Hallo,
seit ca. drei Monaten nun fühle ich mich ständig müde. Als es angefangen hatte, war es paar Tage da, paar Tage weg. Mittlerweile ist es fast nur noch da. Mein Hausarzt hat Depressionen vermutet und mich zum Psychiater geschickt, der dann wieder zum Psychologen. Dauert halt alles seine Zeit und ich gehe da hin und höre mir an, was er sagt.
Wie dem auch sei, ich glaube nicht, dass es Depression sind. Ich würde sehr gerne Dinge tun, aber ich bin einfach zu müde. An manchen Tagen geht es, an manchen Tagen geht es den halben Tag und an manchen Tagen wache ich total müde auf und bin schon nach minimalen Dingen total kaputt. Ich kann gar nichts leisten dann. Wie gesagt, manchmal bin ich auch fit, aber je mehr Zeit vergeht, desto mehr nimmt das Müdigkeitsgefühl überhand. Anzumerken ist dabei, dass ich nachts 8-9 Stunden schlafe und auch nicht feststellen kann, dass ich irgendwie schlecht schlafe. Manchmal stehe ich mit Wecker auf, manchmal ohne, ist egal. Wenn ich tags müde bin, kann ich nicht (tagsüber) schlafen und sich hinzulegen bringt auch keinen Erholungseffekt.
Auffällig ist, dass ich seit Januar Knieschmerzen und seit Februar dazu Handgelenksschmerzen habe (ich habe sehr viel Sport gemacht vorher - Krafttraining und Karate - das ist jetzt nicht mehr möglich). Desweiteren fühlt sich seit kurzem immer mal wieder mein Zahnfleisch entzündet an. Als ich beim Zahnarzt war, konnte dieser nichts finden. Das war allerdings auch an einem Tag, wo ich keine Schmerzen und keine Müdigkeit hatte - also keine Ahnung.
Ich werde mir auf jeden Fall morgen einen Termin bei einem anderen Hausarzt geben lassen und schauen, was dieser sagt. Ich habe es zu lange laufen lassen, aber jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, wo es nicht mehr geht, zumal ich Student bin und in dieser Verfassung den Anforderungen des Studiums nicht gewachsen bin. Deshalb wollte ich jetzt mal nachfragen, was man da alles in Betracht ziehen muss und was man tun kann, d.h. welche Ärzte aufsuchen und so weiter. Ich möchte da jetzt etwas in die Gänge bekommen, denn so kann es nicht weitergehen.
Vielen Dank und freundliche Grüße,
ruden