Die Firma Victor Vox hat mir rechtzeitig zur Beendigung meines E-Plus-Mobilfunkvertrages Deaktivierungskosten von rund 70,- DM in Rechnung gestellt. Im einzelnen sind das Kosten für die folgenden - sehr phantasievoll ausgedachten - Posten:
Mein Vertrag ist von März 1999, damals hat mich auf Deaktivierungskosten in dieser Höhe keiner im VictorVox-Laden aufmerksam gemacht. Wie kann ich mich mit Erfolg dagegen wehren?Oder muss ich zahlen?
Vielleicht hat der eine/die andere ähnliche Erfahrngen mit unverschämten Deaktivierungsgebühren seines Mobilfunkproviders gemacht und weiß einen juristischen Kniff…
mit VV habe ich so meine Erfahrungen gemacht, aber das schlägt dem Faß die Krone ins Gesäß. Ich dachte über die Zeit der (Bank)Kontoauflösungsgebühr und Mobiltelphondeaktivierungsgebühr wären wir inzwischen hinweg.
Jedenfalls habe ich schon was, auf das ich mich freuen kann, wenn mein Vertrag in 20 Monaten ausläuft.
Ich an Deiner Stelle, würde eine Riesenwelle bis hin zur Geschäftsleitung in Krefeld machen. Spar Dir bloß die Anrufe bei der Hotline, die nur Geld kostet und von Hirntoten besetzt ist.
Ob Du Chancen hast, vermag ich nicht zu sagen, aber mit der vorgeschlagenen Methode habe ich inzwischen rund DM 30 an unverschämten (und vorher verschwiegenen) Gebühren zurückbekommen.
Steht denn die Deaktivierungsgebühr überhaupt im Gebührenheft? Ich mache mich mal bei Gelegenheit auf die Suche.
Viel Glück mit der Verbrecherbande wünscht
Christian
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
eine allgemeine Deaktivierungsgebühr in Höhe von z.B. 79,-DM wie bei Mocilcom ist nicht zulässig, aber VV erhebt mehrere kleinere Gebühren, die einzeln für sich erlaubt sind. Das ist der Witz an der Sache. Jetzt frag mich bitte nicht, woher ich das weiß, das habe ich mal irgendwo gelesen,mit diveresen Urteilen, weiß aber leider nicht mehr wo. Das es so ist, da bin ich mir aber sicher, leider.
soweit ich weiß hat die Rechtsprechung einer Deaktivierungsgebühr statt gegeben, sofern es sich um
eine Providerkarte handelt. Das heißt, da der Provider
ebenfalls an den Netzbetreiber eine Gebühr hierfür zu zahlen
hat, darf er sie auch weiterberechnen. Original-Netzbetreiber dürfen demnach keine Deaktivierungsgebühr verlangen, Provider schon. Genau deshalb würde ich auch nie eine Providerkarte
kaufen.
Gruss
Oliver
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]