Interessant dabei ist, daß die durchschnittliche Rendite bei einer Haltedauer von 10 Jahren nur selten 12% übersteigt. Vor diesem Hintergrund sollte man bei einer Haltedauer ab ca. 5 Jahren und einer Rendite von > 10% ernsthaft über einen Verkauf nachdenken. Daß die Rendite dann noch höher wird, ist zumindest nicht sehr wahrscheinlich.
nur eines: Den DAX gabe es 1948 noch gar nicht. Jetzt frage
ich mich wirklich wie die so weit zurück rechnen wollen.
nun, vor 20 Jahren gab es auch einige der heutigen DAX-Unternehmen noch nicht und trotzdem gab es damals schon einen DAX. Für die Berechnung des DAX vor 1984 hat man die Werte herangezogen, die nach den heutigen Regeln im DAX wären.
ich bin da schon im Bilde, aber ich denke man sollte das erwähnen. Und: Es gibt immer 3 oder 4 Dax Kandidaten die nicht drin sind und keiner weiß wie die Börse in Frankfurt entschieden hätte …
Viele Grüße sendet,
Roland Sirtl
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ich bin da schon im Bilde, aber ich denke man sollte das
erwähnen. Und: Es gibt immer 3 oder 4 Dax Kandidaten die nicht
drin sind und keiner weiß wie die Börse in Frankfurt
entschieden hätte …
Deine Aussage ist nämlich nur für eine Personengruppe wirklich
100% trefflich. Nämlich die die auf einem DAX-Zertifikat
sitzen.
Im Prinzip richtig, …
Ansonsten macht der Vergleich mit einzelnen Aktien nämlich
relativ wenig her.
… aber wer eine gute Handvoll verschiedener DAX-Aktien aus verschiedenen Branchen hat, sollte mit der Entwicklung seiner Aktien nicht übermäßig stark von der Entwicklung des Gesamtmarktes entfernt sein, erst recht nicht, wenn man Zeiträume von mehreren Jahren betrachtet.
Interessant dabei ist, daß die durchschnittliche Rendite bei
einer Haltedauer von 10 Jahren nur selten 12% übersteigt.
Was ja nicht schlecht ist für eine blue chips Anlage, oder?
Vor
diesem Hintergrund sollte man bei einer Haltedauer ab ca. 5
Jahren und einer Rendite von > 10% ernsthaft über einen
Verkauf nachdenken. Daß die Rendite dann noch höher wird, ist
zumindest nicht sehr wahrscheinlich.
Diese Logik erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht ganz. Ein Verkauf würde sich trotz einer Verschlechterung der durchschnittlichen Rendite doch nur lohnen, wenn eine vergleichbare Alternativanlage eine bessere Rendite böte. Das gilt allerdings immer, also auch in der ersten genannten „Hochphase“. Irgendwie erkenne ich also keinen Zusammenhang zwischen dem Haltezeitraum, der durchschnittlichen Rendite und einem Sinnhaftigkeit des Verkaufs …
Nebenbei: Es ist tatsächlich erstaunlich, das das Wachstum tatsächlich nahezu exponentiell ist, wenn man nicht zur blödesten Zeit einsteigt …
diesem Hintergrund sollte man bei einer Haltedauer ab ca. 5
Jahren und einer Rendite von > 10% ernsthaft über einen
Verkauf nachdenken. Daß die Rendite dann noch höher wird, ist
zumindest nicht sehr wahrscheinlich.
Diese Logik erschließt sich mir ehrlich gesagt nicht ganz. Ein
Verkauf würde sich trotz einer Verschlechterung der
durchschnittlichen Rendite doch nur lohnen, wenn eine
vergleichbare Alternativanlage eine bessere Rendite böte.
wenn man davon ausgeht, daß die Kurse zukünftig rückläufig sind, ist sogar das Kopfkissen eine bessere Anlagealternative.
Das ist unter dieser Voraussetzung richtig, allein mir fehlt
weiterhin der Zusammenhang zur gezeigten Statistik …
läßt man die Wirtschaftswunderjahre außen vor, findet man auf der 10 Jahreslinie 16 Werte > 10%.
Danach ging es dann wie folgt weiter:
in neun dieser Fälle hatte man im nächsten Jahr einen Rückgang der Rendite zu verzeichnen
in zwei Fällen blieb die Rendite konstant, um dann im Folgejahr zu fallen
in fünf Fällen stieg die Rendite, um davon in drei Fällen im Folgejahr unter den ursprünglichen Wert zu fallen
Nur in zwei dieser 16 Jahre konnte man seine Rendite durch das weitere Halten über zwei Jahre steigern. In allen anderen Fällen war blieb sie konstant oder sank.