dB frage!

Hallo!

Laut Ausbildung sollte ich das wissen, aber wenn man nicht mehr da drin steckt…

Ne Freundin musste ne Prüfung schreiben in Informatik. Dort wurde gefragt:

90dB = 9Boxen

Wieviel Boxen gleicher Bauart benötigt man für 110dB

Ich bin der Meinung, das geht nicht ohne weitere Angaben zu rechenen. Wenigsten dB(A) oder dB(m) sollten angegeben sein.

Was ich noch weiss ist, dass man die dB nicht einfach nur so ins Verhältnis der Boxen setzen kann.

Also NICHT: 90dB/110dB = 9Boxen/xBoxen

sondern irgendwie den logarithmus von 90 und 110 ins Verhältnis und das Verhältnis der Boxen damit errechenen?!?!?!??

Aber ich glaube, da fehlt noch in der Aufgabenstellungen hinter dem dB ein (mV) oder (W) oder (mW) oder (A) um da auf nen Ergebnis zu kommen.

Dann auch noch, wieviel CD´s man für x Stunden Gesprächsaufzeichnung braucht als AudioCD und kompriemiert als MPEG3.

Find die Fragen nicht so toll, vor allem, weil das nen Informatikkurs für keine richtigen Informatiker ist.

Grüße Jens

Hallo Jens,

Laut Ausbildung sollte ich das wissen, aber wenn man nicht
mehr da drin steckt…

Ne Freundin musste ne Prüfung schreiben in Informatik. Dort
wurde gefragt:

90dB = 9Boxen

Wieviel Boxen gleicher Bauart benötigt man für 110dB

Ich bin der Meinung, das geht nicht ohne weitere Angaben zu
rechenen. Wenigsten dB(A) oder dB(m) sollten angegeben sein.

Als Milchmädchen-Rechnung geht das schon ohne, ist aber nicht unbedingt korrekt.
Ein praktisches Problem ist dabei, dass die Boxen eine Ausdehnung haben. Somit kann man nicht einfach mit unendlich vielen Boxen einen unendlich grossen Schalldruck erzeugen. In einer gewissen Entfernung der Boxen (Schalllaufzeit), ist das Signal um 180° Phasenverschoben und hat eine gegenteilige Wirkung.
Für einen bestimmten Punkt könnte es funktionieren, wenn man die Boxen in einem Kreis aufstellt. Aber was soll das ??

Dann auch noch, wieviel CD´s man für x Stunden
Gesprächsaufzeichnung braucht als AudioCD und kompriemiert als
MPEG3.

Tja, hier kommt ja noch hinzu, dass die Kompressionsrate bei MP3 nur ein Durchschnittlicher, bzw. maximaler Wert ist. Wenn der Sprecher viele Pausen macht, ergibt das weniger Daten pro Zeit.

Find die Fragen nicht so toll, vor allem, weil das nen
Informatikkurs für keine richtigen Informatiker ist.

Tja, wenn der Dozent Null Ahnung hat, wie sollen da vernüftige Aufgaben entstehen ??

MfG Peter(TOO)

dB = Verhältniswert
Du hast Recht. Die Angabe zum Bezugswert fehlt. Bei Audio kann man aber (glaube ich) davon ausgehen, das die Hörschwelle des Menschen gewählt wurde. Ich weiss jetzt den Wert nicht, aber war wohl bei 10 oder 100mW. Seltsam. Damit komme ich bei 90dB schon auf 10/100MW. Irgendwas ist da falsch…

Jedenfalls würde ich sagen, um das Verhältnis der Leistung zu bekommen müßte man x = (10^(90/10) / 10^(110/10)) = 100 ausrechnen.

Korrigiert mich bitte, wenn das nicht stimmt. Das wären dann also, fernab der physikalischen Realität 100 Boxen. Wirklich saubeknackt!

Zu den MP3: Dass es abhängig ist vom Signal stimmt doch nur bei VBR (variabler Bitrate). Die verwendet aber kaum jemand. Dabei wird an weniger komplexen Stellen (Liedanfang/ende, Sprachpausen, leisere Stellen) die Datenrate zurückgeschraubt. Der Prozentwert gibt in etwa Qualitätsstufen an.
Bei CBR ist es abhängig von der eingestellten Datenrate. Für Musik am häufigsten 128kBit/s. Hier brauche ich also für jede Minute 960kByte.
(rechne lieber noch mal selber, zur Sicherheit)
Morgengruß
Till

Hallo Jens,

Laut Ausbildung sollte ich das wissen, aber wenn man nicht
mehr da drin steckt…

Ne Freundin musste ne Prüfung schreiben in Informatik. Dort
wurde gefragt:

90dB = 9Boxen

Wieviel Boxen gleicher Bauart benötigt man für 110dB

Ich bin der Meinung, das geht nicht ohne weitere Angaben zu
rechenen. Wenigsten dB(A) oder dB(m) sollten angegeben sein.

Als Milchmädchen-Rechnung geht das schon ohne, ist aber nicht
unbedingt korrekt.
Ein praktisches Problem ist dabei, dass die Boxen eine
Ausdehnung haben. Somit kann man nicht einfach mit unendlich
vielen Boxen einen unendlich grossen Schalldruck erzeugen. In
einer gewissen Entfernung der Boxen (Schalllaufzeit), ist das
Signal um 180° Phasenverschoben und hat eine gegenteilige
Wirkung.
Für einen bestimmten Punkt könnte es funktionieren, wenn man
die Boxen in einem Kreis aufstellt. Aber was soll das ??

Muss man mal den Prof. fragen. Der lehrt normalerweise richtige Informatiker und zieht die gleiche Vorlesung bei Leuten durch, die eBusiness studieren durch. Das dort ganz andere Vorraussetzungen und später auch andere Anforderungen herrschen usw. scheint der nicht zu wissen.

