Daunendeckbett wie schwer u. wieviele Kasetten gut/besser/optimal

Hallo.
Nun stehen wir vor der Wahl für neue Daunendeckbetten. Bei dem großen Angebot fehlt einem da leicht der Überblick.
Daher einige Fragen von mir:
Wie schwer sollte oder kann die Füllung mit Daunen bzw. Daunen und gefern sein und ist dann ein mehr an Wärme zu spüren wenn die Füllung „schwerer“ ist?
Wie viele Kasetten-Absteppung sollte und kann es sein und was ist ideal? Ich habe gelesen von 3x5, 10x10, 6x4 usw, usw.
Wer Erfahrung hat, darf sich gerne melden und mir das mitteilen.

Danke.
Hans13

Hallo,

also ich habe vom Gewicht her auch Sommerdaunendecken, die sind wirklich nur ein paar Gramm schwer und für den Sommer geeignet. Ansonsten wärmt mehr Gewicht nicht unbedingt mehr, so jedenfalls mein Empfinden. Der Daunenanteil sollte nahe 100 % liegen. Federn sind schwerer und wärmen eigentlich weniger.

In einem Fachgeschäft hatte man mir mal erklärt, dass Daunen von Gänsen aus kalten Gegenden (Kanada, Norwegen o. ä.) mehr wärmen, als Daunen aus z. B. Italien. Da im hohen Norden die Daunen dann (angeblich) ja auch am noch lebenden Tier mehr wärmen müssen. Ob’s stimmt, weiß ich nicht. Ich habe so kanadische Daunen und die sind wirklich (auch ohne Feinbiberbettwäsche) kuschelig warm.

Die Menge der Kasetten sollte am Schlafverhalten festgemacht werden. Desto mehr Kasetten, desto leichter schmiegt sich das Bett um den Schläfer.

Für wichtig halte ich dabei, dass die beiden Stoffhälften durch einen Steg getrennt sind. Man spürt dann - dadurch dass sie nicht „aufeinanderpappen“ die Kasetten nicht so arg. Auch können sich die Daunen dann mehr aufplustern und durch die darin enthaltene Luft mehr wärmen.

Mein Mann mag seine Zudecke nicht so warm, bei ihm ist der Steg kürzer als bei mir. Daunenqualität und -gewicht ist gleich. Ich habe wirklich Eindruck, dass meine Zudecke mehr wärmt als seine.

Gruß
Ingrid