Ich suche einen DC-Motor, der auch als Generator wirken soll. In den ersten 180° soll er ein Motor sein, und in den nächsten 180° wird er als Generator wirken, d.h. es wird Strom erzeugen, so dass die Summe des Energieverbrauchs (mehr oder weniger) gleich Null ist. Theoretisch kann ein Motor auch als Generator arbeiten, aber praktisch ist das überhaupt möglich, ohne kostspielige Elektronik zu benutzen, und inwiefern isst das überhaupt realisierbar?
Ich suche einen DC-Motor, der auch als Generator wirken soll.
In den ersten 180° soll er ein Motor sein, und in den nächsten
180° wird er als Generator wirken, d.h. es wird Strom
erzeugen, so dass die Summe des Energieverbrauchs (mehr oder
weniger) gleich Null ist.
Hallo,
sowas braucht eigentlich niemand, denn das was du beschreibst erledigt viel einfacher die klassische Schwungmasse. Die kann eine halbe Umdrehung lang Energie aufnehmen und in der nächsten halben Umdrehung Energie abgeben.
Was hast du denn damit vor?
Hallo,
So ein Motor, falls es einen geben kann, soll gerade einen ekkentrischen Schwungrad antreiben. Es sind zwei weit entfernte Schwungraeder, mit entgegengesetzten Gewichten. Man koennte diese mechanisch kuppeln, aber immer noch wird ein Antriebsmotor noetig sein. Ein bzw. zwei Motoren/Generatoren koennen das alles vereinfachen, sowohl die Kupplung, als auch eine wesentliche Energieersparung ermoeglichen. Meine Frage ist, ob so ein Motor praktisch ueberhaupt konstruiert werden kann.
So richtig verstanden habe ich dein Vorhaben immer noch nicht. Was sind denn „entgegengesetzte Gewichte“?
Schwungscheiben mit Exzentern kombiniert? Die laufen doch bei ausreichender Schwungmasse auch einmal rum.
Du kannst viele Motoren problemlos auch als Generator verwenden. Auch zweimal pro Umdrehung zwischen Motor und Generator wechseln ist denkbar. Alles eine Frage der Ansteuerung. Aber Sinn macht es meiner Meinung nach trotzdem nicht.
Und die mechanischen und elektrischen Verluste müssen auch hier durch Energiezufuhr gedeckt werden.
… soll gerade einen exzentrischen Schwungrad antreiben. Es sind zwei weit entfernte Schwungraeder, mit entgegengesetzten Gewichten.
Da nimmst Du zwei Drehstrom-Schleifringläufer-Motoren, schaltest die beiden Statoren normal ans Netz und verbindest die über Schleifringe herausgeführten Anschlüsse der Rotoren miteinander.
Das Ganze nennt man „elektrische Welle“. Das wird (wurde) bei Brückenkränen eingesetzt, um einen Gleichlauf der beiden oft mehrere 10 Meter auseinanderliegenden, einzeln angetriebenen Fahrwerke zu erzwingen. Die beiden Motoren dienen aber nur zur Erzwingung des Gleichlaufs - antreiben musst Du Deine beiden „Schwungräder“ über zwei extra Antriebsmotoren.
Danke nochmals fuer die Antworten, und werde noch etwas theoretisches zu meiner Frage ergaenzen. Die Raeder werden mit etwa 600/min drehen, fuer das Wechseln von Motor zu Generator bleiben also nur einige 100 Mikrosekunden zur Verfuegung. Kann so schnell dieser Wechsel geschehen? Wie ist es mit der Induktivitaet der Spulen, den Wirbelstroemen im Rotor und Stator etc. Ich denke, da muss eine zeitliche Grenze in der Praxis geben, oder eine Grenze von der Leistung des Motors/Generators her. Richtig?
Wie ein Gleichlauf erzwungen werden kann, habe ich ja schon weiter ober erklärt.
Das Wechseln zwischen Motor- und Generatorbetrieb macht jeder Drehstrom-Asynchronmotor automatisch.
Wenn nämlich der Exzenter versucht, die Drehgeschwindigkeit der Antriebswelle über die Solldrehzahl hinaus zu erhöhen, gerät der Antrieb in den übersynchronen Betrieb, wird dadurch abgebremst und speist Energie ins Netz zurück. Die Abweichung von der Solldrehzahl bleibt dabei innerhalb des für die Leistung (aufgenommen bzw. abgegeben) und den Motor spezifizierten Schlupfes.
Ich suche einen DC-Motor, der auch als Generator wirken soll.
In den ersten 180° soll er ein Motor sein, und in den nächsten
180° wird er als Generator wirken, d.h. es wird Strom
erzeugen,
Das kannst Du mit jedem DC-Motor machen.
so dass die Summe des Energieverbrauchs (mehr oder
weniger) gleich Null ist.
Das leider nicht.
Du hast vergessen, dass sowohl beim Motor- als auch beim Generatorbetrieb ein elektrischer Strom fließt. Und der hat nun mal eine Erwärmung des Motors und damit Verluste im Sinne Deiner Idee zur Folge.
wenn ich dir zwei schwarze Kisten hinstelle, eine mit dem DC-Motor, der mit seiner Schwungmasse auch Energie speichern und abgeben kann, und eine mit einem entsprechend großen Kondensator (Elko), wirst du von außen nicht mehr unterscheiden können, was in welcher Kiste ist. Außer dadurch, dass der Kondensator einen wesentlich besseren Wirkungsgrad hat, keine Geräusche macht und wirklich glatte Gleichspannung liefert.
Hallo,
koennten Sie etwas ausfuehrlicher erklaeren, wie das mit dem Kondensator funktioniert? Womoeglich eine Seite im Internet, wo man naeheres liest?
koennten Sie etwas ausfuehrlicher erklaeren, wie das mit dem
Kondensator funktioniert? Womoeglich eine Seite im Internet,
wo man naeheres liest?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kondensator_%28Elektrot…
Denk mal darüber nach, dass eine Antwort in aller Regel nicht besser sein kann als die Frage. Und dann schildere vielleicht mal das Problem komplett.
Gruß
loderunner