habe gestern abend (mitten in der Nacht) auf BR Dead Man Walking gesehen. Am Ende, als Sean Penn schon die tödliche Injektion erhalten hat und die Maschine auf „Finish“ schaltet, öffnet er nochmal weit seine Augen.
Mal eine Frage - wieso? Oder was sollte das ausdrücken?
Im Film wurde der Vorgang erklärt. Die erste Injektion beinhaltet eine Beruhigung und ein Muskelrelaxat, die zweite soll (laut Film) „die Lunge implodieren lassen“, die dritte führt zum Herzstillstand.
Ist die Szene mit den geöffneten Augen etwas dramaturgisches? Oder ist das so? Öffnet ein „toter Mann“, der schon durch die erste Injektion die Augen nicht mehr offen halten kann und scheinbar einschläft, beim Herzstillstand die Augen?
Sorry falls diese Frage besser in Medizin aufgehoben wäre. Ich tendiere nur selbst zu einer „dramaturgischen“ Antwort, wollte es daher mal von euch wissen wie ihr das seht.
Ist die Szene mit den geöffneten Augen etwas dramaturgisches?
Oder ist das so? Öffnet ein „toter Mann“, der schon durch die
erste Injektion die Augen nicht mehr offen halten kann und
scheinbar einschläft, beim Herzstillstand die Augen?
Sorry falls diese Frage besser in Medizin aufgehoben wäre. Ich
tendiere nur selbst zu einer „dramaturgischen“ Antwort, wollte
es daher mal von euch wissen wie ihr das seht.
Gruß
Helena
Hallo Helena!
Ich möchte mal behaupten, dass das wirklich einen dramaturgischen Effekt hat. In dem Film gehts doch unter anderem um das Bereuen, also das wahre Bereuen vor Gott… Ich hab das so verstanden, dass er in dieser Situation genau das gespürt hat, wovon Helen (hieß sie so, also Susan Surrendon halt) geredet hat und das so das Bereuen und auch das Gefühl der Befreiung ausgedrückt werden sollte… Lasse mich aber auch gern belehren, falls es doch einen medizinischen Hintergrund haben sollte oder jemand ne andere Meinung vertritt…