Dauerschwindel, Ärzte sind ratlos!?

Zu meinem Krankheitsverlauf:
Am 26.12.2012 habe ich mir an einem Deckenvorsprung in Ägypten in den Weihnachtsferien den Hinterkopf gestoßen. Kurz danach verspürte ich keinen Schmerz, jedoch war ich etwas benommen. Ich suchte am Abend den Hotelarzt auf, der mir gegen Schmerzen und die entstandene Übelkeit Tabletten verabreichte. Ich wurde sehr schläfrig und schlief 12 Std. Am nächsten Tag wurden die Symptome stärker; mir wurde schwarz vor Augen, Gangschwierigkeiten, Verlust des Sprach- und Schreibvermögens, Kopfschmerz und Konzentrationsstörungen waren aktuell.

Ich kam in das nächstgelegene Krankenhaus und wurde untersucht. Laborbefund war unauffällig, Röntgen HWS, sowie Farb-Doppler-Sonografie waren ebenfalls unauffällig. Stationär lag ich 4.5 Tage im Krankenhaus. Ich kam nach Deutschland, das Allgemeinbefinden wurde besser, der Schwindel hielt an. Ein MRT-Kopf, sowie MRT-Hals wurden erstellt, beide unauffällig, jedoch wurden im EEG, Ausschläge im Frontallappen vermerkt.

Ca. 1 Monat später merkte ich, dass ich nicht mehr leistungsfähig war, - wenn ich am PC arbeitete/ TV schaute, Auto fuhr oder zur Arbeit ging, merke ich, dass sich mein Hals verkrampfte, ich Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Lichtüberempfindlichkeit, ein Ziehen in den Ohren und Taubheitsgefühl v.a. in der linken Hand verspürte und mich nicht mehr konzentrieren konnte, bzw. Dinge vergaß. Mein Hausarzt hatte mir Physiotherapie der HWS verordnet, jedoch hatte dies kaum Linderung gebracht .Jetzt 3 Monate später sind die Schmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten stärker geworden, nachdem ich die Physiotherapeutin gewechselt hatte, und zur Manuellen Therapie gegangen bin.
Es erfolgte ein weiterer Krankenhausaufenthalt. MRT-Kopf, MRT-Hals, sowie Gefäßdarstellung waren unauffällig, lediglich wurde im Röntgen eine Steilstellung der HWS bemerkt. Jegliche Untersuchungen das Gleichgewichtsorgan betreffend, waren ohne Befund. Schwindelambulanz ohne Befund.

Der Schwindel ist ein Schwank-Schwindel. Ich habe das Gefühl auf einem Boot zu sein, und hin-und her zu wanken. Wenn ich den Kopf bewege oder mich hinlege, wird der Schwindel stärker. Ich schlafe mit Schwindel ein und wache mit Schwindel auf. Gleichzeitig merke ich, dass sich in v.a. Stresssituationen meine Kaumuskulatur verkrampft, Ohren stechen Taubheitsgefühle auf der linken Körperhälfte, sowie die starke Lichtüberempfindlichkeit entstehen.Ich verlasse das Haus nur mit Sonnenbrille und selbst die hilft nur unzureichend. Augenbefund unauffällig.

Wenn ich spazieren gehe, bleibt die Gangunsicherheit und anfangs laufe ich noch Schlangenlinien. Wenn ich Fahrrad fahre, bleibt der Schwindel aus. Allerdings bemerke ich, dass ich sehr schnell aus der Puste bin, und das Gefühl bekomme, keine Luft zu kriegen
Um die Leistungsschwäche näher zu erörtern, bin ich ins Herzinstitut gegangen:

Stressechokardiographie, EKG, Puls, Blutdruck normal. Bin dann zum Atlastherapeuten gegangen, der eine massive Muskeldysbalance in der HWS festgestellt hat. Dann hat er die Atlastherapie durchgeführt. Kurzzeitige Besserung, Verschlechterung nach 10 Tagen……

Hat jemand noch eine Idee, was ich tun kann? Ich weiss langsam echt nicht mehr weiter…

Wenn du dich am Hinterkopf gestossen hast, ist es aus Sicht der Chines. Medizin relativ einfach:
Dann liegt da offensichtlich die Ursache für die Blockade;
die Akupunktur/Akupressurpunkte für den hinterkopf liegen größtenteils z.b. unter dem daumen oder dem großen Zeh.

Man kann das auch mit Chi gong Übungen verbinden.

Hallo Sperminator,

Akkupressur, Akkupunktur…hört sich zu einfach an, um wahr zusein…kannst du das näher erläutern?

Die klassische Schulmedizin hat keinerlei Blockaden im Bereich HWS festgestellt. Ich werde deinem Rat nachgehen. Ideen, wer einen erfolgreich punktieren kann?
An chi gong hatte ich ebenfalls schon gedacht…

Die Chines. Medizin hat eine andere Sichtweise der Dinge:
Störungen des Energieflusses führen zu Krankheiten.

Man kann diesen Ernegiefluss aber messtechnisch nicht genau aufnehmen;
der Chines. Arzt muss sich in die Energieverhältnisse des Pat. einfühlen, und diagnostiziert an den Akupunkturpunkten die Blockaden.

So,
wenn man jetzt die genau Unfallstelle am kopf kennt, da hat kann man ja auch die entprechende Akupunkturpunkte leicht finden;
man braucht die auch nicht ganz genau zu finden; bei der akupressur kann man ja auch flächenmäßig vorgehen (Fussreflexzonenmassage, Handreflexzonenmassage).

Ich würde mich mal unhören, ob es jemanden gibt, der bekannt ist, und solche akupressur Kurse macht, so dass man das selber erlernen kann.

Andere möglichkeit sind halt Chi Gong Übungen; da findet man sich ja selber ein, und versucht die blockaden zu spüren und zu lockern.

Bezüglich der Akupunktur oder Chinesischen Medizin: Schau mal, ob du einen Arzt findest, der nach der TCM arbeitet. Wenn es noch ein Chinese ist, zu dem auch Chinesen hingehen, bist du in super Händen. In Hamburg ist z.B. so einer.

Ansonsten, es gibt in mehreren großen Städten sog. „Schwindelambulanzen“ - die sich damit wirklich auskennen. Ggf. mal Google fragen und einen Termin machen.

Wenn du dich am Hinterkopf gestossen hast, ist es aus Sicht
der Chines. Medizin relativ einfach:
Dann liegt da offensichtlich die Ursache für die Blockade;
die Akupunktur/Akupressurpunkte für den hinterkopf liegen
größtenteils z.b. unter dem daumen oder dem großen Zeh.

Bei mir wollte ein Gläubiger mal mein Asthma am Daumen mittels Akupunktur wegmachen. Mein Asthma hat es nicht gestört, nur mein Daumen tat 4 Tage weh.
Kopfschmerzen hatte ich danach nicht, vorher allerdings auch nicht.

Man kann das auch mit Chi gong Übungen verbinden.

Warum nicht mit Chi puff puff? Funktioniert auch.
Man könnte natürlich auch zu einem Neurologen gehen, der Mit Hilfe eines MRT der Sache auf den Grund geht.

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