Tätigkeit alleine ausführen (Hab alles übernommen was ich „durfte“… Sie wollte es doch irgendwie alleine versuchen teilweise… )
Bei Physio wurde ein Tiefeinultraschall gemacht + manuelle Therapie…
Und Spritzen würde sie dann doch erst nach einen Besuch beim Orthopäden bekommen (Hausarzt kann/darf ihr nicht mehr weiter helfen)…
Sie Arbeitet da seit ca. 4 Monaten, war vor kurzen für 2,5
Wochen Krank und war nun eine Woche Arbeiten…
In den 2,5 Krankheitswochen ging sie zur Physio…
Seit letzter Woche bekam sie die 800mg Tabletten, benutzt
nebenbei noch 2-3 mal Täglich ein Schmerzgel…
Am WE nahm sie immer keine Tabletten, konnte dafür auch fast
keine Tätigkeit alleine ausführen (Hab alles übernommen was
ich „durfte“… Sie wollte es doch irgendwie alleine versuchen
teilweise… )
Deine Freundin muß unbedingt und zwar unverzüglich zum Orthopäden. Deiner Beschreibung nach hat sie bereits eine schwere chronische Sehnenscheidenentzündung, die nur noch schlimmer werden kann.
Die Hauptbehandlung besteht hier zunächst in Schonung, schmerz- und entzündungshemmenden Salben, evtl. einem Zinkleimverband, um das Gelenk/Arm still zu legen.
Ich kann sehr gut nachvollziehen, daß sie Angst hat ihren Job zu verlieren - ganz besonders bei der derzeitigen Wirtschaftlage, wenn sie das auskuriert - aber es wird nicht mehr lange dauern, wenn sie so weitermacht, daß sie die Arbeiten dort ohnehin nicht mehr ausführen kann - einfach weil die Schmerzen nicht mehr kontrollierbar sein werden. Dann verliert sie den Job sowieso, da ist es doch sicher sinnvoller, jetzt auf ihre Gesundheit Rücksicht zu nehmen, bevor die Schäden durch Überlastung so schlimm sind, daß evtl. auch noch eine OP hinzukommt, mit langfristiger Genesung, die dann vielleicht sogar 6 Monate dauern kann.
Denkt doch einfach mal gemeinsam nach, wie die Folgen aussehen können:
so weitermachen, Schmerzmittel schlucken (denkt auch an deren Nebenwirkungen), trotzdem Schmerzen haben, sich einen Schaden zuziehen, der dann nur noch per OP behoben werden kann und lange Rekonvaleszenz - Jobverlust irgendwann dazwischen sowieso.
Ich weiß nicht, ob das noch so ist, aber früher war es so, daß einem Arbeitnehmer während der Zeit in der er/sie krank geschrieben ist, nicht gekündigt werden kann.
jetzt zum Arzt, evtl. Jobverlust mit längerer Krankschreibung oder Arbeitslosengeld beziehen, Arm ruhig stellen, richtig auskurieren, danach einen Job suchen, bei dem sie diese körperliche Belastung NICHT hat, OP entfällt so wahrscheinlich. Damit wird sie auch früher wieder arbeitsfähig.
so weitermachen wie jetzt und sich den Arm so stark ruinieren, daß sie zeitlebens eine Bewegungseinschränkung zurück behält.
Nach dem Auskurieren einen Job suchen, bei dem nicht die gleiche Belastung vorliegt, denn sie wird anfällig für Rückfälle bleiben, was sie sich durch das Weitermachen eingehandelt haben wird.
Macht mal einen gemeinsamen Kassensturz, wer verdient was und was würde als Krankengeld bzw. Arbeitlosengeld hereinkommen, könntet ihr die Situation auch mit einem vorübergehend geringeren Einkommen meistern? Die Gesundheit sollte dabei einen weit höheren Stellenwert haben als alles andere, zumal ich annehme, daß ihr noch recht jung seid und es für „Gebrechen bis ins hohe Alter“ noch viel zu früh ist.
Falls ihr während der Krankschreibung nicht gekündigt werden kann - prüft das mal nach (aber auch wenn eine Kündigung möglich ist), sollte sie sich krank schreiben lassen, auskurieren und wenn sie wieder gesund ist, mit einem ärztlichen Attest bewaffnet, verlangen an einer anderen Stelle im Betrieb eingesetzt zu werden. Geht das dort nicht, sollte sie kündigen und sich einen anderen Job suchen… Auf keinen Fall die alte Tätigkeit wieder aufnehmen…