'deciduale transformation'

Hallo,
dem obenstehenden Ausdruck habe ich in einem hystologieschen Befund bekommen und kann damit leider nichts anfangen. Kann mir einer sagen, was das ist, und wie man so etwas bekommt (beim googeln hab ich nur eileiterschwangerschaft gefunden, aber so was hatte ich meines wissens nach nie).

Danke
Linda

Hallo Linda

in einem hystologieschen
Befund

Hübsch ist deine kreative Neuschöpfung von „histologisch“ und „hysterisch“, abe darum gehts dir ja weniger. :wink:
Also: Bei der „transformation“ ghet es höchstwahrscheinlich um eine langsam stattfindende bzw… stattgefundene UMWANDLUNG des Zellgewebes in einem gynäkologisch relevanten Bereich. Dabei kann es sich um einen Zufallsbefund durch die nach einem operativen Eingriff routinemäßig nachfolgende histologisch-pathologische Untersuchung handeln oder das Erebnis eines gezielten Untersuchungsbefundes (z.B. Abstrich beim Frauenarzt) handeln. Das wirst du wiederum besser wissen, denn von uns war ja keiner zugegen.
Ob diese Gewebe-Umwandlung bedrohlich ist, kann ich nicht sagen - da müsstest du deinen Facharzt (wahrscheinlich den Frauenarzt) fragen.
Gruß,
Branden

OT deciduale hysterie

Hallo Linda

in einem hystologieschen
Befund

Hübsch ist deine kreative Neuschöpfung von „histologisch“ und
„hysterisch“, abe darum gehts dir ja weniger. :wink:

Hallo, insbesondere da Hysterien zumindest noch bis ins 18. Jh direkt mit dem Uterus (lat. > dt.: Gebärmutter > griech. hystera) in Verbindung standen.
Hystologisch ist also durchaus eine neue, wenn auch treffende Bezeichnung.

Damit ich hier nicht ganz OT bin, vielleicht googelt es sich leichter wenn du nur nach decidua suchst (evtl kombiniert mit Zellen oder transformation), dann kommen als mögliche Verdächtige auch Veränderungen am Endometrium, Folgen von Antibabypillenkonsum und rein Physiologische (also Normalfunktionelle) Veränderungen in Frage. Denn Veränderung ist offenbar der Sinn von Decidua-Zellen.
Obs was negatives ist, musst du schon deine Gyn. fragen.
Gruß Susanne

Hallo, insbesondere da Hysterien zumindest noch bis ins 18. Jh
direkt mit dem Uterus (lat. > dt.: Gebärmutter > griech.
hystera) in Verbindung standen.
Hystologisch ist also durchaus eine neue, wenn auch treffende
Bezeichnung.

So hab ichs ja auch gemeint. Die Fehlleistung ist deshalb besonders „lustig“, weil es sich ja eben ganz offenbar um eine Zellgewebe-Umwandlung im Bereich der Gebärmutterschleimhaut handelt; jedenfalls wird es sich bei der decidualen Transformation wahrscheinlich um eine Endometriose handeln.
Gruß,
Branden