Das was Du Zerhacker nennst, geht heute mit Transistoren(am
besten Fets) und Hochfrequenz. Also solche Induktivitäten sind
auch bei hohen Leistungen relativ klein, z.B. 1/10 bis 1/100
statt normal bei 50 Hz.
Hallo Matthias
Ich weiß schon, der Begriff Zerhacker war eine, zugegeben etwas zynische, Bemerkung zum Beitrag von Loadrunner 
Anstatt einer Wechselrichtung kommen auch andere Techniken in
Betracht, bei denen ebenfalls Induktivitäten verwendet werden.
Die hochtransformierte Hochfrequenz(z.B. 50 - 100 kHz) wird
dann gleichgerichtet und erneut mit 50 Hz wechselgerichtet.
Ein Problem wäre nur die benötigte Leistung.
So ein Gerät für max 100 Watt für die 12V Autosteckdose ist
ultraklein, kostet nicht allzuviel. Funktioniert prima.
Jetzt gibts natürlich auch noch andere Geräte, die mehr Power
haben, aber dann benötigen die einen großen Kühlkörper, kosten
erheblich mehr, und Deine Batterie würde Dir das evtl. auch
nicht verzeihen.
Ja, ich kenn die Dinge schon.
Was die Batterien angeht:
Ich habe 1000Ah an Bord, mein 12V Motor fürs Bugstrahlruder hat 3kW (250A), die Lichtmaschinen leisten 160A, Power ist also nicht das Problem.
In anderen Worten, Dein Motor müßte am besten mitlaufen.
Deswegen habe ich auch ein Brennergerät empfohlen. Da gibts
spezielle Geräte, die ganz prima sind.
Hab ich an anderer Stelle schon angedeutet: Seit 10 Jahren koche ich meinen Kaffee auf’m Gasherd, wenn ich keinen Landstrom habe. Das kann ich natürlich auch noch 10 Jahre machen. Das ist nicht das Thema.
Die von Dir genannte Anwendung von Kondensatoren findet man
z.B. zur Erzeugung von Hochspannung beim sogenannten
Marx-Generator.
Es gibt auch noch die Möglichkeit der Spannungsverdopplung
mittels, also heißt sie Greinacher Schaltung? Ich habs leider
vergessen.
Hier benutzt man Wechselspannung, Dioden und Kondensatoren.
Auch die Hochspannung im Bildröhren-Fernsehgerät wird so
ähnlich hergestellt.
Mit Fet’s gibts zuviele Schwierigkeiten, das sag ich Dir
gleich. Jeder Fet braucht zum Beispiel ein bestimmtes
Gate-Potential(Gate-Drain Spannung glaub ich), und wie
möchtest Du das bei über 20 Fets gewährleisten? Außerdem
müssen die Fets einmal den hohen Strom der niedrigen Spannung
und einmal die hohe Spannung der Netzspannung vertragen. Da
relativiert sich die Kostenrechnung schnell.
Was anderes wär in diesem Zusammenhang jetzt mal eine
mehrstufige Spannungverdopplung, aber das ist jetzt mal meine
Erfindung und deren Wirtschaftlichkeit ist auch noch nicht
erwiesen.
Matthias, diese Pauschalurteile sind zwar nachvollziehbar, aber helfen nicht wirklich.
Nein, die beschriebene Anordnung ist keine der von dir Erwähnten.
Am ehesten noch die Greinacher, aber mit mehreren Kondensatoren parallel.
Der Unterschied ist im Wesentlichen:
ALLE Kondensatoren werden GLEICHZEITIG mit 12V parallel aufgeladen.
(Damit „bearbeitet“ jeder Kondensator und jeder FET nur 1/20 der Gesamtleistung)
Dann werden alle Kondensatoren in Serie geschaltet.
Ihre Spannungen addieren sich.
Das ist, wie an anderer Stelle in diesem Trööt schon erwähnt,
KEINE Kaskade.
Gruß
Helle