Dann auch noch, wieviel CD´s man für x Stunden
Gesprächsaufzeichnung braucht als AudioCD und kompriemiert als
MPEG3.

Tja, hier kommt ja noch hinzu, dass die Kompressionsrate bei
MP3 nur ein Durchschnittlicher, bzw. maximaler Wert ist. Wenn
der Sprecher viele Pausen macht, ergibt das weniger Daten pro
Zeit.

Vielleicht wollte er ja auch nur hören, das es auf jeden Fall viel weniger CD´s mit MP3 als unkomprimierte audioCD´s sind.

Find die Fragen nicht so toll, vor allem, weil das nen
Informatikkurs für keine richtigen Informatiker ist.

Tja, wenn der Dozent Null Ahnung hat, wie sollen da vernüftige
Aufgaben entstehen ??

Weiss ich auch nicht.

MfG Peter(TOO)

Dank dir für die Antwort zu so zeitiger Stunde.

MfG Jens

Du hast Recht. Die Angabe zum Bezugswert fehlt. Bei Audio kann
man aber (glaube ich) davon ausgehen, das die Hörschwelle des
Menschen gewählt wurde. Ich weiss jetzt den Wert nicht, aber
war wohl bei 10 oder 100mW. Seltsam. Damit komme ich bei 90dB
schon auf 10/100MW. Irgendwas ist da falsch…

Jedenfalls würde ich sagen, um das Verhältnis der Leistung zu
bekommen müßte man x = (10^(90/10) / 10^(110/10)) = 100
ausrechnen.

Korrigiert mich bitte, wenn das nicht stimmt. Das wären dann
also, fernab der physikalischen Realität 100 Boxen. Wirklich
saubeknackt!

nicht sogar 100 mal mehr Boxen als jetzt vorhanden, also 9x100=900Boxen. Wenn das wirklich so ist dann ist das nen bissel Realitätsfern. Vorallem weil da ja noch andere Faktoren ne Rolle spielen. Da hat der Peter nen bissel was geschrieben dazu.

Zu den MP3: Dass es abhängig ist vom Signal stimmt doch nur
bei VBR (variabler Bitrate). Die verwendet aber kaum jemand.
Dabei wird an weniger komplexen Stellen (Liedanfang/ende,
Sprachpausen, leisere Stellen) die Datenrate zurückgeschraubt.
Der Prozentwert gibt in etwa Qualitätsstufen an.
Bei CBR ist es abhängig von der eingestellten Datenrate. Für
Musik am häufigsten 128kBit/s. Hier brauche ich also für jede
Minute 960kByte.
(rechne lieber noch mal selber, zur Sicherheit)

128kBit/s = 7680kBit/min

7680x10^3Bit / 8Bit/1Byte = 960x10^3Byte

OK, kann ich nachvollziehen, musste aber erst mal mein Tafelwerk wieder entstauben.

Aber bei MP3 ists nicht so einfach zu sagen, oder? Weil das irgendwie abhängig von der Informationsveränderung ist, oder so ähnlich??? Dort könnte man dann nur mit Richtwerten aus der Erfahrung rechnen?

Morgengruß
Till

Gruß zurück

Jens

Aber bei MP3 ists nicht so einfach zu sagen, oder? Weil das
irgendwie abhängig von der Informationsveränderung ist, oder
so ähnlich??? Dort könnte man dann nur mit Richtwerten aus
der Erfahrung rechnen?

MP3s haben in der Regel eine konstante Bitrate!

Aber bei MP3 ists nicht so einfach zu sagen, oder? Weil das
irgendwie abhängig von der Informationsveränderung ist, oder
so ähnlich??? Dort könnte man dann nur mit Richtwerten aus
der Erfahrung rechnen?

MP3s haben in der Regel eine konstante Bitrate!

Hab mal gegoogelt und das gefunden. Ich glaub ich habs kapiert. Die haben diese konstanten bitraten und schneiden aber die unnötigen Information ab (hoch- und niederfrequenz) um somit weniger Speicher zu verbrauchen!?!?!

http://www.wi-inf.uni-essen.de/~ifs/verschiedenes/ak…

http://www.unrelatedinventions.com/Audiotools/HelpGe…

Hab ichs kappiert??(OWT)

Hallo,

Zu den MP3: Dass es abhängig ist vom Signal stimmt doch nur
bei VBR (variabler Bitrate). Die verwendet aber kaum jemand.
Dabei wird an weniger komplexen Stellen (Liedanfang/ende,
Sprachpausen, leisere Stellen) die Datenrate zurückgeschraubt.
Der Prozentwert gibt in etwa Qualitätsstufen an.

Zitat:

Dann auch noch, wieviel CD´s man für x Stunden Gesprächsaufzeichnung
braucht als AudioCD und kompriemiert als MPEG3.

Genau hier macht VBR ja Sinn.
Zudem sind für Gespräche 128kBit/s etwas übertrieben. Da reichen technisch schon 3.4 kHz Bandbreite (Telefon) völlig aus.

Wer Prüfungsfragen stellt, sollte halt schon etwas Ahnung von der Materie haben !!

MfG Peter(TOO)

Also wenn ich mich noch an die Bundeswehr erinnere:
Für je 3 db mehr musste ich die Watt verdoppeln.

Die Fragen an sich ist aber Mist, genauso wie die mit den MP3. Wenn hier keine geneuen Angaben gemacht werden über Freqoent und grösse der Lautsprecher kannst du es nicht ausrechnen.
Deien Freundin muss hier Maßeinheitliche Angaben in den Lernstoff haben. Die Frage an sich setzt voraus das man diese kennt.

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